"Besonderer Heimatort"

Münster: F24 wird „Besonderer Heimatort“

© Bezirksregierung Münster

Der KulturVerein Frauenstraße 24 e. V. in Münster bekommt Fördergeld, um die bewegte Geschichte des Hauses Nr. 24 als „besonderen Heimatort“ bekannter zu machen. Das alte Jugendstil-Gebäude unweit des Schlosses stand 1973 zum Abriss und wurde von Aktivist:innen besetzt, bis 1981 – eine der längsten Hausbesetzungen in der Bundesrepublik. Seitdem ist es ein überregional bekannter Kultur-Treff der studentischen Szene.

Anerkennung für Erhalt eines schützenswerten Gebäudes nach fast 50 Jahren

Knapp 40.000 Euro vom Land sind für Aktionen zum 50. Jahrestag der Hausbesetzung gedacht. Was damals undenkbar war: Die Hausbesetzer-Szene der 70er und 80er Jahre gilt auch offiziell als prägender Bestandteil von Münsters Stadtgesellschaft. Mittlerweile ist das F24 denkmalgeschützt und über dem Kultur-Treff wohnen Student:innen.

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