Salzbergener Straße

Die Salzbergener Straße wird im kommenden Sommer umgebaut, um sie sicherer zu machen. Straßen.nrw und die Stadt Rheine haben ein Sicherheitskonzept mit Radwegen auf beiden Seiten, einer Fußgängerampel, Tempo 50 und weiteren Querungshilfen verabredet.

© straßen.nrw

Anfang September (03.09., 16:17) war ein Vierjähriger beim Versuch, mit seinem Fahrrad die Straße zu überqueren, von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden.

Eine Nachbarin startete darauf eine Petition.

Das ist jetzt geplant:

Das 2,3 Kilometer lange Stück vom Kreisverkehr B70 bis zur Landesgrenze wird in zwei Bereiche mit Radwegen auf beiden Seiten und unterschiedlichen Breiten unterteilt. Bereich 1 vom Kreisverkehr bis zur Brücke über den Randelbach bekommt 2 Meter 50 breite Rad- und Gehwege, die baulich vom fließenden Verkehr abgetrennt werden. In diesem Abschnitt gilt dann Tempo 50. Auf Höhe der Einmündung „Sandkuhle“ wird es eine Fußgängerampel geben.

Bereich 2 vom Randelbach über die Einmündung der Straße "Hohe Allee" hinaus bis zur Landesgrenze zu Niedersachsen bekommt auf beiden Seiten Radwege mit einer Breite von 1 Meter 60. Sie werden durch einen einen Meter breiten Trennstreifen von der Fahrbahn abgegrenzt. An der Zufahrt zur Kaserne (Straße „Hohe Allee“) und im Bereich der Landesgrenze zu Niedersachsen sind weitere Querungshilfen geplant. In Bereich 2 gilt weiter Tempo 70.

Sicherheit auf der Salzbergener Straße - seit Jahren ein Thema

Dass auf der Salzbergener Straße zu schnell gefahren wird, sorgt seit Jahren für Aufregung. Den letzten Vorstoß für Tempo 50 und eine Petition mit derselben Forderung gab es vor neun Jahren. Die aktuelle Petition haben bis heute 14.556 Menschen unterschrieben.

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