1,5 Mrd. Euro für Region

Mehr als 1,5 Milliarden Euro fließen bis 2036 in den Regierungsbezirk Münster – das NRW-Infrastrukturgesetz stärkt Kreise und Kommunen mit neuen Fördermitteln.

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Fördermittel schaffen Planungssicherheit und neue Möglichkeiten

Für die Kreise und Kommunen im Regierungsbezirk Münster ist das ein echter „warmer Regen“: Mehr als 1,5 Milliarden Euro fließen bis 2036 aus dem NRW-Infrastrukturgesetz in die Region. Das Geld sorgt nicht nur für Planungssicherheit, sondern eröffnet auch ganz neue Möglichkeiten für viele anstehende Großprojekte im Münsterland und dem Emscher-Lippe-Raum.

Regierungspräsident Andreas Bothe hebt hervor, wie sehr die Region von den Fördermitteln profitiert. Die Bezirksregierung Münster steht als Ansprechpartnerin bereit und begleitet die Kommunen und Kreise bei der digitalen Beantragung und Abwicklung der Gelder.

Mögliche Verwendungszwecke: Was lässt sich mit dem Geld bewegen?

Die Fördermittel sind für Sachinvestitionen in die kommunale Infrastruktur gedacht. Mögliche Verwendungszwecke sind zum Beispiel:

  • Sanierung und Ausbau von Straßen und Radwegen
  • Modernisierung von Schulen und digitaler Ausstattung
  • Klimaschutzprojekte wie energieeffiziente Gebäude oder Grünflächen
  • Renovierung von Sporthallen, Schwimmbädern und anderen öffentlichen Einrichtungen
  • Ausbau von schnellem Internet und digitaler Infrastruktur

Das NRW-Infrastrukturgesetz 2025 bis 2036 stellt insgesamt 10 Milliarden Euro pauschal für kommunale Sachinvestitionen bereit. Die Verteilung erfolgt nach Einwohnerzahl, Finanzstärke und Gebietsfläche, sodass alle Kommunen in Nordrhein-Westfalen profitieren. Eine Übersicht der Fördersummen je Kreis und Kommune im Regierungsbezirk Münster gibt es auf der Website der Bezirksregierung Münster.

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