Zu wenige Frauen gehen zur Brustkrebs-Vorsorge

Ärztinnen und Ärzte in NRW schlagen Alarm, weil zu wenige Frauen regelmäßig zur Brustkrebs-Vorsorge gehen. Aileen aus Münster hatte ein extrem hohes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Sie hat deshalb ihre Brüste amputieren und rekonstruieren lassen. Im RADIO RST-Interview erzählt sie ihre Story.

Eine Ärztin und eine Frau stehen nebeneinander. Die Frau steht vor einer Maschine zur Brustkrebsvorsorge.

Bisher gehen nur 55 Prozent der Frauen in NRW regelmäßig zur Brustkrebs-Vorsorge. Ideal wären mindestens 70 Prozent, heißt es von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen: Jede achte Frau in Deutschland ist im Laufe ihres Lebens betroffen. 

Aileen aus Münster macht Mut gegen Brustkrebs

Aileen aus Münster begleitet das Thema Brustkrebs schon lange. Als sie ein Kind ist, erkrankt ihre Mutter. Sie selbst stellt bei einem Test fest, dass sie ein extrem hohes Risiko hat, an Brustkrebs zu erkranken. Deshalb hat sich Aileen ihre Brüste amputieren und rekonstruieren lassen. Im RADIO RST-Interview mit Nachmittagsmoderator Jonas Nitsch spricht sie ganz offen darüber. Sie sagt: "Ich hoffe, dass wir so noch ganze viele Mamas und Töchter dieser Welt retten können."

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