
10.09.2020
16:25 Uhr - Emsdetten: Sirene streikt beim bundesweiten Warntag
Beim bundesweiten Warntag hat die Sirene auf dem Dach der Emsdettener Josefschule keinen Laut von sich gegeben. Warum, das prüft die Stadt jetzt zusammen mit der Kreisleitstelle, die die Sirenen zentral ausgelöst hat. „Genau dafür gibt es ja so einen Warntag – um zu testen, ob die örtlichen Warnsysteme funktionieren,“ heißt es aus Emsdetten. Zur vollständigen Meldung.
14:55 Uhr - Kreis Steinfurt: Deutschlands erstes solarbetriebenes Alarmierungssystem im Test
Der Kreis Steinfurt testet Deutschlands erstes digitales Alarmierungssystem, das mit Sonnenenergie arbeitet. Im Katastrophenfall oder bei einem größeren Stromausfall ist damit kreisweit der Betrieb des Alarmierungssystems sichergestellt, unabhängig vom Stromnetz. Der Testlauf ist auf der Rettungswache in Borghorst gestartet, 45 weitere Standorte folgen.
Region: Landwirte in Sorge wegen Afrikanischer Schweinepest
Schweinehalter in der RADIO RST-Region sehen den ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland mit Sorge. In Brandenburg nahe der polnischen Grenze ist ein Wildschwein nachweislich an der Tierseuche gestorben. Das ist ein schwerer Schlag, wenn auch nicht unerwartet, heißt es dazu beim Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband. Jetzt gehe es darum, den Ausbruch möglichst schnell einzudämmen und die unvermeidlichen wirtschaftlichen Folgen zu begrenzen. Aus Düsseldorf heißt es, Nordrhein-Westfalen sei vorbereitet. Für Wildschweine ist die Schweinepest fast immer tödlich. Für den Menschen ist sie ungefährlich.
14:12 Uhr - Osnabrück: 3,45 Millionen €uro Fördergeld für Projekt Smart City
Die Stadt Osnabrück bekommt für das Projekt Smart City knapp drei-einhalb Millionen €uro Fördergeld. Osnabrück hat eine Kooperation mit Hagen am Teutoburger Wald, Bissendorf und der Samtgemeinden Fürstenau, Artland und Neuenkirchen in Niedersachsen. Beim Konzept Smart-City geht es unter anderem darum, das Leben für Einwohner durch technologische Innovationen leichter zu machen. „Wir haben jetzt die Möglichkeit, ein Smart City Büro einzurichten und regionale Vernetzung und den Wissenstransfer voranzutreiben“, heißt es aus Osnabrück.
13:53 Uhr - Kreis Steinfurt: Aktuelle Corona-Zahlen
1617 Personen im Kreis Steinfurt haben sich seit Ausbruch der Pandemie mit dem Coronavirus angesteckt. Vier nachgewiesene Fälle sind seit gestern dazugekommen. 1489 Menschen haben sich wieder erholt. Die Zahl der Toten liegt bei 89.
Wie gestern, sind aktuell 39 Corona-Kranke in der Isolierung.
In folgenden Orten im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:
In Altenberge: 1 Person (1)
In Emsdetten: 4 Personen (3)
In Greven: 6 Personen (6)
In Hopsten: 0 Personen (0)
In Hörstel: 0 Personen (0)
In Horstmar: 3 Personen (3)
In Ibbenbüren: 5 Personen (5)
In Ladbergen: 1 Personen (0)
In Laer: 0 Personen (0)
In Lengerich: 3 Personen (3)
In Lienen: 1 Person (1)
In Lotte: 6 Personen (6)
In Metelen: 0 Personen (0)
In Mettingen: 1 Person (1)
In Neuenkirchen: 0 Personen (0)
In Nordwalde: 0 Person (1)
In Ochtrup: 0 Personen (0)
In Recke: 1 Personen (1)
In Rheine: 3 Personen (4)
In Saerbeck: 0 Personen (0)
In Steinfurt: 3 Person (3)
In Tecklenburg: 0 Personen (0)
In Westerkappeln: 1 Person (1)
In Wettringen: 0 Personen (0)
13:41 Uhr - Münster: Neubauwohnungen nochmal teurer geworden
Neubauwohnungen sind in Münster nochmal teurer geworden. Wer ein Baugrundstück sucht, muss zwar nicht tiefer in die Tasche greifen – findet jedoch vielleicht gar keins. Neues Bauland in Münster ist sehr wichtig, heißt es beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte. Bei gebrauchten Ein- und Zweifamilienhäusern stagnierten die Preise bei rund 4000 €uro pro Quadratmeter. Grundstücke oder Bauland haben letztes Jahr noch weniger den Besitzer gewechselt als in den Vorjahren.
13:35 Uhr - Münster: Flüchtlingsbeauftragter des Bistums geißelt Bundesregierung und EU
Angesichts des verheerenden Brandes im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos wirft der Flüchtlingsbeauftragte des Bistums Münster der Bundesregierung und der EU „Versagen mit Ansage“ vor. Schon seit Monaten und lange vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie seien „die unmenschlichen Zustände in dem Lager kritisiert“ worden. Die Abschreckungspolitik zu Lasten der Flüchtlinge habe in eine Katastrophe gemündet. Zuletzt habe der Bundesinnenminister die Aufnahme von Flüchtlingen selbst bei Städten und Kommunen verhindert, die sich zu „sicheren Häfen“ erklärt hatten.
12:27 Uhr - Kreis Steinfurt: NINA hat beim ersten bundesweiten Warntag nicht gewarnt
Beim Sirenen-Alarm zum ersten bundesweiten Warntag hat der Alarm über die Warn-App NINA nicht funktioniert. "Der Fehler liegt beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe," hieß es auf RADIO RST-Nachfrage bei der Einsatz-Leitstelle des Kreises in Rheine. Zur vollständigen Meldung.
11:35 Uhr - Bad Essen: Autonomer Shuttlebus im Test
In Bad Essen bei Osnabrück startet Sonntag (13.09.20) der autonome Shuttlebus in die dritte Testphase. Der Mini-Bus "Hubi" fährt an drei Tagen in der Woche als Shuttle. Fahrgäste bestellen ihn per App. Wegen Corona fahren im Moment nur zwei Personen gleichzeitig mit. Der Bus fährt automatisch, ein menschlicher Begleiter ist immer dabei.
10:43 Uhr - Greven: Passagierzahl am FMO steigt
Die Passagierzahl am Flughafen Münster / Osnabrück steigt nach dem tiefen Einbruch durch die Corona-Pandemie langsam wieder. Die Landesstatistiker kommen auf gut 11.000 Passagiere im Juli. Einen Monat vorher waren es keine 2.000. Im Vergleich zum Vorjahr ist das immer noch ein Minus von mehr als 70 Prozent.
08:52 Uhr - Kreis Steinfurt: Aktion Stadtradeln startet
Im Kreis Steinfurt startet heute das Stadtradeln. 15 Orte machen mit. Stadtradeln ist eine Kampagne des Klima-Bündnisses in ganz Europa. Die Teilnehmer sammeln gemeinsam Radkilometer für ein gutes Klima. Zur vollständigen Meldung
07:40 Uhr - Osnabrück: Streik bei der Post
In Osnabrück streiken Postmitarbeiter. Deshalb kommt es heute zu Probleme bei der Paket-Zustellung. Die Gewerkschaft Ver.di hat dazu aufgerufen. Auch im Münsterland rechnet die Gewerkschaft mit Problemen bei der Zustellung von Briefen und Paketen. Zwei Angebote der Arbeitgeber sind aus Ver.di-Sicht inakzeptabel. Dem letzten Angebot von 1,5 Prozent mehr Geld auf 12 Monate befristet steht die Forderung nach 5,5 Prozent gegenüber.
06:48 Uhr - Region: Diskussion über Flüchtlingsaufnahme aus Moria
Münster und Osnabrück sind bereit Flüchtlinge aus dem abgebrannten griechischen Lager Moria aufzunehmen. Münster Bürgermeister Lewe hat sein Angebot wiederholt, 80 Flüchtlinge aufzunehmen. Auch Osnabrück ist bereit, besonders unbegleitete, jugendliche Flüchtlinge aufzunehmen. In Münster haben am Abend 500 Menschen für die Flüchtlinge demonstriert. Zur vollständigen Meldung
06:09 Uhr - Rheine: Pop-Up-Freizeitpark in Planung
In Rheine planen Schausteller einen Pop-Up-Freizeitpark. Die Kirmes fällt aus und deshalb überlegen sie, Mitte Oktober für vier Tage auf dem Elisabethplatz einen Kirmes-Park aufzubauen. Das Konzept ähnelt dem ibbi-Land in Ibbenbüren. Die Schausteller haben ein Konzept eingereicht. Das sagte eine Sprecherin der Stadt Rheine RADIO RST. Das Ordnungsamt prüft es gerade. Danach entscheiden die Schausteller.
05:46 Uhr - Lienen: Tödlicher Unfall
Bei einem Motorradunfall auf der B475 Glandorfer Damm in Meckelwege ist am Nachmittag ein Mann aus Sassenberg im Kreis Warendorf ums Leben gekommen. Der 23-Jährige war nach einer Kurve in den Gegenverkehr geraten und stieß mit einem Auto zusammen. Er starb noch am Unfallort. Die Autofahrerin blieb körperlich unverletzt.
09.09.2020
16:40 Uhr - Münster: Bündnis Seebrücke geht für Moria auf die Straße
In Münster gehen die Leute heute für die Flüchtlinge im Lager Moria auf Lesbos auf die Straße. Nach dem verheerenden Brand sind mehr als 12.500 Menschen obdachlos. Der Aufruf zur Demo kommt vom Bündnis Seebrücke, zu dem mehr als 170 Städte gehören, darunter Münster, Osnabrück, Rheine, Lingen und Nordhorn. Die Demo heute Abend startet um 18:30 am Hauptbahnhof. Von da geht es im Demonstrationszug zum Prinzipalmarkt. Dort gibt es eine Abschlusskundgebung. Das Bündnis Seebrücke stellt sich gegen die Abschottungspolitik der Bundesregierung und der EU. Die Mitglieds-Städte bieten an, deutlich mehr Flüchtlinge aufzunehmen, als über den Verteilschlüssel vorgesehen.
14:13 Uhr - Münster: Hilfsangebot für Flüchtlings-Lager auf Lesbos wiederholt
Die Stadt Münster wiederholt ihr Hilfsangebot für die Menschen aus dem Flüchtlingslager Moria auf Lesbos. „Wenn wir Europa ernst nehmen, können wir nicht so tun, als ginge uns das alles nichts an", sagt Münsters Oberbürgermeister Lewe. Münster würde auch mehr Geflüchtete in Not aufnehmen als über die landesweite Verteilquote vorgesehen ist. Wegen des Feuers in Moria haben mehr als 12.500 Menschen kein Dach mehr über dem Kopf.
14:06 Uhr - Osnabrück: Grüne nehmen FMO aufs Korn
Die Osnabrücker Ratsfraktion der Grünen gegen weitere Finanzspritzen für den Flughafen Münster/Osnabrück. Der FMO stehe seit Jahren unter Druck und Corona habe das noch verschärft. Ein weiteres kommunales Hilfspaket über 30 Millionen sehen die Osnabrücker Grünen kritisch. Stattdessen sei auch über einen Einstieg privater Unternehmen nachzudenken. Zweifel gebe es allerdings auch da, angesichts der guten Erfahrungen mit Videokonferenzen. Dadurch würden viele Geschäftsreisen überflüssig.
13:55 Uhr - Emsdetten: TVE sagt Testspiel ab
Das Testspiel des Handballzweitligisten TV Emsdetten heute Abend gegen den TBV Lemgo ist abgesagt. Grund sind einige kleinere Blessuren, mit den die Spieler aus dem Trainingslager zurückgekehrt sind. Damit wären nur sieben bis acht Spieler fit. Die anderen müsste Trainer Aaron Ziercke vorsichtshalber schonen und davon hätte keiner was. Zum nächsten Testspiel fährt der TVE heute in einer Woche zum TUS-N-Lübbecke.
11:36 Uhr - Kreis Steinfurt: 3 Corona-Neuinfektionen
Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Steinfurt liegt mit Stand von Mittwoch, 9. September, 10 Uhr, bei 1613 (Vortag: 1610) – das entspricht rund 361 (360) Infektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. 1485 (1482) Personen hiervon sind wieder gesund. Todesfälle nachweislich Infizierter gibt es im Kreis Steinfurt 89 (89).
Aktuell befinden sich 39 (39) Infizierte in der Isolierung.
In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:
In Altenberge: 1 Person (1)
In Emsdetten: 3 Personen (3)
In Greven: 6 Personen (4)
In Hopsten: 0 Personen (0)
In Hörstel: 0 Personen (0)
In Horstmar: 3 Personen (3)
In Ibbenbüren: 5 Personen (5)
In Ladbergen: 0 Personen (0)
In Laer: 0 Personen (0)
In Lengerich: 3 Personen (3)
In Lienen: 1 Person (1)
In Lotte: 6 Personen (5)
In Metelen: 0 Personen (0)
In Mettingen: 1 Person (1)
In Neuenkirchen: 0 Personen (0)
In Nordwalde: 1 Person (1)
In Ochtrup: 0 Personen (0)
In Recke: 1 Personen (1)
In Rheine: 4 Personen (7)
In Saerbeck: 0 Personen (0)
In Steinfurt: 3 Person (3)
In Tecklenburg: 0 Personen (0)
In Westerkappeln: 1 Person (1)
In Wettringen: 0 Personen (0)
11:30 Uhr - Rheine: Preis für Verein Historische Altstadt
Ein Verein aus Rheine bekommt den Preis "scheinbar unscheinbar". Die Stiftung Kleines Bürgerhaus in der Stiftung Denkmalschutz zeichnet den Verein Historische Altstadt aus Rheine aus. Der Verein macht Stadtgeschichte an einem sogenannten Mauerhaus erlebbar. Das Mauerhaus ist an der Straße Münstermauer 27. 5.000 Euro Preisgeld gehen nach Rheine. Die Stiftung Kleines Bürgerhaus engagiert sich für kleine Bürgerhäuser in Westfalen-Lippe.
10:59 Uhr - Region: Corona ist Stresstest für Familien
Die Corona-Pandemie belastet Familien in der RADIO RST-Region über den Lockdown hinaus. 80% aller Eltern haben bei einer Studie der Uniklinik Münster angegeben, sie hätten in der Zeit zuhause Stress gehabt. Die Zahl der Eltern mit psychischen Problemen hat sich verdoppelt. Viele sozial schwache Familien waren sich selbst überlassen, weil Lehrer oder Erzieher keinen Kontakt zu den Kindern hatten. Sie sind wichtige Alarm-Geber für die Jugendämter. Zur vollständigen Meldung.
10:44 Uhr - Greven: Geld aus dem Digitalpakt Schule
Die Stadt Greven bekommt gut 154.000 Euro aus dem Digitalpakt Schule NRW. Die Stadt Greven kauft von dem Geld unter anderem Tablets für die Sankt Martini Grundschule, die St. Marien-Grundschule, die St. Josef Schule, die Martin-Luther-Schule, die Erich-Kästner-Grundschule, die Anne-Frank-Realschule, das Städtische Gymnasium Augustinianum und die Nelson-Mandela-Gesamtschule Greven. Außer den Tablets werden noch Stifte für die Tablets als Zubehör und eventuell Ladekoffer gefördert.
09:18 Uhr - Osnabrück: 90% der Schulen haben Glasfaser-Anschlüsse
47 der 51 Osnabrücker Schulen haben mittlerweile mit Fördergeld auf Glasfaseranschlüsse umgestellt. 90 Prozent haben damit Internetzugang mit Gigabit-Geschwindigkeit, teilt die Stadt Osnabrück mit. Es sei ein Meilenstein, dass innerhalb eines Jahres und unter Corona-Bedingungen alle bis auf vier Schulen Zugang zum schnellen Internet bekommen haben. An den vier Schulen laufen Bauarbeiten, wodurch ein Anschluss derzeit nicht möglich ist.
08:26 Uhr - Kreis Steinfurt: Konzept Modellregion Wasserstoff-Mobilität
Der Kreis Steinfurt hat sein Konzept für den Wettbewerb als Modellregion für Wasserstoff-Mobilität vorgestellt. Zwei weitere Regionen rund um Düsseldorf und Köln sind Mitbewerber. Der Kreis Steinfurt plant ein Wasserstoff-Kompetenzzentrum, Tankstellen und in einem weiteren Schritt Züge auf der Tecklenburger Nordbahn sowie zwei regionale Buslinien. So besteht die Möglichkeit, dass im Bereich Wasserstoff-Mobilität bis 2030 4.500 neue Arbeitsplätze entstehen. Mitte Oktober gibt das Land NRW den Sieger des Wettbewerbs bekannt.
06:37 Uhr - Region: Vorbereitungen für den bundesweiten Warntag
Die Orte in der RADIO RST-Region bereiten sich auf den bundesweiten Warntag morgen vor. Um 11 Uhr heulen die Sirenen und die Warn-App NINA verschickt Push-Nachrichten. Die Sirene bedeutet RADIO RST einschalten. Im Ernstfall bekommen unsere Hörer alle wichtigen Infos. In Rheine und Osnabrück lösen Sirenen nicht aus. Die neuen Sirenen werden erst noch installiert. Zur vollständigen Meldung
06:05 Uhr - Osnabrück: Auszeichnung für Klimaschutz
Die Stadt Osnarück ist neben Oldenburg niedersächsische Klimakommune. Osnabrück bekommt den Preis wegen seiner Gründachstrategie. In dem Projekt werden Dächer bepflanzt. Das ist gut für das Klima, die Luftqulität und den Artenschutz. Osnabrück bekommt 20.000 Euro Preisgeld. 2016 hatten Osnabrück und Oldenburg schonmal den Hautpreis gewonnen.