
14.07.2020
17:28 Uhr - Osnabrück: Deutsche Bundesstiftung Umwelt fordert Umdenken beim Umgang mit Grundwasser
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt mit Sitz in Osnabrück fordert ein Umdenken beim Umgang mit Grundwasser. „Wasser wird knapp,“ heißt es in einer Mitteilung. Bei den Wasserversorgern laufen einige Systeme schon auf Reserve. Die DBU reagiert mit Pilotprojekten darauf. Jahrzehntelang sei es darum gegangen, Wasser möglichst schnell aus der Fläche herauszubringen. Jetzt müsse es darum gehen, Wasser in der Landschaft zu halten und Fließgewässern mehr Raum zu geben. Wichtig seien regionale Konzepte, bei denen Wasserwirtschaft, Landwirtschaft und Naturschutz zusammenarbeiten.
16:43 Uhr - Münster: Verfassungsgericht bestätigt Parlamentarischen Untersuchungsausschuss
Der Untersuchungsausschuss zum vermeintlichen Hacker-Angriff auf die ehemalige Ministerin Schulze-Föcking aus Steinfurt lag richtig mit seiner Forderung nach Herausgabe von Telefonverbindungsdaten. Die Mehrheit aus CDU und FDP im Ausschuss hat einen Beweisantrag von SPD und Grünen zu Unrecht abgelehnt, urteilt das NRW-Verfassungsgericht in Münster. Nach dem Skandal um kranke und verletzte Schweine im Stall ihrer Familie in Steinfurt hatte die damalige Landwirtschaftsministerin von einem Hacker-Angriff auf ihr privates Netz berichtet – ein Bedien-Fehler, wie sich später herausstellte. SPD und Grünen gfeht es um die Frage, ob die Landesregierung in dem Zusammenhang die Wahrheit gesagt hat.
15:30 Uhr - Münster: Versicherer weisen auf Unfallgefahr durch parkende Autos hin
Unfälle durch sich öffnende Autotüren sind für Radfahrer und Fußgänger im schlimmsten Fall lebensgefährlich. Darauf haben Versicherer in Münster hingewiesen. Mit einem Dummy-Crash-Test zeigten sie, dass von den Tür-Kanten bei einem Aufprall erhebliche Gefahren ausgehen. Dooring-Unfälle würden allgemein unterschätzt und seien kaum erforscht. Fast jeder fünfte Verkehrsunfall eines Fußgängers oder Radfahrers in Deutschland hänge mit - meistens legal, seltener ordnungswidrig - geparkten Autos zusammen, innerstädtisch mehr als auf dem Land.
13.34 Uhr - Osnabrück: Bundesgerichtshof bestätigt Landgerichts-Urteil zu schwerem sexuellem Missbrauch
Ein Mann aus dem südlichen Landkreis Osnabrück kommt für 13 Jahre ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof hat das Urteil des Landgerichts Osnabrück wegen schweren sexuellen Missbrauchs bestätigt. Der heute 67-Jährige hatte jahrelang kleine Kinder in einem Waisenhaus im westafrikanischen Togo missbraucht und teilweise vergewaltigt. Die Taten hatte er gefilmt. Zur vollständigen Meldung.
13:32 Uhr - Kreis Steinfurt: Aktuelle Corona-Zahlen
1357 Personen im Kreis Steinfurt bisher nachweislich mit dem Coronavirus infiziert – 9 Infizierte zurzeit in Isolierung – 1264 Menschen sind wieder gesund. 84 Menschen sind an Corona gestorben. In folgenden Orten im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:
In Altenberge: 0 Personen (0)
In Emsdetten: 1 Person (1)
In Greven: 1 Person (1)
In Hopsten: 0 Personen (0)
In Hörstel: 0 Personen (0)
In Horstmar: 0 Personen (0)
In Ibbenbüren: 0 Personen (0)
In Ladbergen: 0 Personen (0)
In Laer: 0 Personen (0)
In Lengerich: 0 Personen (0)
In Lienen: 0 Personen (0)
In Lotte: 1 Person (2)
In Metelen: 0 Personen (0)
In Mettingen: 1 Person (1)
In Neuenkirchen: 0 Personen (0)
In Nordwalde: 0 Personen (0)
In Ochtrup: 0 Personen (0)
In Recke: 4 Personen (4)
In Rheine: 0 Personen (1)
In Saerbeck: 0 Personen (0)
In Steinfurt: 1 Person (1)
In Tecklenburg: 0 Personen (0)
In Westerkappeln: 0 Personen (0)
In Wettringen: 0 Personen (0)
13:27 Uhr - Kreis Steinfurt: Keine Vorab-Infos über Atomtransporte
Weder der Landrat noch die Feuerwehren im Kreis Steinfurt werden vorab über Atommülltransporte durchs Kreisgebiet informiert. Das hat eine RADIO RST-Nachfrage ergeben. Ein Ratsmitglied der Grün Alternativen Liste im Gronauer Rat hatte einen offenen Brief mit Fragen an die Landräte der Kreise Borken und Steinfurt geschickt. Erst letzten Donnerstag war ein Atommüllzug von der Urananreicherungsanlage in Gronau aus durch den Kreis Steinfurt gefahren. Zur vollständigen Meldung.
11:39 Uhr - Münster: Studie zu Unfällen mit parkenden Autos
Die Unfallforscher der Versicherer stellen am Mittag eine Studie zu Unfällen im Straßenverkehr vor. Es geht um Zusammstöße mit Fußgängern und Radfahrern und darum, welchen Einfluss parkende Autos dabei haben. Zum Beispiel verdecken falsch parkende Wagen den Radfahrern oft die Sicht. Die Rolle von parkenden Autos bei Unfällen sei noch nicht ausreichend erforscht, heißt von den Unfallforschern der Versichern aus Münster.
11:32 Uhr - Region: Menschen aus dem Ausland machen sich häufig selbständig
Mehr als jeder Fünfte, der sich in der Region selbständig macht, kommt aus dem Ausland. Das zeigt das aktuelle Gründungsbarometer der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Allein letztes Jahr gab es im Kammerbezirk knapp 1.200 neue Unternehmen mit ausländischen Chefs. Selbständigkeit habe in den Herkunftsländern einen hohen Stellenwert. Die meisten ausländischen Gründer sind polnische und rumänische Staatsangehörige. Dann kommen wegen der Nähe zur Grenze Niederländer.
09:34 Uhr - Osnabrück: Lösungen für den Wassermangel
In Osnabrück stellen Umwelt-Experten heute mögliche Strategien gegen den Wassermangel vor. In vielen Regionen gibt es aktuell zu wenig Grundwasser - auch im Kreis Steinfurt. Der Grund sind die letzten beiden Dürre-Jahre. Das ist oft gerade auf dem Land ein Problem, weil auch die Bauern nun mehr Wasser für ihre Felder brauchen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt aus Osnabrück hat Forschungsprojekte gefördert, um Lösungen vorzuschlagen.
08:59 Uhr - Osnabrück: Schlechte Chancen für Pop up-Kirmes
Ein Kirmes-Park wie das Ibbiland in Ibbenbüren ist in Osnabrück ebenfalls denkbar, momentan jedoch eher unwahrscheinlich. Die Stadt Osnabrück und der Schaustellerverband Weser-Ems möchten einen Kirmespark, berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Sie planen seit Wochen. Das Problem ist: Was ein nur 30 Kilometer weiter in Nordrhein-Westfalen geht, ist in Niedersachsen nicht erlaubt.
08:34 Uhr - Region: Drei Viertel der Menschen im Kreis Steinfurt verdienen Geld selbst
Im Kreis Steinfurt leben besonders viele Menschen von dem, was sie selbst verdienen. Von den Erwachsenen bis 64 Jahre leben etwa drei Viertel überwiegend von ihrem eigenen Einkommen. Das sind deutlich mehr Menschen als im Landesdurchschnitt, zeigen Zahlen des Statistischen Landesamtes. NRW-weit liegt der Kreis Warendorf an der Spitze. Dort leben verdienen noch etwas mehr Menschen ihren Lebensunterhalt selbst als im Kreis Steinfurt. Zur vollständigen Meldung.
06:19 Uhr - Osnabrück: Noch kein Name für Lern-Ort zum Nationalsozialismus
In Osnabrück ist weiter offen, wie die geplante Erinnerungsstätte zur NS-Zeit heißen wird. Die Stadt hat gestern über ihre bisherigen Pläne informiert. Über den Namen des Hauses werde erst am Ende der Planung entschieden, heißt es bei der Stadt. Der vorgehesene Name Calmeyer-Haus ist umstritten. Der NS-Funktionär Calmeyer aus Osnabrück hatte hunderte Juden vor dem Konzentrationslager bewahrt. Experten gehen von mindestens 2.500 Menschen aus. Bei mindestens 1.500 weiteren habe er die Deportation jedoch nicht verhindert.
13.07.2020
14:28 Uhr - Münster: Drittliga-Absteiger Preußen Münster prüft Gang vor Zivilgericht
Der SC Preußen Münster nimmt den Abstieg aus der dritten Fußball-Liga nicht widerspruchslos hin. Die Preußen ziehen eventuell gegen das DFB-Bundesgericht vor ein ordentliches Gericht. Das Sportgericht hatte den Widerspruch aus Münster gegen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach der Corona-Pause abgewiesen. Argument der Preußen: Andere Vereine hätten früher wieder normal trainieren können. Dass ein Zivilprozess den sportlichen Abstieg nicht rückgängig macht, sei klar. Dem Verein geht es um einen Musterprozess.
13:05 Uhr - Kreis Coesfeld: Abgestürzte Segelflieger vermutlich zusammengestoßen
Nach dem Absturz zweier Segelflieger bei Haltern im Kreis Coesfeld vermuten Experten einen Zusammenstoß. Gerichtsmediziner obduzieren die beiden Toten diese Woche. Vermutlich handelt es sich um zwei Niederländer, die am Samstag von verschiedenen Flugplätzen losgeflogen sind. Es sei nicht auszuschließen, dass die Zwei sich kannten.
12:58 Uhr - Kreis Steinfurt: Mehr als 60 Fälle akuter Kindeswohlgefährdung
Die Jugendämter im Kreis Steinfurt hatten letztes Jahr 60 Fälle akuter Kindeswohlgefährdung. Die Zahl ist gegenüber dem Vorjahr (50) um ein Fünftel gestiegen, deutlich mehr als landesweit. Innerhalb von sechs Jahren hat sie sich mehr als verdoppelt. Ist Gefahr in Verzug, zum Beispiel durch Gewalt oder Vernachlässigung, wird das Kind aus der Familie genommen.
12:42 Uhr - Osnabrück: Diskussion um NS-Gedenkstätte
Die geplante Gedenkstätte zum Osnabrücker Nazi-Funktionär Hans Calmeyer sorgt für Diskussionen. Calmeyer hat in der Besatzungsregierung in den Niederlanden mindestens 2.500 Juden vor der Deportation bewahrt. Dafür wurde er in den 90ern von der Gedenkstätte Yad Vashem in Israel ausgezeichnet. Mindestens 1.500 Anfragen hat Calmeyer allerdings auch abgelehnt, was einem Todesurteil gleichkam. Aus den Niederlanden kommt darum Kritik an der Gedenkstätte.
12:03 Uhr - Münster: Freiwilligenregister gestartet
Die Ärztekammer Westfalen-Lippe sucht freiwillige Ärzte, Pflegekräfte oder Rettungssanitäter - für den Fall, dass es deutlich mehr Corona-Fälle gibt. Die Ärztekammer sammelt die Kontaktdaten im Auftrag der NRW-Landesregierung. Die Krisenstäbe vor Ort bitten die Freiwilligen im Notfall um Hilfe, zum Beispiel im Fall einer zweiten Corona-Welle. Zum Freiwilligenregister für Westfalen-Lippe.
12:05 Uhr - Kreis Steinfurt: Weniger Corona-Fälle
Die Zahl der Corona-Fälle im Kreis Steinfurt ist am Wochenende gesunken. Aktuell sind elf Menschen nachweislich erkrankt. Am Freitag waren es noch 13. Seit Beginn der Pandemie haben sich kreisweit 1.357 Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt. 1.262 sind inzwischen wieder gesund. 84 sind an Corona gestorben. In folgenden Orten im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:
In Altenberge: 0 Personen (0)
In Emsdetten: 1 Person (1)
In Greven: 1 Person (0)
In Hopsten: 0 Personen (0)
In Hörstel: 0 Personen (0)
In Horstmar: 0 Personen (0)
In Ibbenbüren: 0 Personen (0)
In Ladbergen: 0 Personen (0)
In Laer: 0 Personen (0)
In Lengerich: 0 Personen (0)
In Lienen: 0 Personen (1)
In Lotte: 2 Personen (5)
In Metelen: 0 Personen (0)
In Mettingen: 1 Person (1)
In Neuenkirchen: 0 Personen (0)
In Nordwalde: 0 Personen (0)
In Ochtrup: 0 Personen (0)
In Recke: 4 Personen (4)
In Rheine: 1 Person (1)
In Saerbeck: 0 Personen (0)
In Steinfurt: 1 Person (0)
In Tecklenburg: 0 Personen (0)
In Westerkappeln: 0 Personen (0)
In Wettringen: 0 Personen (0)
11:30 Uhr - Greven: Fast 100 Prozent weniger Fluggäste am FMO
Vom Flughafen Münster-Osnabrück aus sind im Mai nur etwa 80 Passagiere gestartet. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes. Dem FMO geht es damit wie den anderen Flughäfen in NRW auch. Wegen der Corona-Pandemie hatten sie so gut wie keine Passagiere und machten jeden Tag Verluste.
09:56 Uhr - Region: Diskussion um Lockerungen für Partys
In Nordrhein-Westfalen sind besondere Feiern wieder mit mehr Menschen erlaubt. Hochzeiten, Geburtstage oder Abschluss-Feiern sind mit bis zu 150 Gästen möglich. Darüber diskutieren wir heute Morgen bei RADIO RST. Auf der RADIO RST-Facebook-Seite ist eine Mehrheit gegen die neuen Lockerungen. Zur vollständigen Meldung.
09:45 Uhr - Region: Corona-Kontrollen der Polizei
In einigen Orten der RADIO RST-Region gab es am Wochenende teilweise gezielte Polizei-Kontrollen zu den Corona-Regeln. In Nordhorn trafen sich in der Nacht zu Sonntag 200 Menschen auf dem Marktplatz, meldet die Polizei. In Münster blieb es rund um dem Aasee ruhig. Im Kreis Steinfurt habe es keine Probleme und deshalb auch keine besonderen Kontrollen gegeben, sagte uns die Polizei.
08:21 Uhr - Münster: Studie zur Nachbarschhaftshilfe im Lockdown
Die Menschen in NRW sind durch die Corona-Krise zusammengerückt. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern der Fachhochschule Münster und aus Bochum. Sie haben mehr als 1.000 Haushalte gefragt, inwieweit sich Nachbarn während des Lockdowns geholfen haben. Etwa ein Drittel war in der Krise dazu bereit. Ein weiteres Drittel hat seine Nachbarn auch vorher schon unterstützt. Die Wissenschaftler sagen: Das ist ein bemerkenswertes Zeichen für den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Etwa ein Drittel der Nachbarn organisiert die Hilfe über soziale Medien wie Facebook oder Whatsapp-App.
06:14 Uhr - Gronau: Umweltaktivist fordert Antworten von Landräten zu Atomtransporten
Ein Atomkraftgegner und Ratsmitglied der Grünen Alternativen Liste aus Gronau hat einen offenen Brief an die Landräte der Kreise Borken und Steinfurt geschickt. Nach einem Atommüll-Transport am Donnerstag von Gronau durch den Kreis Steinfurt fragt er die Landräte, ob sie vorher informiert worden sind. Außerdem geht es darum, welche Einsatzkräfte Bescheid wussten und wo Spezial-Löschmittel vorhanden sind. Uranhexafluorid, wie es aus der Urananreicherungsanlage in Gronau kommt, dürfe nicht mit Wasser in Kontakt kommen. Der Lokalpolitiker fragt auch, wie die Landräte zu den Transporten stehen.