
NEWS vom 15.03.20
15:23 Uhr - Kreis Steinfurt: Schließung der teilstationären Tagespflegeeinrichtungen
Der Kreis Steinfurt hat beschlossen, alle teilstationären Tagespflegeeinrichtungen ab Montag, 16. März 2020, zu schließen. Für viele Angehörige, die berufstätig sind, stellt sich nun die Frage, wie jetzt die Betreuung ihrer pflegebedürftigen Angehörigen sichergestellt werden soll.
Die Angehörigen sind vorrangig angehalten, die Betreuung privat zu organisieren. Dies kann beispielsweise durch Personen aus dem Familienkreis oder der Nachbarschaft erfolgen. In besonderen Fällen wird für die pflegebedürftigen Angehörigen weiterhin eine Betreuung in einer Tagespflegeeinrichtung ermöglicht. Hierzu müssen folgende Voraussetzungen vorliegen: die Angehörigen arbeiten in einem Bereich, der für die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastrukturen notwendig ist und können keine Alternativ-Betreuung ihrer pflegebedürftigen Angehörigen organisieren. Zu den Arbeitsbereichen gehört beispielsweise die Infrastruktur des Gesundheitsbereiches (u.a. Kliniken, Pflege, Unternehmen für Medizinprodukte), Versorgung (Energie, Wasser, Lebensmittel, Arznei), Justiz, Polizei, Feuerwehr und Mitarbeiter/innen im Kinderschutz.
Das Notfallbetreuungsangebot für die pflegebedürftigen Angehörigen soll im Kreis Steinfurt im Laufe der Zeit je nach Bedarf ggf. in kleinen Gruppen (max. 5 Tagesgäste) und bestimmten Einrichtungen gebündelt werden.
Um die Notfallbetreuung in Anspruch nehmen zu können, müssen die betroffenen Angehörigen einen Antrag bei der WTG-Behörde stellen. Das Antragsformular steht auf der Internetseite des Kreises Steinfurt unter https://www.kreis-steinfurt.de/corona zum Download zur Verfügung. Der Antrag ist per Email an wtg@kreis-steinfurt.de oder per Fax an die Nummer 0 25 51 / 69 91676 zu senden.
13:11 Uhr - Kreis Steinfurt: Neue Zahlen zu den Corona-Fällen
Im Kreis Steinfurt sind aktuell 62 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 612 Personen befinden sich in Quarantäne.
Damit sind in folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt Menschen erkrankt:
In Emsdetten: 14 Personen.
In Greven: 2 Personen.
In Hopsten: 3 Personen.
In Hörstel: 5 Personen.
In Horstmar: 1 Person.
In Ibbenbüren: 6 Personen.
In Ladbergen: 1 Person.
In Lengerich: 1 Person.
In Metelen: 2 Personen.
In Mettingen: 1 Person.
In Nordwalde: 4 Personen.
In Ochtrup: 1 Person.
In Recke: 2 Personen.
In Rheine: 7 Personen.
In Saerbeck: 1 Person.
In Steinfurt: 8 Personen.
In Wettringen: 3 Personen.
11:25 Uhr - Region: Aktuell 318 Corona-Infektionen im Regierungsbezirk Münster
Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) im Regierungsbezirk Münster hat sich von Samstag bis zum heutigen Sonntagvormittag von 285 auf jetzt 318 Fälle (Stand 15. März, 11 Uhr Uhr) erhöht. Entsprechend den der Bezirksregierung Münster vorliegenden Meldungen aus den Kreisen und Städten stellt sich die Lage am Samstagnachmittag wie folgt dar (erste Zahl: bestätigte Infektionen, zweite Zahl in Klammer: gestrige Meldung 17 Uhr):
Stadt Münster 56 (43)
Stadt Bottrop 3 (3)
Stadt Gelsenkirchen 12 (10)
Kreis Borken 45 (45)
Kreis Coesfeld 47 (47)
Kreis Steinfurt 61 (49)
Kreis Recklinghausen 47 (46)
Kreis Warendorf 47 (42)
News vom 14.03.20
18:08 Uhr - Region: Aktuell 285 Corona-Infektionen im Regierungsbezirk Münster
Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) im Regierungsbezirk Münster hat sich im Laufe des heutigen samstags von 230 auf jetzt 285 Fälle (Stand 14. März, 17 Uhr Uhr) erhöht. Entsprechend den der Bezirksregierung Münster vorliegenden Meldungen aus den Kreisen und Städten stellt sich die Lage am Samstagnachmittag wie folgt dar (erste Zahl: bestätigte Infektionen, zweite Zahl in Klammer: gestrige Meldung 17 Uhr):
Stadt Münster 43 (29)
Stadt Bottrop 3 (3)
Stadt Gelsenkirchen 10 (9)
Kreis Borken 45 (25)
Kreis Coesfeld 47 (39)
Kreis Steinfurt 49 (37)
Kreis Recklinghausen 46 (37)
Kreis Warendorf 42 (27)
Gesamt 285 (206)
18:00 Uhr - Kreis Steinfurt: Besuchseinschränkungen für Pflegeeinrichtungen
Im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus hat der Kreis Steinfurt auf der Grundlage einer Anweisung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen eine Allgemeinverfügung zu Besuchseinschränkungen bekanntgemacht. Diese gilt für die vollstationären Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe, in denen besonders schutzbedürftige Personen leben, sowie anbieterverantwortete Wohngemeinschaften im Kreisgebiet. Über die Anweisung des Ministeriums hinaus hat der Kreis Steinfurt den genannten Einrichtungen ein generelles Besuchsverbot empfohlen.
Personen, die sich in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert-Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, sowie Kontaktpersonen der Kategorien I und II dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen nach Rückkehr aus einem dieser Gebiete diese Einrichtungen nicht betreten.
Gemeinschaftsaktivitäten mit Externen sind ab sofort ebenfalls gänzlich untersagt.
Im Einzelfall und unter Auflagen können Ausnahmen für nahestehende Personen – beispielsweise im Rahmen der Sterbebegleitung – zugelassen werden.
Diese Einschränkungen gelten zunächst bis Sonntag, 19. April.
17:09 Uhr - Kreis Steinfurt: Veranstaltungsverbot - auch alle Gottesdienste fallen aus
Der Krisenstab des Kreises Steinfurt hat ab sofort alle Veranstaltungen im Kreis Steinfurt untersagt. Das betrifft auch alle Gottesdienste in den Kirchengemeinden. Diese fallen bis zu den Osterferien aus. Das schreibt zum Beispiel die Kirchengemeinde St. Pankratius Emsdetten auf ihrer Homepage.
14:55 Uhr - Kreis Steinfurt: „Abstrich“-Container ausschließlich nach ärztlicher Anweisung aufsuchen
Der Kreis Steinfurt weist eindringlich darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger die zwei zentralen "Abstrich"-Container im Kreis Steinfurt zur Testung auf den Coronavirus am Marienhospital in Borghorst und am Mathias-Spital in Rheine ausschließlich nach ärztlicher Anweisung aufsuchen dürfen. Die Notwendigkeit zur Testung legt entweder der Hausarzt, die Notdienstnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117 oder das Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt fest – ansonsten wird kein Test durchgeführt. Beide Container sind täglich von 9 bis 13 Uhr geöffnet.
11:25 Uhr - Region: Aktuell 230 Corona-Infektionen im Regierungsbezirk Münster
Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk Münster hat sich von gestern auf heute Samstagvormittag (14. März) von 206 auf jetzt 230 Fälle erhöht. Entsprechend den der Bezirksregierung Münster vorliegenden Meldungen aus den Kreisen und Städten stellt sich die Lage am Samstagvormittag wie folgt dar (erste Zahl: bestätigte Infektionen, zweite Zahl in Klammer: gestrige bestätigte Infektionen).
Stadt Münster 41 (29)
Stadt Bottrop 3 (3)
Stadt Gelsenkirchen 9 (9)
Kreis Borken 27 (25)
Kreis Coesfeld 39 (39)
Kreis Steinfurt 43 (37)
Kreis Recklinghausen 41 (37)
Kreis Warendorf 27 (27)
Gesamt 230 (206)
Osnabrück 58 Erkrankte, gut 200 in Quarantäne.
Unverändert haben die Kreise Steinfurt, Warendorf, Recklinghausen, Borken, Coesfeld sowie die Städte Münster und Bottrop ihre Krisenstäbe aktiviert. Die Stadt Gelsenkirchen hat ein "Lagezentrum Corona" eingerichtet. Die Bezirksregierung Münster hat um 16.30 Uhr am gestrigen Freitag (13. März 2020) ebenfalls ihren Krisenstab aktiviert, der werktäglich und auch am Wochenende zusammentritt.Da landesweit ab Montag, 16. März, alle Schulen und Kitas geschlossen sind, werden die mit dem gestrigen Freitag (13. März) auslaufenden Einzelschließungen nicht mehr aufgeführt. Für Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulleitungen hat die Bezirksregierung Münster bis auf weiteres eine Telefon-Hotline für Fragen rund um das Corona-Thema eingerichtet. Das Info-Telefon der Schul-Abteilung ist wochentags unter der Telefonnummer 0251 / 411-4198 von 7 bis 21 Uhr erreichbar.
11:09 Uhr - Kreis Steinfurt: Onlineformular für freiwillige Spontanhelfer freigeschaltet Kreis Steinfurt meldet sich bei Bedarf zurück
Das Coronavirus fordert auch im Kreis Steinfurt den Einsatz von vielen Kräften. Neben den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Krisenstäbe, den verschiedenen Einsatzkräften und dem medizinischen Personal ist auf lange Sicht auch das Engagement sogenannter Spontanhelfer vonnöten, um bestimmte Infrastrukturen aufrecht zu erhalten. Bürgerinnen und Bürger, die bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren, haben ab sofort die Möglichkeit, sich unter www.kreis-steinfurt.de/spontanhelfer zu melden und ihre Daten und Qualifikationen zu hinterlassen. Auf den Eintrag erfolgt keine unmittelbare Antwort. Der Kreis Steinfurt meldet sich im Bedarfsfall bei den betroffenen Personen. Sofern diese dann nach Weisung und Auftrag des Kreises Steinfurt als Spontanhelfer zum Einsatz kommen, sind sie in ihrer Tätigkeit unfall- und haftpflichtversichert.
10:40 Uhr - Rheine/Greven: Auch Augentageskliniken erstmal geschlossen
Die Augentagesklinik Rheine und Greven haben alle elektiven Behandlungen abgesagt, um Patienten und Personal vor dem Coronavirus zu schützen. Zur Sicherstellung der Versorgung bleiben Notfall-Sprechstunden in Rheine und Greven offen. Chronisch Kranke, wie zum Beispiel Patienten mit Makuladegeneration und Diabetes, werden weiter behandelt, sowie auch Neupatienten für anstehende Behandlungen aufgenommen. Normale Kontrolltermine werden bitte verschoben.
10:35 Uhr - Kreis Steinfurt: Notbetreuung für Kinder
Der Kreis Steinfurt hat eine Notbetreuung für Kinder eingerichtet. In besonderen Fällen wird für Kinder weiterhin eine Betreuung in einer Betreuungseinrichtung ermöglicht, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen: Beide Eltern oder ein alleinerziehender Elternteil arbeitet in einem Bereich, der für die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastrukturen notwendig ist und diese Eltern keine Alternativ-Betreuung ihrer Kinder organisieren können. Zu den Arbeitsbereichen gehört beispielsweise die Infrastruktur des Gesundheitsbereiches (u.a. Kliniken, Pflege, Unternehmen für Medizinprodukte), Versorgung (Energie, Wasser, Lebensmittel, Arznei), Justiz, Polizei, Feuerwehr, Erzieher/innen, Lehrer/innen und Mitarbeiter/innen im Kinderschutz. Zur vollständigen Meldung.
News vom 13.03.20
17:09 Uhr - Münster/Steinfurt: Uni und FH verschieben Semesterstart
Der Erlass der NRW-Landesregierung, den Beginn der Vorlesungszeit an den nordrhein-westfälischen Hochschulen wegen der Ausbreitung des Corona-Virus auf den 20. April zu verschieben, gilt auch für die Uni Münster. Die Vorlesungszeit endet nach aktuellem Stand wie vorgesehen am 17. Juli. Weil die Vorlesungszeit dadurch zwei Wochen kürzer wird, fallen die Pfingstferien aus. Der laufende Prüfungsbetrieb geht erstmal planmäßig weiter, wenn auch unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen. Auch die FH Münster verschiebt den Vorlesungsstart auf den 20.04. Auch dort laufen die Prüfungen erstmal planmäßig. Uni und FH denken über ein digitales Lehrangebot nach.
17:02 Rheine: Kreishandwerkerschaft unterbricht Lehrgangsbetrieb
Die Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf unterbricht den Lehrgangsbetrieb in den BildungsCentern der Kreishandwerkerschaft in Rheine und Beckum. Das gilt vom 16. bis zum 27. März. Es geht darum, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Entscheidung ist kurzfristig gefallen. Daher ist nicht sicher, dass sie alle Auszubildenden und deren Ausbildungsbetriebe rechtzeitig erreicht.
16:33 Uhr - Kreis Steinfurt: Mittlerweile 37 Corona-Kranke
Mittlerweile haben sich 37 Personen im Kreis Steinfurt nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Mit Stand von Freitag, 13. März, 15 Uhr, hat Emsdetten mit 10 Corona-Kranken die meisten Fälle. In neun Orten im Kreis gibt es bisher keine Erkrankung. Zur vollständigen Meldung.
16:09 Uhr - Region: IHK sagt Prüfungen ab
Die Absage sämtlicher Prüfungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung durch die Industrie- und Handelskammern betrifft im Münsterland und der Emscher-Lippe-Region etwa 6.000 Auszubildende und Fachkräfte. Anders als geplant, sind durch die bundesweite Absage auch Prüfungen für Industriemeister der IHK Nord-Westfalen betroffen. Die Absage gilt erstmal bis zum 24. April. Wann die Prüfungen nachgeholt werden, ist derzeit noch offen Alle werden per E-Mail informiert.
15:46 Uhr - Region: Schulen und Kindergärten auch im Kreis Steinfurt ab Montag bis zum Ende der Osterferien geschlossen
Entsprechend der landesweiten Regelung bleiben Schulen und Kindergärten auch im Kreis Steinfurt ab Montag bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Beim Kreis Steinfurt ist eine Notbetreuung für Kinder in Arbeit, deren Eltern in wichtigen gesellschaftlichen Bereichen arbeiten. Es geht beispielsweise darum, das Ärzte oder Krankenschwestern nicht ausfallen, weil sie niemand für ihre Kinder haben.
14:37 Uhr - Greven: Stadt schließt Sportstätten und Hallenbad
Die Stadt Greven sperrt wegen des Coronavirus ab sofort alle Sportplätze und -hallen für den Trainings- und Spielbetrieb. Für den Schulsport bleiben die Hallen und Plätze erst noch geöffnet. Das Grevener Hallenbad ist seit 14:00 Uhr komplett geschlossen, auch für den schulischen Schwimmunterricht. Die Schließungen gelten erstmal bis Ende April.
14:31 Uhr - Region: Auch in RVM-Bussen wegen Corona hinten einsteigen
Auch in Bussen der Regionalverkehr Müsterland steigen Fahrgäste wegen des Coronavirus ab morgen nur noch hinten ein. Die Vordertür bleibt zu und es gibt auch keine Tickets mehr im Bus, damit Fahrgäste und Busfahrer nicht unnötig in Kontakt kommen. Das senkt die Ansteckungsgefahr. Tickets gibt es bis auf weiteres über die BuBiM-App und an den bekannten Vorverkaufsstellen.
14:23 Uhr - Osnabrück: Lebenslänglich für Mord vor 25 Jahren
25 Jahre nach einem Mord im emsländischen Sögel hat das Landgericht Osnabrück einen Mann zu einer lebenslangen Haft verurteilt. Der heute 66-Jährige hatte im August 1995 versucht, eine 24-Jährige aus Sögel zu vergewaltigen. Als das misslang, weil die junge Frau sich heftig wehrte, erdrosselte er sie, um die Tat zu verschleiern. DNA-Spuren an der Kleidung der Toten haben den Mann überführt.
13:47 Uhr - Rheine: Stadt bereitet Notfallplan für Betreuungsplätze vor
Die Stadt Rheine bereitet am Wochenende einen Notfallplan für Betreuungsplätze vor, weil auch in NRW nächste Woche alle Schulen bis zu den Osterferien schließen. Es geht vor allem darum, Eltern den Rücken frei zu halten, die sonst im Gesunheitswesen fehlen würden. Ab WANN die Schulen dicht sind, teilt die Landesregierung im Laufe des Nachmittags mit.
13:03 Uhr - Greven: Kurzarbeit am FMO
Am Flughafen Münster/Osnabrück sind in Greven sind die ersten Mitarbeiter in Kurzarbeit. Wegen des Corona-Virus sei der Flugverkehr überall in Deutschland drastisch eingebrochen, sagte uns ein Sprecher des Flughafens. Zur vollständigen Meldung.
12:57 Uhr - Ibbenbüren: Hauptausschuss stimmt für Kirmesfeuerwerk auch in diesem Sommer
In Ibbenbüren gibt es zur Kirmes im Sommer wieder ein Feuerwerk. Das hat der Hauptausschuss in Ibbenbüren gestern entschieden. Gegner des Feuerwerks sagen, dass es die Umwelt belastet. Sie hatten stattdessen eine Lasershow vorgeschlagen. Das ist im Winter testweise geplant - bei Ibbenbüren on Ice. Danach entscheidet die Politik neu über das Kirmes-Feuerwerk.
12:53 Uhr - Ibbenbüren: Vermeintliche Bedrohung stellt sich als Streich heraus
An der Gesamtschule war die Polizei am Vormittag wegen eines Drohanrufes im Einsatz. Die Sache habe sich als Streich herausgestellt, sagte uns ein Polizeisprecher. Es habe keine Gefahr für die Schüler, Lehrer oder die Schule in Ibbenbüren bestanden. Der Anrufer habe eine Gruppe an der Schule bedroht. Womit, dazu sagt die Polizei nichts. Auch nicht dazu, wer der Anrufer ist. Dazu liefen Ermittlungen, auch außerhalb des Kreises Steinfurt.
09:58 Uhr - Münster: Bustüren bleiben vorne geschlossen
In Münster bleiben bei den Stadtbussen die Türen vorne geschlossen. Und es gibt es keine Tickets mehr zu kaufen. Das hat der Krisenstab beschlossen, um die Busfahrer und die Fahrgäste vor dem Corona-Virus zu schützen.
09:48 Uhr - Region: Diskussion über Schulschließungen
Bayern lässt ab Montag alle Schulen Kitas geschlossen, um das Coronavirus einzudämmen. Auch das Saarland lässt Schulen und Kitas zu. Über das Thema berichten und diskutieren wir heute bei RADIO RST.
Auf der RADIO RST-Facebookseite sind die meisten dafür, bundeweit Schulen und Kitas zu schließen. Monika schreibt zum Beispiel: "Das macht durchaus Sinn und zwar so schnell wie möglich! Einfach um die Verbreitung zu verlangsamen." Sie befürchtet, dass unser Gesundheitssystem es sonst nicht schafft, viele Intensivpatienten auf einnmal zu versorgen. Maike postet: "Kinder denken nicht darüber nach, Abstand zuhalten oder sich ständig die Hände zu waschen." Jörg sieht das anders. Er fragt: "Warum die Schulen? Der Hamburger Hauptbahnhof hat 500.000 Reisende pro Tag." Und Coco schreibt: "Wohin dann mit den Kindern, wenn man arbeiten muss?"
08:43 Uhr - Region: Hochschule Osnabrück sagt Vorlesungen ab
An der Hochschule in Osnabrück und Lingen fallen ab Montag alle Vorlesungen und Seminare aus. Das gilt bis zum 19. April. Die Hochschule möchte vermeiden, dass sich Studierende und Mitarbeiter mit dem Corona-Virus anstecken. Stattdessen gibt es, wenn möglich, Material für die Studenten online oder Online-Vorlesungen, sagte uns eine Sprecherin der Hochschule. Ziel sei es, dass alle Prüfungen am Ende des Semesters stattfinden.
07:02 Uhr - Region: Nächstes Ems-Hochwasser steht bevor
Nach nur zwei-einhalb Wochen steuert die Ems auf das nächste Hochwasser zu. Am Pegel in Greven steht das Wasser bei fast sechseinhalb Metern, knapp unter der mittleren Hochwassermarke. Jedoch steigt das Wasser nicht so schnell, wie beim letzten Mal. Die Überflutungsflächen füllen sich nach und nach wieder.
07:00 Uhr - Region: Bundesliga-Spiele im Handball fallen aus
In der Zweiten Handball Bundesliga hat auch der TV Emsdetten wegen des Corona-Virus erstmal Pause. Bis Ende April sind alle Spiele abgesagt.
06:24 Uhr - Borghorst: Zweiter Container für Corona-Tests
Für den Kreis Steinfurt gibt es spätestens ab Montag gibt es eine zweite Corona-Ambulanz. Ein Container dafür steht schon am Marienhospital in Borghorst. Die Mitarbeiter machen im Verdachtsfall Rachen-Abstriche. Das gilt für Menschen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder die in einem Risikogebiet waren. Seit Ende letzter Woche gibt es einen Abstrich-Container am Mathias-Spital in Rheine. Zur vollständigen Meldung.
NEWS vom 12.03.20
16:41 Uhr - Münster: 16 bestätigte Corona-Fälle
In Münster gibt es jetzt 16 bestätigte Corona-Fälle (Stand 12. März, 15 Uhr). Die Stadt nennt das noch überschaubar. Allerdings seien die Infektionsketten in einigen Fällen nicht mehr verlässlich nachzuweisen. Prävention werde von Tag zu Tag wichtiger und jeder könne dazu beitragen, die Ausbreitung zu verlangsamen. Dazu gehört, auf das Händeschütteln zu verzichten, Hände mit Wasser und Seife waschen, in die Armbeuge zu niesen und ein bis zwei Meter Abstand zu anderen Menschen zu halten.
13:45 Uhr - Osnabrück: Messerstecher von GM-Hütte verurteilt
Das Landgericht Osnabrück hat den Messerstecher von Georgsmarienhütte für sechs Jahre ins Gefängnis geschickt. Für die Richter stand fest, dass der heute 36-Jährige im Sommer letzten Jahres im Streit mehrfach auf seine Frau eingestochen hat. Verwandte der Frau waren dazwischen gegangen und hatten Schlimmeres verhindert. Der Angeklagte hat zum Tatvorwurf bis zuletzt geschwiegen.
13:26 Uhr - Region: Ev. Kirchenkreis Tecklenburg empfiehlt Gemeinden, auf Veranstaltungen bis Ende April 2020 zu verzichten
Der Evangelische Kirchenkreis Tecklenburg empfiehlt seinen Gemeinden, auf Veranstaltungen bis Ende April 2020 zu verzichten. Der Grundsatz „Was nicht stattfinden muss und ohne Not abgesagt werden und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden kann, sollte von uns allen in den nächsten Wochen konsequent beherzigt und befolgt werden – und zwar im Hinblick auf sämtliche Gemeindeveranstaltungen“, heißt es in einem Schreiben. Das gelte vor allen Dingen für größere Gottesdienstformate wie etwa Vorstellungsgottesdienste oder Konfirmationsjubiläen und für regelmäßige Veranstaltungen der Gemeindegruppen und -kreise. Für den Evangelischen Kirchenkreis ist das ein Zeichen der Solidarität für alle Menschen, die als Risikogruppe gelten und für die eine Infektion mit dem Coronavirus schwer bzw. lebensgefährlich verlaufen würde.
13:18 Uhr - Kreis Steinfurt: Kreissportbund sagt alle Veranstaltungen bis Ende April ab
Der Kreissportbund hat wegen des Coronavirus jetzt alle Veranstaltungen bis Ende April abgesagt. Nur Arbeitssitzungen, die sich nicht verschieben lassen, finden noch statt. Der Kreissportbund verweist dabei neben der Erklärung des Landrates auf die Empfehlungen des Robert Koch Instituts.
13:12 Uhr - Greven: Raubüberfall in Reckenfeld
In Reckenfeld haben zwei Männer gestern Abend den K+K-Markt an der Emsdettener Landstraße überfallen. Die beiden liefen zunächst im Markt herum. Dann maskierten sie sich und gingen mit Messern zum Kassenbereich. Eine Kassiererin, die dort zu der Zeit allein war, sah sie und brachte sich in Sicherheit. Die Männer nahmen darauf Zigarettenschachteln aus dem Regal an der Kasse und flüchteten Richtung Eichendorffweg. Der Eine ist korpulent und war dunkel gekleidet. Der Andere ist schlank und braunhaarig. Er trug eine gelbe Jacke und hatte ein Tuch oder einen Schal vor dem Gesicht.
12:36 Uhr - Ibbenbüren: Arztpraxis geschlossen
In Ibbenbüren ist zurzeit eine Arzpraxis wegen des Corona-Virus geschlossen. Das hat eine Sprecherin des Kreises Steinfurt bestätigt. Eine Patientin des Arztes war positiv getestet worden. Für die anderen Patieten in der Praxis habe keine Gefahr bestanden. Der Arzt habe selbst schnell entschieden und die Praxis geschlossen. Wie lange das so bleibt, ist noch offen.
12:13 Uhr - Berlin: Deutschland verschärft Nitratrichtlinien
Ein neues Gesetz von Bundesumweltministerin Svenja Schulze aus Münster macht den Bauern neue Auflagen, um die Nitratbelastung der Gewässer zu senken. Dazu gehört unter anderem, die Uferbereiche fünf Meter breit zu begrünen, wenn Äcker ein Gefälle zum Gewässer haben. Das verhindert, dass Dünger bei Regen ins Wasser geschwemmt wird. Das und die neue Düngeverordnung setzt EU-Auflagen um, damit die EU-Kommission Deutschland nicht nochmal wegen nicht eingehaltener EU-Nitratrichtlinien verklagt.
11:59 Uhr - Berlin: Zusätzliches Geld für Impfstoffforschung
Bundesbildungsministerin Karliczek aus Brochterbeck stellt 145 Millionen €uro zusätzlich für die Corona-Forschung bereit. Wichtig sei jetzt vor allem, möglichst schnell einen Impfstoff zu entwickeln, damit sich nicht noch mehr Menschen anstecken. Bis dahin gehe es darum, dass jeder Einzelne dazu beiträgt, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Weltweit forschen sechs Institute nach einem Impfstoff, darunter ein deutsches Unternehmen.
11:22 Uhr - Region: Wieder mehr Corona-Infizierte
Im Kreis Steinfurt hat sich Zahl der Corona-Fälle seit gestern fast verdoppelt. Inzwischen gibt es 23 bestätigte Fälle, sagte uns ein Sprecher des Kreises Steinfurt. Mehr als 300 Menschen sind zuhause in Quaratäne. Experten gehen davon aus, dass die Zahlen weiter steigen.
10:03 Uhr - Ibbenbüren: Politik entscheidet über Feuerwerk auf Kirmes
Der Haupt- und Finanzausschuss in Ibbenbüren entscheidet heute, ob es bei der Großkirmes im Sommer ein Feuerwerk gibt oder nicht. Bürgermeister Schrameyer ist dafür, das traditionelle Feuerwerk beizubehalten. Gegner des Feuerwerks sagen, dass der Umwelt schade und schlagen als Alternative eine Lasershow vor. Schrameyer möchte die Lasershow im Winter bei Ibbenbüren on Ice testen lassen und danach neu über das Kirmes-Feuerwerk entscheiden.
08:00 Uhr - Region: Diskussion über unbegleitete Kinder im Schwimmbad bei RADIO RST
In Bremerhaven kommen Kinder nur noch dann alleine ins Schwimmbad, wenn sie mindestens das Bronze-Abzeichen haben. Das gilt für alle unter 16 Jahren. Hintergrund ist, dass viele Kinder nicht mehr richtig Schwimmen lernen. Über das Thema diskutieren wir heute Morgen bei RADIO RST.
Die meisten User auf der RADIO RST-Facebookseite finden die Regel aus Bremerhaven gut. Indra sagt zum Beispiel: "Ich finde es richtig. Die Kinder sollten vor dem Schulbeginn schwimmen lernen." Roland schreibt: "Ich war jahrelang Rettungsschwimmer in der DLRG und ich finde es erschreckend, wie leichtsinnig manche Eltern mit dem Thema Schwimmenlernen umgehen." Peter sagt dagegen: "Es kommt nicht auf das Abzeichen an, sondern darauf, wie sicher ein Kind schwimmt." Sabrina sieht ein anderes Problem. Sie postet: "Es sollte mehr Schwimmkurse geben. Es kann nicht sein, das man sein Kind zu einem Kurs erst in zwei oder drei Jahren anmelden kann."
06:57 Uhr - Region: Mehr Brandschutz für Schweinställe
Die NRW-Landesregierung plant regelmäßige Brandschutz-Kontrollen für größere Schweineställe, auch als Konsequenz des Feuers in einem Stall in Rheine vor zwei Jahren. Dabei waren 8.000 Schweine gestorben. Ziel der neuen Regeln ist es, dass es weniger Brände durch kaputte Elektrik oder Solaranlagen gibt. Bei mehr als jedem dritten Stallbrand ist ein technischer Defekt die Ursache, heißt es bei der Landesregierung.
06:24 Uhr - Region: Geschlossene Schulen in Rheine und anderen Orten
In der RADIO RST-Region wirkt sich das Corona-Virus immer mehr auf unseren Alltag aus. In Rheine fällt ab heute an sechs Schulen vorsichtshalber bis nächste Woche Freitag der Unterricht aus. Das gilt für das Berufskolleg, die Kaufmännischen Schulen, das Emsland-Gymnasium, das Gymnasium Dionysius, das Kopernikus-Gymnasium und die Euregio-Gesamtschule. Ein Schüler des Berufskollegs in Rheine ist positiv getestet. Er hatte unter anderem auf einer Party am Wochenende Kontakt zu Jugendlichen, die auf die anderen Schulen gehen. Im Münsterland melden die Behörden jetzt 69 bestätigte Fälle. Unter anderem in Ahaus und Münster sind auch Schulen geschlossen.
NEWS vom 11.03.20
17:33 Uhr - Münster: Jetzt 13 bestätigte Corona-Fälle
In Münster gibt es mittlerweile zwölf bestätigte Corona-Fälle. Bei den zwei dazu gekommenen Infizierten handelt es sich um ein Kind und die Mutter einer fünfköpfigen Familie. Die Frau ist Erzieherin. Darum ist ein Kindergarten in Angelmodde ab sofort geschlossen. Insgesamt sind in Münster jetzt drei Schulen und drei Kindergärten geschlossen. Um die Ansteckungsgefahr des Virus einzudämmen, sind neben dem Corona-Testzentrum in der Uniklinik weitere Container für Corona-Schnell-Tests geplant.
16:20 Uhr - Rheine: Sechs Schulen in Rheine bleiben geschlossen
Der Kreis Steinfurt hat zusammen mit der Stadt Rheine beschlossen, dass sechs Schulen bis einschließlich nächste Woche Freitag (20.03.20) geschlossen bleiben. Das betrifft das Berufskolleg Rheine, die Kaufmännischen Schulen Rheine, das Emslandgymnasium, das Gymnasium Dionysius, das Kopernikus Gymnasium und die Euregio Gesamtschule. Ein 17-jähriger Schüler des Berufskollegs Rheine hat sich nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Er hatte Kontakte zu Jugendlichen, die die Schulen besuchen und am Wochenende hat er an einer Oberstufenparty teilgenommen. Zur vollständigen Meldung.
15:37 Uhr - Region: Weitere Absagen im Raum Osnabrück
Die Stadt Osnabrück und der Landkreis Osnabrück haben wegen des Coronavirus alle hausinternen Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmenden abgesagt. In Osnabrück dauern alle internen Veranstaltungen mit weniger Teilnehmern ab sofort maximal eine Stunde. Dabei wird die Empfehlung des Robert Koch-Instituts umgesetzt, dass Alle anderthalb Meter Abstand zueinander halten. Essen und Getränke gibt es nicht mehr. Teilnehmer und Gäste kommen auf eine Liste, um sie bei Bedarf schnell zu erreichen.
15:29 Uhr - Emsdetten: Auswärtsspiel in Gummersbach abgesagt
Beim Handball-Zweitligisten TV Emsdetten stehen die Heimspiele in der Emshalle auf der Kippe. Die Landesregierung hat gestern alle Großveranstaltungen mit über 1.000 Personen auf unbefristete Zeit untersagt. Wie es für den TVE weiter geht, ist noch völlig offen. Das Auswärtsspiel beim VfL Gummersbach am Sonntag, 15.03 ist schon abgesagt. "Wir stehen in engem Kontakt mit der Stadt, den Behörden und der Handball-Bundesliga," teilt der Verein mit.
14:44 Uhr - Emsdetten: Zweiter bestätigter Corona-Fall
In Emsdetten gibt es den zweiten bestätigten Corona-Fall. Ein 57jähriger Mann ist krank aus dem Skiurlaub im österreichischen Ischgl zurückgekehrt. Er und enge Kontaktpersonen sind in häuslicher Quarantäne. Bei der Frau, die seit Montagabend krank ist, wissen die Behörden noch nicht, wie sie sich angesteckt hat. Die 37-Jährige hatte keinen Kontakt zu einem nachweislich Infizierten und war auch nicht im Ausland.
14:23 Uhr - Rheine: Stadt überlegt, wegen des Coronavirus alle Schulen zu schließen
In Rheine läuft eine Krisensitzung, um zu klären, ob die Stadt die Schulen wegen des Coronavirus schließt. Seit heute steht eine komplette Schulkasse des Berufskollegs unter Quarantäne. Sobald wir mehr wissen, gibt es die Infos hier bei RADIO RST.
13:15 Uhr - Rheine: Konsequenzen aus Schweinestallbrand auf Landesebene
Die NRW-Landesregierung plant besseren Brandschutz für Schweineställe - auch als Konsequenz des verherrenden Brandes in Rheine, bei dem im Sommer vor zwei Jahren 8.000 Schweine verbrannt sind. Es geht darum, das Risiko technischer Defekte, wie damals auch in Rheine, einzudämmen. Der Gedanke dabei ist, die Elektrik und Solar-Anlagen schon bei der Planung genauer zu prüfen. Von 2012 bis 2018 hat es in NRW gut viereinhalbtausend Brände in landwirtschaftlichen Betrieben gegeben.
12:41 Uhr - Region: Jetzt 11 bestätigte Corona-Fälle im Kreis Steinfurt
Im Kreis Steinfurt gibt es jetzt 11 bestätigte Corona-Fälle. Mitarbeiter vom Gesundheitsamt sprechen intensiv mit den Patienten, um die Infektionsketten nachzuvollziehen. Vom Ergebnis machen sie weitere Maßnahmen abhängig. "Sobald wir näheres wissen, geben wir es bekannt, hieß es auf RADIO RST-Nachfrage beim Kreis. Im Kreis Heinswerg ist ein weiterer Corona-Patient gestorben. Es ist der dritte bekannte Todesfall in Deutschland.
12:34 Uhr - Region: Corona bremst Geschäftsreisen
Solange der Coronavirus sich weiter ausbreitet, werden immer mehr Geschäftsreisen abgesagt. Die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen bestätigt das. "Auch die IHK selbst hat Reisen spürbar eingeschränkt," sagte Hauptgeschäftsführer Fritz Jaeckel auf RADIO RST-Nachfrage. Dabei gehe es nicht in erster Linie um die Angst, sich anzustecken. Verbreiteter sei die Sorge, woanders, zum Beispiel im Ausland, unter Quarantäne gestellt zu werden.
10:30 Uhr - Rheine: Klinik für suchtkranke Straftäter geplant
Das Land NRW plant, die Forensik in Rheine zu einer Klinik für suchtkranke Straftäter umzubauen. Vertreter des Landes haben das Vorhaben gestern Abend in Rheine vorgestellt. In Bentlage ist zurzeit eine Klinik für psychisch kranke Straftäter untergebracht. Die Einrichtung war als Zwischenlösung gedacht. Frühestens in drei Jahren ziehen diese Patienten nach Dreierwalde um, wenn die geplante Forensik dort fertig ist. Dann möchte das Land in Bentlage für bis zu zwölf Millionen Euro um- und neubauen. Geplant ist eine Forensik mit knapp 70 Zimmern. Der Rat der Stadt Rheine hat schon zugestimmt. Zur vollständigen Meldung.
09:27 Uhr - Region: Regen hilft Wäldern kaum
Der viele Regen der letzten Zeit ist zu früh gefallen, um dem Wald zu helfen. "Die Bäume sind noch nicht so weit, das ganze Wasser aufzunehmen", sagte ein Sprecher des Forstamtes Münsterland auf RADIO RST-Nachfrage. Jetzt drohe Gefahr durch Staunässe und Pilzkrankheiten und den Prognosen zufolge werde auch dieses ein warmes Jahr. Zur vollständigen Meldung.
08:37 Uhr - Osnabrück: Partygäste unter Quarantäne
In Osnabrück haben am Freitag bis zu 200 Menschen eine Party mit einem Mann gefeiert, der später positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Zwei Tage nach der Geburtstagsgparty bekam der Mann Symptome. Es handelt sich um einen 48-Jährigen aus Hameln, sagte uns ein Sprecher des Landkreises Osnabrück. Der Corona-Test des Betroffenen war positiv. Bezüglich der Quarantäne für die Partygäste hat sich der Landkreis Osnabrück inzwischen korrigiert. Sieben Menschen aus der Region Osnabrück sind zuhause in Quarantäne. Zur vollständigen Meldung.
06:44 Uhr - Region: Send und andere Events fallen aus
Der Frühjahrssend in Münster ist wegen des Coronavirus abgesagt. "Ein Erlass der Landesregierung stoppt den Frühjahrssend," heißt es bei der Stadt. Die Vorgaben seien eindeutig. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann aus Riesenbeck untersagt Veranstaltungen von mehr als 1000 Teilnehmenden. Der Wochenmarkt am Dom findet heute statt. Zur vollständigen Meldung.
06:41 Uhr - Region: Firmen setzen mehr auf Homeoffice
Immer mehr Unternehmen in der Region bieten ihren Mitarbeitern an, wegen des Corona-Virus von zuhause aus zu arbeiten. Das machen vor allem Firmen aus dem Dienstleistungsbereich, sagte uns ein Sprecher der Industrie- und Handelskammer in Münster. Auch die IHK hat für 50 Mitarbeiter Homeoffice-Zugänge eingerichtet, für den Fall, dass die Büros wegen des Corona-Virus geschlossen bleiben.
06:14 Uhr - Bad Iburg: Weitere Verdächtige im Schlachthof-Fall
Im Fall der Tierquälerei-Vorwürfe in einem Schlachthof in Bad Iburg hat die zuständige Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen ausgeweitet. Inzwischen gibt es 71 Verdächtige. Darunter sind jetzt auch Landwirte und Fahrer von Tiertransporten, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Tierschützer hatten in dem Schlachthof in Bad Iburg heimlich gefilmt. Sie sagen, dass Mitarbeiter in dem Betrieb unter anderem Rinder gequält und geprügelt haben. Der Schlachthof ist inzwischen geschlossen.