Polizei Osnabrück bekommt Wasserstoffauto

Die Polizei Osnabrück handelt und testet ab Frühjahr 2020 ein Wasserstoffauto.

© Polizei Osnabrück

Der Klimawandel ist ein Thema, viele Unternehmen denken über Nachhaltigkeit und Umweltschutz nach. Die Polizei Osnabrück handelt und testet ab Frühjahr 2020 ein Wasserstoffauto. Der graue Hyundai Nexo ist aktuell in einer Werkstatt in Oldenburg und wird um- und nachgerüstet. Das Auto bekommt in den nächsten Wochen Blaulicht, Martinshorn und entsprechende Funktechnik.

So soll das mit Wasserstoff betriebene Polizeiauto aussehen. Zur Zeit findet die Umrüstung des herkömmlichen Pkw zu einem echten Polizeifahrzeug in Oldenburg statt. © Fa. Intax
So soll das mit Wasserstoff betriebene Polizeiauto aussehen. Zur Zeit findet die Umrüstung des herkömmlichen Pkw zu einem echten Polizeifahrzeug in Oldenburg statt.
© Fa. Intax

Testphase von einem Jahr

Die Beamten der Polizei Osnabrück sehen viele Vorteile in einem Wasserstoffauto. Das Auto produziert kein Co², es ist leise und es gibt eine Tankstelle in Hasbergen an der A30 direkt um die Ecke. Bis das Auto nachgetankt wird, fährt es etwa 750 Kilometer.

Die Polizei in Osnabrück ist sehr fortschrittlich, im Fuhrpark sind mittlerweile 20 E-Autos, zwölf Pedelecs und drei E-Motorräder. In der nächsten Zeit kommen weitere 15 E-Fahrzeuge dazu. Auf der Insel Juist zum Beispiel wird es ab Dezember ein E-Quad geben. Auf der Insel sind Autos verboten. Das Wasserstoffauto in Osnabrück ist deutschlandweit das erste Modell dieser Art bei der Polizei. In Hamburg gibt es seit einiger Zeit einen Hybrid. In Rheine fährt ein RADIO RST-Hörer privat ein Wasserstoffauto. Den Podcast hört ihr hier.

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