"Münster Mobility Hub"

Die Stadt Münster hat Chancen auf Fördergeld vom Land für ein innovatives Parkhaus. Münster ist als eine von 29 Städten für die zweite Stufe im Landeswettbewerb Mobil NRW qualifiziert.

© Stadt Münster

Die Pläne für den Umbau des Parkhauses am Bremer Platz hinter dem Bahnhof werden jetzt konkret: Schwerpunkt ist Platz für 3.000 Fahrräder und eine Anbindung ans Velorouten-Netz - Münsters Fahrrad-Schnellwege - sowie Bus und Bahn.

Parkhaus wird aufgestockt und modernisiert

Dazu bekommt das Parkhaus zwei weitere Stockwerke und wird mit dem zusätzlichen Platz zum Mobility Hub: Von dort geht es mit anderen Verkehrsmitteln wie E-Scooter, Bus oder Bahn weiter und umgekehrt. Auch eine Verbindung mit Fahr-Tickets ist angedacht: Dann wäre der Fahrrad-Stellplatz kostenlos.

Auto- und Radverkehr nach niederländischem Vorbild getrennt

Nach niederländischem Vorbild gibt es getrennte Ein- und Ausfahrten für Rad- und Autofahrer:innen. Ein erweitertes Carsharing-Angebot und der Verleih von E-Scootern schaffen weitere individuelle Mobilität.

Ökologische Stadtplanung nach außen sichtbar

Das Projekt "Münster Mobility Hub" leistet auch einen Beitrag zum Klimaschutz: Die Fassade wird eine Kombination aus Glas-Elementen, Begrünung mit Pflanzen und Solarpaneelen. Das wirkt sich positiv auf das Stadtklima aus und verringert das Aufheizen des Gebäudes und seines Umfeldes im Sommer. Für das Dach ist ein Dachgarten mit einer öffentlichen "Skylounge" im Gespräch, außerdem eine Solaranlage zur Stromerzeugung.

Sieg beim Landeswettbewerb ist erstrebenswert

Der Landeswettbewerb ist insgesamt mit rund 100 Millionen Euro für elf Projekte dotiert. Das Finale ist im Februar.

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