Generalsanierung Bahnstrecke Köln–Hagen
Veröffentlicht: Donnerstag, 05.02.2026 10:09
Das betrifft ab morgen auch Züge aus unserer Region. Der RE 7 aus Rheine fährt fünf Monate lang nur bis Hagen.

Die Bahnstrecke von Köln über Wuppertal nach Hagen ist seit Jahren an der Belastungsgrenze. Ab dem 6. Februar wird sie für mehr als fünf Monate komplett saniert. Während dieser Zeit fahren zwischen Köln, Wuppertal und Hagen kaum Züge. Ihr müsst auf Ersatzbusse und Umleitungen ausweichen. Die Auswirkungen betreffen nicht nur die Region, sondern auch den Fernverkehr, da eine weitere Großbaustelle im östlichen Ruhrgebiet für zusätzliche Einschränkungen sorgt.
Auswirkungen, Alternativen und Zukunftspläne
Die Strecke ist eine der wichtigsten Ost-West-Achsen in NRW. Während der Bauzeit entfallen ICE- und IC-Verbindungen, Regionalzüge werden durch Ersatzbusse ersetzt. Besonders betroffen sind Pendler, die mit längeren Fahrzeiten rechnen müssen. Die Bahn erneuert 81 Kilometer Gleise, modernisiert 28 Weichen und zwölf Bahnhöfe. Zusätzlich wird eine marode Brücke in Schwerte abgerissen, was weitere Einschränkungen bringt.
Nach Abschluss der Bauarbeiten am 10. Juli soll die Strecke zuverlässiger und leistungsfähiger sein. In den kommenden Jahren plant die Bahn weitere Großprojekte in NRW, darunter die Modernisierung der Strecken Troisdorf–Wiesbaden und Aachen–Köln.
In den nächsten Jahren will die Bahn bundesweit rund 40 wichtige Strecken modernisieren und für den digitalen Ausbau vorbereiten. Etwa zehn Großprojekte betreffen Strecken in Nordrhein-Westfalen. Ab Juli 2026 sind umfangreiche Arbeiten an der rechtsrheinischen Strecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden vorgesehen.
2028 sollen die Arbeiten an den Strecken Hagen-Unna-Hamm sowie linksrheinisch zwischen Köln und Remagen in Richtung Mainz beginnen. Für 2029 ist die Strecke Aachen-Köln eingeplant. Ab 2030 sind die Strecken Münster-Recklinghausen, Osnabrück-Münster, Hamm-Düsseldorf-Köln sowie Minden-Wunstorf vorgesehen.


