Silvester: Feuerwerk & Tiere
Veröffentlicht: Montag, 29.12.2025 11:27
Feuerwerk an Silvester: Was ist erlaubt? Tipps für den Umgang mit Haustieren und Infos zu Verbotszonen in Städten. So kommt ihr sicher ins neue Jahr.

Raketen, Böller und bunte Batterien gehören für viele zu Silvester dazu. Doch die Diskussion um privates Feuerwerk wird immer lauter – Stichworte Umwelt, Tiere und Sicherheit. Die Regeln sind klar: Der Handel verkauft Feuerwerk der Kategorie F2 nur vom 29. Dezember bis 31. Dezember, und das ausschließlich an Erwachsene ab 18 Jahren. Es ist nur für die Silvesternacht und Neujahrsmorgen gedacht. Wer außerhalb dieser Zeiten böllert, handelt rechtswidrig – es sei denn, es gibt eine Sondergenehmigung.
Einschränkungen in Städten
Immer mehr Städte richten Verbotszonen ein. Ein Beispiel ist Münster: Hier verbietet die Stadt das Zünden von Feuerwerk in der Altstadt – konkret am Domplatz und Prinzipalmarkt – zwischen 22 Uhr an Silvester und 4 Uhr morgens an Neujahr. Feuerwerk darf man dort nicht mal dabei haben. Hintergrund sind Sicherheitsbedenken und der Schutz historischer Gebäude. Solche Sperrzonen gibt es mittlerweile in vielen deutschen Städten, besonders in engen Innenstädten.
Feuerwerk und Tiere: Stress vermeiden
Silvester stresst Haustiere oft massiv. Hunde reagieren besonders empfindlich, und viele laufen in Panik weg – manche bleiben für immer verschwunden. Tierarzt Thomas Kowalski aus Lengerich gibt Tipps, wie ihr euren Tieren helfen könnt:
- Ruhe bewahren: Tiere spüren die Aufregung ihrer Halter. Schimpfen oder hektisches Verhalten verstärken die Angst.
- Rückzugsort schaffen: Dunkle, leise Räume bieten Sicherheit. Vogelkäfige und Volieren deckt ihr am besten ab.
- Leine nicht vergessen: Hunde sollten rund um Silvester immer an der Leine bleiben, weil viele Menschen Feuerwerk auch außerhalb der erlaubten Zeiten zünden.
- Urlaub planen: Wer kann, wechselt mit seinen Tieren den Ort und verbringt Silvester in einer ruhigeren Umgebung.
Medikamente und Vorbereitung
Spezielle Beruhigungsmittel für Tiere helfen, wenn nichts anderes funktioniert. Pflanzliche Präparate benötigen allerdings ein bis zwei Wochen Vorlauf – für dieses Jahr ist es dafür zu spät. Für das nächste Jahr lohnt es sich, frühzeitig zu planen und gegebenenfalls einen Trainingskurs zu besuchen.