
07.01.2021
16:41 Uhr - Emsdetten: Muslimische Beerdigungen möglich
Menschen muslimischen Glaubens haben dort ab sofort die Möglichkeit, verstorbene Angehörige nach muslimischem Ritual zu beerdigen. Im eigens dafür hergerichteten Bereich auf dem Friedhof am Hemberger Damm liegen die Toten dann nach Mekka ausgerichtet. Bisher waren Emsdettener Muslime meistens nach Greven und Rheine ausgewichen. Viele Muslime, die seit Jahrzehnten in Emsdetten leben oder hier geboren wurden, möchten auch dort beerdigt werden.
15:25 Uhr - Osnabrück: Späterer Schulbeginn in der Innenstadt wegen Corona erst im neuen Halbjahr
An den Schulen in der Innenstadt fängt mit einer Ausnahme (Möser-Realschule) der Unterricht erst ab dem 03. Februar eine Stunde später an. Die Entscheidung des Landes Niedersachsen, den Präsenzunterricht auszusetzen, gibt allen Beteiligten mehr Zeit, das zu organisieren. Bis zur Rückkehr aller Schüler in die Schulen gibt es auch keine überfüllten Busse in der Innenstadt.
14:39 Uhr - Saerbeck: Nur 4,7% Ü80
Die Gemeinde gehört zu den Orten in NRW mit den wenigsten alten Menschen. Nur 4,7 Prozent der Saerbecker sind über 80. Damit liegt Saerbeck NRW-weit auf Platz zwei. Im ganzen Kreis Steinfurt liegt der Anteil der über 80-Jährigen bei 6,4 Prozent. Den höchsten Anteil haben Ladbergen und Tecklenburg.
13:50 Uhr - Osnabrück: 1.157 Menschen gegen Corona geimpft
1.157 Menschen haben ihre erste Corona-Impfung bekommen, zunächst Bewohner und Personal in Senioren- und Pflegeheimen. Dort geht es mit rund 1.000 Impfdosen weiter, die heute angekommen sind. Dafür, dass der Impfstoff am Anfang knapp ist, war der Start aus Sicht der Stadt Osnabrück erfolgreich. Sobald mehr Impfstoff da ist, geht es im Impfzentrum am Schlosswall los. Allerdings läuft auch das Programm zur Terminvergabe auf Landesebene noch nicht.
13:36 Uhr - Region: Testlabore profitieren von Corona-Schnelltests
Die Corona-Schnelltests entlasten die Testlabore. Fällt ein Schnelltest positiv aus, schieben Ärzte meistens direkt einen Abstrich und damit den PCR-Test hinterher. Damit erreichen sie eine höhere Trefferquote an positiv Getesteten. Im MVZ-Testlabor in Münster, dem größten in der Region, liegt die Positiv-Rate bei 15 bis 16%, hieß es dort auf RADIO RST-Nachfrage. Das war bisher nicht so. Zur vollständigen Meldung.
12:42 Uhr - Osnabrück: Bischof setzt sich für Frauenrechte ein
Osnabrücks Bischof Bode setzt sich weiter für mehr Frauenrechte in der Kirche ein. Im Gespräch mit der Deutschen Presse Agentur wünscht er sich die Weihe zur Diakonin. Er glaube nicht, dass Veränderungen bald kommen. Sowas benötige in der Kirche immer viel Zeit.
11:57 Uhr - Kreis Steinfurt: Aktuelle Corona-Zahlen
Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt liegt heute (Donnerstag, 7. Januar, 10 Uhr) bei 112 (Vortag: 124). Die Inzidenzzahl ist die Zahl der neu mit dem Coronavirus infizierten Menschen innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Es wurden 149 Neuinfektionen zum Vortag verzeichnet. Damit liegt die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Steinfurt bei 8304 (8155) – das entspricht rund 1858 (1824) Infektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. 7076 (6986) Menschen sind inzwischen wieder gesund. Todesfälle nachweislich Infizierter gibt es im Kreis Steinfurt 187 (185). Verstorben sind eine Frau im Alter von 80 Jahren und ein Mann im Alter von 74 Jahren.
Aktuell befinden sich 1041 (984) Infizierte in der Isolierung.
In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:
In Altenberge: 8 Personen (9)
In Emsdetten: 73 Personen (66)
In Greven: 108 Personen (96)
In Hopsten: 39 Personen (31)
In Hörstel: 57 Personen (50)
In Horstmar: 14 Personen (13)
In Ibbenbüren: 71 Personen (70)
In Ladbergen: 14 Personen (13)
In Laer: 22 Personen (23)
In Lengerich: 66 Personen (56)
In Lienen: 11 Personen (12)
In Lotte: 25 Personen (23)
In Metelen: 21 Personen (16)
In Mettingen: 26 Personen (27)
In Neuenkirchen: 28 Personen (25)
In Nordwalde: 64 Personen (70)
In Ochtrup: 29 Personen (27)
In Recke: 25 Personen (20)
In Rheine: 182 Personen (196)
In Saerbeck: 18 Personen (16)
In Steinfurt: 110 Personen (106)
In Tecklenburg: 3 Personen (1)
In Westerkappeln: 6 Personen (3)
In Wettringen: 21 Personen (15)
10:47 Uhr - Region: Mehr Wildunfälle auf Straßen und Autobahnen
Die Polizei in Münster hat seit Jahresbeginn schon ein Dutzend Wildunfälle bearbeitet. Betroffen waren die Autobahnen 31, 42 und 43. Außerdem gab es Unfälle in Gelmer und Sentrup. Die Beamten mahnen zu besonderer Vorsicht. Der Polizei im Kreis Steinfurt liegt bislang kein nennenswerter Anstieg bei den Wildunfällen vor.
09:18 Uhr - Region: Münsterland-Studie in der Corona-Pandemie
Die Menschen in der Region fühlen sich in der Corona-Pandemie gut informiert. Ärzte und Experten genießen ein hohes Vertrauen. Wissenschaftler der Uni Münster haben für die Studie 700 Menschen aus dem Münsterland befragt. Die meisten sind davon überzeugt, dass die Maßnahmen zur Pandiemie-Bekämpfung sinnvoll sind. Beim Gesundheitsangebot sind die Menschen im Kreis Steinfurt nicht so zufrieden. Nur 36 Prozent sind mit der Hausarztversorgung völlig zufrieden. In Münster sind es 56 Prozent. Weitere Infos
08:31 Uhr - Münster: Bistum bedauert Ausstieg von Selbsthilfegruppen aus Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch
Das Bistum Münster bedauert, dass zwei Selbsthilfegruppen aus der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs ausgestiegen sind. Die beiden Gruppen aus Münster und Rhede werfen dem Bistum vor, nur an Missbrauchs-Opfern interessiert zu sein, die auch in Bistumsgremien mitarbeiten würden. Dass das Bistum eine Einladung zu einem ersten Treffen über die Medien vorhat, schließe einen Teil der Betroffenen aus und habe nichts mit gleicher Augenhöhe zu tun. Dazu das Bistum: Jeden Einzelnen persönlich anzuschreiben verbiete sich allein dadurch, dass Einige Missbrauchsopfer jeden Kontakt zur Kirche ablehnen. Die öffentliche Einladung sei außerdem mit der Bischofskonferenz verbindlich festgelegt.
07:39 Uhr - Region: Corona-Update
Die Corona-Zahlen bleiben hoch. Wir blicken auf die Zahlen aus Deutschland und der Region im Corona-Update.
05:54 Uhr - Ibbenbüren: Mann fährt mit seinem Auto in den Kanal und stirbt
In Ibbenbüren ist ein Mann mit seinem Auto in dem Mittellandkanal gefahren und ertrunken. Rettungstaucher haben ihn am Abend in Uffeln tot aus seinem Auto geborgen. Vorher war der 75-Jährige Zeugen aufgefallen, weil er mit seinem Auto gegen Bäume und Straßenschilder gefahren war. Für weitere Erkenntnisse untersucht die Polizei das geborgene Wrack sowie das Opfer genauer.
06.01.2021
Rheine: Bürgermeister Peter Lüttmann an Corona erkrankt
Bei Rheines Bürgermeister Peter Lüttmann ist gestern (Di., 05.01.) ein Corona-Test positiv ausgefallen. Lüttmann ist seitdem in häuslicher Isolierung, hieß es auf RADIO RST-Nachfrage bei der Stadt Rheine - es gehe ihm den Umständen entsprechend gut. Er strebe an, die Isolierung zum frühestmöglichen Zeitpunkt aufzuheben und sei dazu in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt.
14:21 Uhr - Region: Regelung zur Ersatzmobilität von Gesundheits-Personal verlängert
Beschäftigte im Gesundheitswesen bekommen weiter Autos gestellt, damit sie sicher und ansteckungsfrei zur Arbeit kommen. Das NRW-Verkehrsministerium hat das Sonderprogramm zur Schaffung von Ersatzmobilität bis Ende März verlängert. Seit April letzten Jahres stellen Autovermieter Mitarbeitern kostenlos Mietwagen zur Verfügung, wenn sie kein eigenes Auto oder einen Dienstwagen haben und direkter Kontakt zu Corona-Kranken möglich ist. Zur vollständigen Meldung.
13:48 Uhr - Münster: Ehrenamtliche Ärzte führen Vorgespräche über Impfung
Sobald der Impfstoff für die Mitarbeiter der Uniklinik da ist, geht es ans Impfen. Möglich wird das durch gut 30 ehrenamtliche Ärztinnen und Ärzte, die die Vorgespräche führen. Es sind ehemalige Klinikdirektoren, Oberärztinnen und Oberärzte der Uniklinik und Medizinerinnen und Mediziner, die in Münster studiert haben. Sie haben sich umfassend in die Thematik eingearbeitet. Zur vollständigen Meldung.
13:29 Uhr - Region: Hoteliers und Gastwirte kritisieren Lockdown-Verlängerung
Die Lockdown-Verlängerung sorgt bei Hoteliers und Gastronomen für Frustration. Für den Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA im Münsterland kommt die Verlängerung nicht überraschend. Der Verband kritisiert, dass es keine Perspektive für die Branche gibt und dass die staatlichen Hilfen zu langsam ausgezahlt werden.
12:58 Uhr - Grafschaft Bentheim: Impfen geht lückenlos weiter
Morgen (Do., 07.01.) kommt die zweite Lieferung mit Impfstoff in der Grafschaft an. Mit den 975 Impfdosen geht das Impfen in den Altenpflegeeinrichtungen lückenlos weiter, teilt der Landkreis mit. Bisher sind in der Grafschaft um die 1.000 Menschen gegen Corona geimpft.
12:13 Uhr - Kreis Steinfurt: 167 Corona-Neuinfektionen
Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt liegt heute (Mittwoch, 6. Januar, 10 Uhr) bei 124 (Vortag: 133). Die Inzidenzzahl ist die Zahl der neu mit dem Coronavirus infizierten Menschen innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Es wurden 167 Neuinfektionen zum Vortag verzeichnet. Damit liegt die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Steinfurt bei 8155 (7988) – das entspricht rund 1824 (1787) Infektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. 6986 (6907) Menschen sind inzwischen wieder gesund. Todesfälle nachweislich Infizierter gibt es im Kreis Steinfurt 185 (182). Verstorben sind zwei Frauen im Alter von 85 und 92 Jahren sowie ein Mann im Alter von 86 Jahren.
Aktuell befinden sich 984 (899) Infizierte in der Isolierung.
In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:
In Altenberge: 9 Personen (5)
In Emsdetten: 66 Personen (51)
In Greven: 96 Personen (80)
In Hopsten: 31 Personen (31)
In Hörstel: 50 Personen (40)
In Horstmar: 13 Personen (16)
In Ibbenbüren: 70 Personen (69)
In Ladbergen: 13 Personen (10)
In Laer: 23 Personen (20)
In Lengerich: 56 Personen (54)
In Lienen: 12 Personen (12)
In Lotte: 23 Personen (21)
In Metelen: 16 Personen (17)
In Mettingen: 27 Personen (25)
In Neuenkirchen: 25 Personen (18)
In Nordwalde: 70 Personen (65)
In Ochtrup: 27 Personen (24)
In Recke: 20 Personen (20)
In Rheine: 196 Personen (191)
In Saerbeck: 16 Personen (17)
In Steinfurt: 106 Personen (91)
In Tecklenburg: 1 Personen (2)
In Westerkappeln: 3 Personen (7)
In Wettringen: 15 Personen (13)
11:54 Uhr - Kreis Steinfurt: Vorerst keine Taser für die Polizei
Für den Kreis Steinfurt ist noch nicht absehbar, ob und wann die Polizei Taser bekommt. Auf Landesebene läuft ein Test mit den Elektroschock-Pistolen in ausgewählten Bereichen. Düsseldorf, Gelsenkirchen, Dortmund und die Polizei im Rhein-Erft-Kreis haben Taser im Einsatz.
11:30 Uhr - Region: Handelsverband zur Lockdown-Verlängerung
Die finanziellen Sorgen der Einzelhändler werden durch die Verlängerung des Lockdowns größer. Für den Handelsverband Westfalen-Münsterland kommt der längere Lockdown nicht überraschend. Er stellt eine große Belastung dar. Der Verband fordert bessere staatliche Hilfen. Bis jetzt sei nicht viel Geld angekommen. Für viele Händler seien die Hürden zu hoch.
09:41 Uhr - Münster: Fleischindustrie stellt zahlreiche Mitarbeiter ein
Westfleisch in Münster hat 3.000 Werksarbeiter in das Unternehmen integriert. Die großen Schlachtbetriebe in Deutschland stellen zahlreiche Mitarbeiter ein. Ein neues Gesetz untersagt den Einsatz von Werkarbeitern im Kerngeschäft der Schlachthöfe. Nach zahlreichen Corona-Infektionen im Frühjahr hatten die Unternehmen entsprechende Programme angekündigt. Besonders die hohe Zahl der Werkarbeiter aus Osteuropa in Gemeinschaftsunterkünften hatte für Kritik gesorgt.
08:06 Uhr - Rheine: Handelsverein zur Lockdown-Verlängerung
Die Verlängerung des Lockdowns ist eine Gefahr für die lokalen Händler und die Innenstädte in unserer Region. Die Vorsitzende des Handelsvereins Rheine - Schmidt ist enttäuscht, auch wenn sie mit der Entscheidung gerechnet hat. Die Einzelhändler hätten gute Hygienekonzepte umgesetzt. Jetzt sind die Lager voll und die Händler haben keine Möglichkeit, die bezahlte Ware zu verkaufen. Schmidt fordert finanzielle Hilfen - auch weil das Weihnachtsgeschäft durch den Lockdown beschnitten wurde.
07:50 Uhr - Region: Corona-Update
Die Corona-Zahlen bleiben weiter hoch. Das Robert Koch-Institut zählt heute Morgen gut 21.200 Neuinfektionen und mehr als 1.000 Todesfälle. Bund und Länder haben deshalb gestern den Lockdown erstmal bis Ende Januar verlängert und die Regeln verschärft. Die Infos dazu und die Zahlen aus der Region im Corona-Update.
07:00 Uhr - Region: Netzreaktionen zur Lockdown-Verlängerung
Der Lockdown wird bis Ende Januar verlängert. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt. Unter anderem werden die Kontaktbeschränkungen verschärft. Ein Haushalt darf nur noch maximal eine weitere Person treffen - auch im privaten Raum. Schulen und Kitas bleiben bis mindestens Ende Januar weitestgehend geschlossen oder bieten nur einen eingeschränkten Betrieb an. Das nordrhein-westfälische Kabinett wird heute in einer Sondersitzung entscheiden, wie es an Kitas und Schulen in der Corona-Krise weiter geht. Davor werde darüber mit den Fachverbänden gesprochen. In Corona-Hotspots gilt demnächst ab einer Inzidenz von mehr als 200 ein Bewegungsradius von 15 Kilometern.
Die Meinungen auf unserer Facebook-Seite gehen auseinander. Sandra aus Greven wünscht sich einen knallharten Lockdown so wie jetzt in Großbritannien. Alles dicht. Dann sind wir da in sechs Wochen durch. So wie es jetzt läuft, ist das nur ein hin und her. Eva-Maria postet: Vielleicht sollte sich jeder mal Gedanken machen, warum die Regierung zu solchen Regeln greifen MUSS! Ich bin mir sicher, dass diese sich auch andere Wege wünschen würde, nur leider nimmt nicht jeder Regeln, die lockerer sind, ernst. Und Sven aus Steinfurt schreibt: Selber Schuld nach der Sache in Winterberg.
05:51 Uhr - Osnabrück: IHK zum verlängerten Corona-Lockdown
Für die regionale Wirtschaft ist der längere Lockdown eine sehr schlechte Nachricht. Das schreibt die Industrie- und Handelskammer Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim. Für viele Unternehmen werde es jetzt richtig eng. Die Unternehmen brauchen eine Perspektive auf eine Rückkehr zum normalen Geschäft. Deshalb fordert die IHK eine noch breiter angelegte Impfkampagne und intensives Testen.



