
20.08.2020
15:25 Uhr - Region: Kompromiss zur Corona-Soforthilfe wird allgemein begrüßt
Dass Bund und Länder sich darauf geeinigt haben, bei der Corona-Soforthilfe auch Personalkosten anzurechnen, kommt allgemein gut an. Vor allem bei kleinen und mittelständischen Betrieben hatte es Irritationen gegeben, als klar wurde, dass die Soforthilfe ursprünglich nur für Betriebskosten gedacht war. Die Industrie- und Handelskammern in NRW begrüßen, dass es jetzt anders läuft. So werde die Soforthilfe zur Soforthilfe. Beim Westdeutschen Handwerkskammertag ist von einem guten Signal und einer praxisgerechten Lösung die Rede. Auch die Kreishandwerkerschaft hatte sich dafür stark gemacht, auch Personalkosten zu berücksichtigen.
15:06 Uhr - Münster: Oberverwaltungsgericht bestätigt Maskenpflicht im Unterricht
Das Oberverwaltungsgericht Münster hat im Eilverfahren die Maskenpflicht im Unterricht an Schulen in NRW für rechtens erklärt. Drei Schüler aus dem Kreis Euskirchen hatten dagegen geklagt. Seit Beginn des neuen Schuljahres haben alle Schüler der weiterführenden und berufsbildenden Schulen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, auch in der Klasse. Ausgenommen sind nur die Grund- und Förderschüler der Primarstufe. Auf dem Schulgelände und den Fluren gilt die Maskenpflicht für alle. Ausnahmen aus medizinischen Gründen sind möglich.
12:30 Uhr - Kreis Steinfurt: Erster Corona-Todesfall seit Wochen
Zum ersten Mal seit Wochen ist im Kreis Steinfurt wieder ein Todesfall durch Corona zu beklagen. Seit Beginn der Pandemie sind es jetzt 87. Die Gesamt-Zahl der Corona-Patienten seit März ist von gestern auf heute um sechs gestiegen auf aktuell 1.544. 1.381 Menschen sind wieder gesund. 76 Menschen sind isoliert, gegenüber 75 gestern.
In folgenden Orten im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:
In Altenberge: 2 Personen (2)
In Emsdetten: 2 Personen (2)
In Greven: 13 Personen (13)
In Hopsten: 0 Personen (0)
In Hörstel: 1 Person (1)
In Horstmar: 0 Personen (0)
In Ibbenbüren: 11 Personen (14)
In Ladbergen: 0 Personen (0)
In Laer: 0 Personen (0)
In Lengerich: 3 Personen (3)
In Lienen: 0 Personen (0)
In Lotte: 2 Personen (2)
In Metelen: 0 Personen (0)
In Mettingen: 0 Personen (0)
In Neuenkirchen: 1 Person (1)
In Nordwalde: 1 Person (1)
In Ochtrup: 3 Personen (2)
In Recke: 6 Personen (4)
In Rheine: 12 Personen (13)
In Saerbeck: 1 Person (1)
In Steinfurt: 12 Personen (10)
In Tecklenburg: 1 Person (1)
In Westerkappeln: 3 Personen (3)
In Wettringen: 2 Personen (2)
12:20 Uhr - Steinfurt: Kommissarischer Landrat Martin Sommer: "Stehe zum FMO - nur nicht für alle Zeiten, whatever it takes"
Kreisdirektor Martin Sommer sieht die FMO-Gesellschafter in der Pflicht, den Flughafen Münster/Osnabrück zu stützen, solange er für die Wirtschaft von Bedeutung ist. In einer globalisierten Welt gehöre der Airport zur öffentlichen Verkehrs-Infrastruktur – wie Bus und Bahn, sagte Sommer als Kommissarischer Landrat zur aktuellen Diskussion über Sinn und Unsinn von Regionalflughäfen. Er gehe davon aus, dass die Gesellschafter auch nächstes Jahr zahlen, dann allerdings gleichzeitig über die Zukunft diskutieren. Zur vollständigen Meldung.
12:13 Uhr - Rheine: Coronafall am Dionysianum
Am Gymnasium Dionysianum in Rheine ist eine Mitabeiterin der Schulverwaltung positiv auf das Coronavirus getestet. Die Infektion war bei einem Routinetest aufgefallen. Schulmitarbeiter haben die Möglichkeit, alle zwei Wochen einen kostenlosen Abstrich zu machen. Sieben Menschen, die engeren Konakt hatten, sind in Quarantäne. Für alle anderen Kontaktpersonen gibt es heute an der Schule in Rheine die Möglichkeit, sich testen zu lassen.
11:33 Uhr - Region: Diskussion um Karnevalsfeiern in der Region
Karnevalsfans in der RADIO RST-Region diskutieren darüber, ob und wie Karneval mit Corona möglich ist. Bundes-Gesundheitsminister Spahn aus Ahaus ist dafür, alles abzusagen, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Und viele in der RADIO RST-Community geben ihm Recht.
Auf der RADIO RST-Facebookseite sagen die meisten: Karneval in Corona-Zeiten - das geht einfach nicht. Viele Karneval-Fans haben Verständnis. Tanja schreibt zum Beispiel: "In Recke ist der Karneval für die Session 20/21 schon längst abgesagt. Schade, aber die Gesundheit geht vor. " Andreas schreibt: "Kein Schützenfest, dann auch kein Karneval!" Kerstin aus Rheine sagt dagegen: "Ich finde es für so eine Entscheidung noch viel zu früh." Und Jannik postet: "Langsam nervt es. Bald kann man gar nichts mehr machen, wenn alles abgesagt wird."
09:51 Uhr - Münster: Übernachtungszahlen durch Corona halbiert
In den Hotels der Stadt haben im ersten Halbjahr nur halb so viele Menschen übernachtet wie sonst. Wegen der Corona-Pandemie kamen kaum noch Geschäftsleute, obwohl Geschäftsreisen auch während des Lockdowns erlaubt waren. Normalerweise kommen in Münster zwei Drittel aller Übernachtungen durch Geschäftstermine, Kongresse und Fortbildungen zustande.
08:43 Uhr - Münster: Corona-Fälle in Uniklinik und Kita
In der Uniklinik in Münster ist das Coronavirus bei drei Patienten entdeckt worden. Sind nun innerhalb der Klinik isoliert. Außerdem sind sieben Mitarbeiter der Uniklinik zuhause in Quarantäne. Die Stadt Münster hat gestern eine private Kita geschlossen, weil ein Kind positiv getestet ist.
06:48 Uhr - Lengerich: Landesverdienstorden für Pfarrer Kossen
Der Lengericher Pfarrer Peter Kossen bekommt den nordrhein-westfälischen Landesverdienstorden. Ministerpräsident Laschet zeichnet Kossen am Sonntag für seinen Einsatz für osteuropäische Leiharbeiter in den Schlachtbetrieben aus. Der Pfarrer bezeichnet deren Lebensbedingungen schon seit acht Jahren als „moderne Sklaverei“. Spätestens mit dem Corona-Ausbruch bei Westfleisch in Coesfeld und Tönnies in Rheda-Wiedenbrück wurde Kossen bundesweit bekannt als hartnäckiger Kämpfer gegen menschenunwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen und für Menschenwürde und Gerechtigkeit.
06:40 Uhr - Münster: Große Evakuierungsaktion am 20. September
Die Stadt Münster plant für den 20. September mehrere Bombenentschärfungen und eine große Evakuierungs-Aktion. Im Statteil Mauritz liegen mehrere Blindgänger. Für die Entschärfung sind 16.000 Menschen aufgerufen, ihre Wohnungen zu verlassen. Auch das Franziskus-Hospital und mehrere Altenheime sind betroffen. Die Stadt Münster hat das auf einen Sonntag gelegt, weil dann kaum Pendler in der Stadt sind. Außerdem sind Schulen und Kitas geschlossen.
06:24 Uhr - Greven: Grüne fordern Ausstiegskonzept für den FMO
Die Grünen im Kreis Steinfurt gehen davon aus, dass der Flughafen Münster-Osnabrück auch langfristig Verluste macht. Das sagte uns der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag, Gesenhues. Er reagiert damit auf eine aktuelle Studie des BUND. Darin heißt es: Der FMO überlebt nur mit Steuergeldern und bindet die Region nicht genügend an andere große Flughäfen an. "Der Kreis Steinfurt als Gesellschafter braucht ein Ausstiegskonzept oder zumindest eine Diskussion über Finanzierungs-Alternativen", sagte Gesenhues. Zurzeit sei der FMO bei Banken nicht kreditwürdig und die Coronakrise verschärfe das Problem. Zur vollständigen Meldung.
19.08.2020
17:10 Uhr - Greven: FMO widerspricht Studie zu Regionalflughäfen
Der Flughafen Münster/Osnabrück wirft einer Studie zur Wirtschaftlichkeit von Regionalflughäfen handwerkliche Fehler vor. „Wenn erklärte Fluggegner wie der BUND so eine Studie in Auftrag geben, ist das Ergebnis vorhersehbar,“ sagte ein Sprecher – und weiter: „Selbst die Umweltschützer fordern ja nicht die sofortige Schließung des FMO.“ 40% der Passagiere fliegen nach FMO-Auskunft zu internationalen Drehkreuzen. Es gebe eben nicht nur Urlaubsflieger in Greven und das zeige die Bedeutung des FMO für die Verkehrsanbindung. Zur vollständigen Meldung.
15:55 Uhr - Ibbenbüren: Corona-fähiges Konzept für Ibbenbüren on ice im Gespräch
Die Stadt Ibbenbüren prüft, ob Ibbenbüren on ice trotz Corona durchführbar ist. Das Stadtmarketing habe intern ein entsprechendes Konzept vorgestellt, sagte eine Sprecherin dort auf RADIO RST-Nachfrage. Wenn, dann bekomme die Veranstaltung einen deutlich kleineren Rahmen als bisher. Einzelheiten des Konzepts nannte sie nicht, weil vieles noch zu klären sei.
14:54 Uhr - Kreis Steinfurt: Aktuelle Corona-Zahlen
1538 Menschen im Kreis Steinfurt haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das sind vier mehr als gestern. 1377 Menschen sind wieder gesund. 86 sind gestorben. Aktuell befinden sich 75 Corona-Patienten isoliert, zehn weniger als gestern. In folgenden Orten im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:
In Altenberge: 2 Personen (2)
In Emsdetten: 2 Personen (1)
In Greven: 13 Personen (12)
In Hopsten: 0 Personen (0)
In Hörstel: 1 Person (0)
In Horstmar: 0 Personen (0)
In Ibbenbüren: 14 Personen (18)
In Ladbergen: 0 Personen (0)
In Laer: 0 Personen (0)
In Lengerich: 3 Personen (3)
In Lienen: 0 Personen (1)
In Lotte: 2 Personen (8)
In Metelen: 0 Personen (0)
In Mettingen: 0 Personen (0)
In Neuenkirchen: 1 Person (1)
In Nordwalde: 1 Person (1)
In Ochtrup: 2 Personen (2)
In Recke: 4 Personen (4)
In Rheine: 13 Personen (14)
In Saerbeck: 1 Person (1)
In Steinfurt: 10 Personen (10)
In Tecklenburg: 1 Person (2)
In Westerkappeln: 3 Personen (3)
In Wettringen: 2 Personen (2)
12:50 Uhr - Region: Umweltschützer halten Regionalflughäfen wie den FMO für überflüssig
Umweltschützer kritisieren, dass Regionalflughäfen wie der FMO weiter mit Steuergeld unterstützt werden. Eine Studie hat 14 kleinere Flughäfen in Deutschland untersucht, nach ihrer Bedeutung für die Verkehrsanbindung, Wirtschaftlichkeit und Passagierzahlen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft fordern, jeden zweiten Regionalflughafen sofort zu schließen. Nur drei Standorte hätten einen verkehrspolitischen Nutzen. Alles andere seien Urlaubsflüge. Der Flughafen Münster-Osnabrück schneidet besser ab.
12:13 Uhr - Region: Betriebe suchen Azubis
Viele Firmen in der RADIO RST-Region suchen noch Azubis. Wegen der Coronakrise haben viele Betriebe erstmal abgewartet und stellen jetzt ein, heißt es voin der Arbeitsagentur in Osnabrück. Dort gibt es nächsten Dienstag, den 25.08.20, einen Aktionstag für Jugendliche und Eltern. Experten der Arbeitsagentur beraten von 13 bis 16 Uhr am Telefon. Sie erklären zum Beispiel, wo es noch freie Stellen gibt und worauf es beim Vorstellungsgespräch ankommt.
Für Interessierte aus dem Landkreis Emsland und der Grafschaft Bentheim: 05921-870444
Für Interessierte aus der Stadt und dem Landkreis Osnabrück: 0541-980444
12:08 Uhr - Region: Initiativen für Engagementpreis nominiert
Acht Initiativen aus der RADIO RST-Region sind für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Dabei ist zum Beispiel der Verein Abenteuerkiste aus Greven. Dort helfen Ehrenamtliche Jugendlichen dabei, aus Ideen Projekte zu machen. Außerdem sind Initiativen aus bbenbüren, Münster, Osnabrück, Lingen und Nordhorn nominiert. Zu den Nominierten für den Deutschen Engagementpreis.
10:35 Uhr - Ibbenbüren: Rund 60.000 Euro für Reitvereine
Zwei Reitvereine aus dem Ort bekommen Fördergeld vom Land NRW. Rund 50.000 Euro gehen an den Reit- und Fahrverein Ibbenbüren, unter anderem für einen neuen Boden in der Reithalle und auf dem Außenplatz. Der Zucht-, Reit und Fahrverein Laggenbeck bekommt rund 10.000 Euro, um das Reiterstübchen zu sanieren.
08:57 Uhr - Region: Diskussion um verkaufsoffene Sonntage in der Coronakrise
Gewerkschaft Verdi im Münsterland ist gegen einen verkaufsoffenen Sonntag in Burgsteinfurt. Die Händler dort möchten am 04. Oktober öffnen, um in der Coronakrise zusätzlichen Umsatz zu machen. Die Gewerkschaft sagt: Das Gesetz gibt das nicht her, weil es an dem Tag kein größeres Event im Ort gibt.
Über verkaufsoffene Sonntage und den Handel in der Krise diskutieren wir heute Morgen.
Auf der RADIO RST-Facebookseite sagen die meisten User: Verkaufsoffene Sonntage werden unsere Innenstädte nicht retten. Thorsten postet zum Beispiel: "Ein Geschäftsmodell, das sich nicht trägt, wird auch durch ein paar Sonntage nicht rentabler." Johanna sieht das ählich. Sie schreibt: "So ein Blödsinn! Die meisten kleinen Gemeinden haben doch kaum noch eine Innenstadt mit Geschäften, man schaue sich doch nur Borghorst an." Und Frauke sagt: "Auch wenn die Geschäfte sonntags offen hätten. Mehr Geld zum ausgeben habe ich deswegen nicht."
08:54 Uhr - Region: Mehr Corona-Infektionen und Testpanne in Bayern bei Familie aus Recke
In der RADIO RST-Region stecken sich immer mehr Menschen mit dem Corona-Virus an. Im Kreis Steinfurt gab es gestern neun neue Fälle. 85 Menschen sind aktuell infiziert. In Recke sind etwa 30 Schüler und Lehrer weiter in Quarantäne. Dort ist eine positiv getestete Familie von dem Durcheinander mit Corona-Tests in Bayern betroffen. "Die Familie hatte sich in Passau testen lassen, auf der Rückreise aus einem Risiko-Gebiet", sagte uns eine Sprecherin des Kreises Steinfurt. Dort habe es geheißen: Wer nach 72 Stunden nichts gehört hat, habe die Erlaubnis, die Quarantäne zu verlassen. Zur vollständigen Meldung.
08:51 Uhr - Osnabrück: Fast jeder zweite E-Scooter-Fahrer mit zu viel Alkohol
Die Polizei Osnabrück zieht eine negative Bilanz zu ihren Kontrollen von E-Scootern. Die Beamten hatten mehr als 100 Elektro-Roller überprüft. In fast jedem zweiten Fall hatten die Fahrer zu viel Alkohol getrunken. Viele wüssten offenbar nicht, dass auf dem E-Scooter die gleichen Grenzwerte gelten wie beim Autofahren. Auch die Konsequenzen sind die gleichen. Im schlimmsten Fall ist der Führerschein weg. Zur vollständigen Meldung.
06:34 Uhr - Region: Handwerkskammer: "Mehr Handwerker aus der Region berücksichtigen"
Die Handwerkskammer in Münster fordert, dass bei öffentlichen Bau-Projekten mehr Betriebe aus der Region einbezogen werden. Die Bundesregierung hat die Regeln für die Auftragsvergabe wegen der Coronakrise gelockert. Das gebe den Kommunen die Möglichkeit, mehr Angebote von Handwerkern aus der Region einzuholen, zum Beispiel bei Arbeiten an Kitas und Schulen. Außerdem fordert die Handwerkskammer, dass die Formulare für die öffentlichen Aufträge einfacher und übersichtlicher werden.
05:35 Uhr - Osnabrück: Landgericht weist Klage zu Gertrudenberger Höhlen ab
Auf dem Gelände über den Gertrudenberger Höhlen am Rande der Osnabrücker Innenstadt gibt es keinen Anspruch darauf, dass die Bundesrepublik Deutschland Einsturz-Gefahren beseitigt. Das Landgericht Osnabrück hat die entsprechende Klage eines Grundstücksbesitzers abgewiesen. Er hatte sich auf das Allgemeine Kriegsfolgengesetz bezogen. Die Bergbauschächte aus dem Mittelalter dienten im Krieg als Bunker für 4.000 Menschen. Kein Grund, daraus jetzt noch Forderungen abzuleiten, sagen die Richter. Ansprüche seien spätestens seit 1966 erloschen. Damals waren alle Eingänge der Höhlen dauerhaft verschlossen worden.