
NEWS vom 21.02.20
17:17 Uhr B54 Ochtrup: Polizei klärt noch, wer die zwei Unfalltoten sind
Die B54 bei Ochtrup/Weiner bleibt zwischen der A 31 und der Landstraße 573 bis auf Weiteres gesperrt. Die Polizei hat einen Sachverständigen angefordert, um den Unfall zu rekonstruieren, bei dem am frühen Nachmittag zwei Menschen ums Leben gekommen sind. Ein Auto war in Höhe GASTRO in den Gegenverkehr geraten und frontal mit einem LKW aus den Niederlanden zusammengestoßen, der in Richtung Gronau unterwegs war. Der LKW-Fahrer ist schwer verletzt. Der LKW liegt im Graben, der Anhänger ist auf der Fahrbahn umgekippt.
16:57 Uhr - Ochtrup: Zwei Tote bei Unfall auf der B54
Auf der B54 in Höhe Ochtrup/Weiner ist ein Auto frontal mit einem LKW aus den Niederlanden zusammen gestoßen. Das Auto war auf dem Weg in Richtung Münster in Höhe GASTRO in den Gegenverkehr geraten. Die B54 ist zwischen der A 31 und der Landstraße 573, Weiner/ Heek komplett gesperrt. In Gronau ist außerdem die Auffahrt von der Steinfurt Straße zur B54 gesperrt.
15:06 Uhr - Laggenbeck: Neubau des Feuerwehrgerätehauses startet nächste Woche
Nächste Woche startet der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Laggenbeck. An der Mettinger Straße entsteht ein Holzbau als Anbau an ein bestehendes Gebäude. Wenn alles läuft, wie geplant, ist Ende Oktober alles fertig. Dann zieht der Löschzug Laggenbeck aus dem Provisorium in einer Firmenhalle ins neue Gerätehaus.
14:27 Uhr - Münster: Genehmigung für Bordell in ehemaligem Bürogebäude in Dülmen gekippt
Das Verwaltungsgericht Münster hat die Genehmigung für ein Bordell in einem ehemaligen Bürogebäude in Dülmen aufgehoben. Nachbarn hatten geklagt, aus Sorge, dass ihre Wohngegend ins Millieu abrutscht. Die Richter gaben ihnen nach einem Ortstermin Recht: im Baurecht gebe es auch Vorschriften zum Schutz der Nachbarn. Die hatten Belästigungen durch alkoholisierte oder unzufriedene Bordell-Kunden, organisierte Kriminalität und Straftaten befürchtet.
13:25 Uhr - Kreis Steinfurt: Rotkreuzler in Berlin bei Corona-Quarantäne im Einsatz
China-Rückkehrer in Corona-Quarantäne werden auch von Rotkreuz-Helfern aus Westfalen-Lippe versorgt. Acht sind insgesamt in Berlin, darunter Ehrenamtliche von den DRK-Kreisverbänden Tecklenburger Land und Steinfurt. Die 20 Menschen aus der chinesischen Stadt Wuhan sind für 14 Tage in einem Gebäude der DRK-Kliniken in Berlin-Köpenick untergebracht. Dann besteht kein Risiko mehr, dass sie die Krankheit übertragen. Die Coronavirus-Epidemie in China ist von Wuhan ausgegangen.
13:18 Uhr - Steinfurt: Dechanten im Münsterland verurteilen Tat von Hanau
Nach Hanau darf es kein „Weiter so“ geben. Das sagen auch Kirchenvertreter im Bistum Münster. Kreisdechant (Jochen) Reidegeld fordert, ein Eintreten gegen Hass, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Der sinnlose Tod der zehn Ermordeten und das dadurch verursachte Leid hätten genau wie die zahlreichen Morde und Anschläge der letzten Jahre einen klar erkennbaren Nährboden. Er bestehe in einem wachsenden Klima der Intoleranz und des Hasses, das populistische Parteien und rechtsextreme Gruppierungen in die Mitte der Gesellschaft getragen hätten. Zur vollständigen Meldung.
11:29 Uhr - Ibbenbüren: Funknetz im Tecklenburger Land
Die Stadtwerke Tecklenburger Land bauen zurzeit ein Funknetz in Hörstel, Hopsten, Ibbenbüren, Lotte, Mettingen, Recke und Westerkappeln auf. Das Netz hat eine besonders starke Reichweite. Mitarbeiter der Stadtwerke kontrollieren damit unter anderem die Werte im Stromnetz. Langfristig lasse sich mit der Funktechnik und entsprechenden Sensonren zum Beispiel auch überprüfen, wie voll Trinkwasserspeicher, Parkplätze oder Mülleimer sind.
11:10 Uhr: Flaggen auf Halbmast, mehr Schutz für Moscheen
Vor den Rathäusern und anderen öffentlichen Gebäuden wehen die Flaggen heute auf Halbmast in Gedenken an die Opfer des Attentats in Hanau. In der Bezirksregierung in Münster gibt es um 12 Uhr eine Schweigenminute. Außerdem fährt die Polizei in der Region verstärkt Streife vor Moscheen. NRW-Innenminister Reul hat angordnet das Freitagsgebet der Muslime stärker zu schützen. Zur vollständigen Meldung.
09:09 Uhr - Osnabrück: Artenvielfalt in Gewässern
Forscher der Uni Osnabrück haben die Artenvielfalt in Gewässern untersucht. Dabei kam heraus: Besonders viele verschiedene Pflanzen gibt es in Regenrückhaltebecken. Dort wachsen viele Pflanzen sogar besser als in Teichen, die extra für den Artenschutz angelegt sind. Das liege daran, dass die Becken regelmäßig entschlammt und Bäume und Sträucher zurückgeschnitten werden. Zur vollständigen Meldung.
06:25 Uhr: Mahnwachen in Osnabrück, Münster und Greven für Opfer von Hanau
In der RADIO RST-Region haben hunderte Menschen am Abend (20.02.20) der Opfer des Attentate von Hanau gedacht. In Münster kamen 300 Leute zu einer Mahnwache auf den Prinzipalmarkt, sagte uns ein Polizeisprecher. Auch in Osnabrück versammelten sich bis zu 300 Menschen bei einer Kundgebung in der Innenstadt. In Greven kamen etwa 50 Leute auf dem Marktplatz zusammen. Zur vollständigen Meldung.
NEWS vom 20.02.20
17:15 Uhr - Münster: Kundgebung zum Gedenken der Opfer von Hanau
In Münster gibt es um 18:00 Uhr eine Kundgebung zum Gedenken der Opfer des Anschlags von Hanau. Das Anti-Rechts-Bündnis "Seebrücke" Münster ruft über facebook dazu auf, in einer halben Stunde zur Windthorststraße zu kommen. Ein 43-jähriger Deutscher hatte in einer Shisha-Bar in Hanau neun überwiegend ausländisch aussehende Menschen erschossen, außerdem seine Mutter und schließlich sich selbst. Der Generalbundesanwalt wertet die Tat als zutiefst rassistisch.
16:03 Uhr - Münster: Neuer Preis für Zivilcourage für SCP und seine Fans geschaffen
Der Fußball-Drittligist Preußen Münster und seine Fans haben eine Auszeichung für Zivilcourage bekommen. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen schafft extra wegen des Verhaltens der Münsteraner beim Spiel gegen die Würzburger Kickers einen neuen Preis, den ab sofort einmal im Jahr Vereine und Einzelpersonen verliehen bekommen, die sich ähnlich verhalten. In der Schlussphase des Spiels hatte ein 29-Jähriger aus Laer den farbigen Würzburger Spieler Leroy Kwadwo mit Affenlauten rassistisch beleidigt. Die Münsteraner riefen darauf "Nazis raus!" und halfen, den Mann zu finden, nachdem er die Tribüne verlassen hatte. Gegen den Laerer läuft eine Anklage wegen Volksverhetzung. Er hat drei Jahre Stadionverbot.
14:11 Uhr - Lienen: Etwa ein Dutzend Hinweise zur Explosion in einem Wohnhaus
Die Mordkommission wertet etwa ein Dutzend Hinweise zur tödlichen Explosion in einem Wohnhaus am Samstag vor zwei Wochen aus. Die Staatsanwaltschaft hatte gestern eine Belohnung von 5.000 €uro ausgesetzt. Die Ermittler gehen davon aus, das Jemand im Keller des Hauses eine Gasflasche geöffnet und eine brennende Kerze hinterlassen hat, die das Gas zur Explosion brachte. Die Spurensicherung an der Kerze läuft noch. Bei der Explosion war ein junger Feuerwehrmann von Trümmern erschlagen worden. Zur vollständigen Meldung.
13:57 Uhr - Osnabrück: Caritas im Bistum beteiligt sich an Kampagne "Gutmenschen"
Auch die Caritas im Bistum Osnabrück beteiligt sich an der Kampagne "Gutmenschen". Damit möchte sie die Menschen ermutigen, sich für andere zu engagieren. Und die Caritas möchte denjenigen etwas entgegenstellen, die mit dem Wort "Gutmenschen" andere herabsetzen. Im Bistum Osnabrück ist unter anderem eine Videoaktion geplant. Sie ruft Menschen dazu auf, sich gegenseitig zu sagen, was sie aneinander gut finden. Bei der Caritas im Bistum Münster läuft die Kampagne schon.
11:48 Uhr: Pollensaison gestartet
In unserer Region fliegen jetzt schon die ersten Pollen. Das ist mehr als vier Wochen früher als sonst, sagte ein Sprecher der Krankenkasse AOK. Viele, die gegen Frühblüher wie Birke, Erle oder Hasel allergisch sind, haben jetzt schon Heuschnupfen. Eine Studie des Robert-Koch-Instituts hatte ergeben, dass etwa jeder siebte Erwachsene eine Pollenallergie hat.
11:39 Uhr - Kreis Steinfurt: Immer mehr Menschen auf Zweitjob angewiesen
Immer mehr Menschen kommen nur noch mit zwei Jobs über die Runden. Nach Informationen der Gerwerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätte im Münsterland haben kreisweit etwa 18.600 neben ihrer regulären Stelle einen Minijob. Die meisten arbeiten nebenbei in Restaurants, Gaststätten und Hotels. Für die NGG ist das eine Schieflage auf dem Arbeitsmarkt. Gastwirte und Bäckermeister, die über den Fachkräftemangel klagen, aber gleichzeitig auf 450-Euro-Kräfte setzen, schneiden sich ins eigene Fleisch, so das Argument. Minijobber seien keine Fachleute - und die gebe es nur für angemessenen Lohn.
10:33 Uhr - Osnabrück: Muslimische Gefängnis-Seelsorger
Die Uni Osnabrück bildet künftig muslimische Gefängnis-Seelsorger aus. Die Uni macht das zusammen mit dem Land Niedersachen. In den Gefängnissen gibt zu wenige gut ausgebildete Seelsorger für Muslime, sagte ein Sprecher des niedersächsischen Justizministeriums. Ziel ist es, den gleichen Standard zu erreichen wie bei der Ausbildung von evangelischen und katholischen Seelsorgern.
09:09 Uhr: Reaktionen auf Tempo 30-Vorschlag
Der Vekehrsexperte Becker von der Technischen Universität Dresden fordert Tempo 30 flächendeckend für Innenstädte. Es sagt: "Dann gibt es weniger Unfälle, Abgase und Lärm." Über das Thema diskutieren wir heute Morgen bei RADIO RST. Auf der RADIO RST-Facebookseite sind die meisten gegen Tempo 30 in Städten und Ortskernen. Ulrike schreibt: "Da, wo Schulen und Kindergärten sind, ist Temo 30 sinnvoll. Aber nicht auf Hauptstraßen. Warum soll ich 30 fahren, wenn die Straße frei und breit ist?" Und Matthias postet: "Überlegt mal, wie lange man mit 30 braucht. Selbst die Schnecken fangen an zu lachen, wenn sie uns überholen." Kira sagt, es gehe oft sowieso nur langsam voran. Sie schreibt: "Im Berufsverkehr in Rheine schaffe ich es in der Innenstadt kaum schneller als 25/ 30 km/h zu fahren." Und Tino fordert: "Zuerst sollten die Behörden es mal hinbekommen, dass Tempo 30 in den ausgewiesenen Zonen eingehalten wird."
08:03 Uhr - Münster: Doppelte Bombenentschäfung am Domplatz möglich
Eine doppelte Bombenentschärfung legt nächste Woche Freitag (28.02.20) möglicherweise das Leben rund um den Domplatz lahm. Es gibt zwei Verdachtspunkte auf Blindgänger. Bestätigt sich der Verdacht, wird der Bereich im Umkreis von 250 Metern evakuiert. In dem Gebiet liegen unter anderem Gebäude der Bezirksregierung, der Uni, der Stadtverwaltung und des Bistums. Zur vollständigen Meldung.
06:37 Uhr - Münster: Westfälischer Friedenspreis an Zsipras und Zaev
Der Preis des Westfälischen Friedens geht in diesem Jahr an die ehemaligen Ministerpräsidenten von Griechenland und Nordmazedonien. Das hat die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe am Abend bekannt gegeben. Zsipras und Zaev hatten sich dafür eingesetzt, dass das Land Mazedonien sich in Nordmazedonien umbenennt. Wegen des Namensstreits hatte es Jahrzehnte lang Spannungen auf dem Balkan gegeben. Der zweite Teil des Friedenspreises geht an die Kinder und Jugendlichen von "Plant for the Planet". Sie pflanzen Bäume gegen den Klimawandel. Zur vollständigen Meldung.
06:05 Uhr: Landratskandidaten für den Kreis Steinfurt
Die CDU im Kreis Steinfurt hat ihren Landratskandidaten nominiert. Es ist Matthias Krümpel, der Erste Beigeordnete der Stadt Rheine. Die FDP unterstützt den Kandidaten. Kreisdirektor Sommer hatte seine Kandidatur nach wochenlangen Diskussionen in der CDU zurückgezogen. Die Grünen haben Birgit Neyer aufgestellt, die Chefin der Wirtschaftsförderung des Kreises Steinfurt. Zur vollständigen Meldung.