Anzeige
Zweite Grippewelle
© pxhere
Teilen:

Zweite Grippewelle

Die zweite Grippewelle rollt und betrifft vor allem Kinder vom Kindergartenalter bis zum Alter von acht Jahren. „Es fängt an mit einem roten Hals und endet oft mit einer Bronchitis,“ sagt Kinderärztin Marina Reitenbach aus Lengerich. Jetzt sei es besonders wichtig, kleine Kinder winter-entsprechend anzuziehen und ihnen einen Schal umzumachen, der den Hals warmhält.

Veröffentlicht: Montag, 05.02.2024 15:50

Anzeige

Es gibt mehr Misch-Infektionen als sonst. Dieses Jahr setzen sich auf Virus-Infektionen vermehrt bakterielle Infekte, sagt Reitenbach. Umso wichtiger sei es, auf gute Hygiene zu achten – und Hände, Gesicht, Mund, Nase und Augen besonders sauber zu halten.

Anzeige

Kinderärztin Marina Reitenbach: "Es fehlt Vitamin D."

Anzeige

In diesen Tagen mit wenig Sonne empfiehlt die Kinderärztin Lebertran als natürliches Vitamin D. Auch Vitamin D-Präparate helfen, das Immunsystem zu stärken. Außerdem wichtig: Viel trinken, um die Infektion „aus dem Körper zu spülen“.

Anzeige

Karneval verschärft die Lage noch

Anzeige

Die erste Grippewelle kommt in der Regel im November und Dezember. Diesmal war sie im Januar besonders hoch. Die zweite Welle ist JETZT. Zur Karnevalszeit gehen die Krankenraten erfahrungsgemäß nochmal hoch. Schon jetzt kommen zu den Atemwegserkrankungen sehr viele Magen-Darm-Fälle, dazu Influenza A und Scharlach, die ganze Bandbreite unangenehmer Krankheiten.

Anzeige

Magen-Darm noch vor Influenza

Anzeige

Seit Anfang des Jahres sind beim Kreisgesundheitsamt 247 Meldungen aus den Kitas eingegangen: 187 Magen-Darm Infektionen, 53 Scharlachfälle und sieben 7 Fälle von Krätze- und Kopflausbefall. Zusätzlich gab es 60 Anfragen von Kita-Leitungen wegen sonstiger Erkrankungen, die nicht nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtig sind, u.a. zu Ringelröteln, Bindehautentzündungen und Hand-Fuß-Mund Infektionen. Dem Gesundheitsamt liegen seit Jahresbeginn etwa 40 Labormeldungen zu Infuenza bei Kindern im Alter von 2-5 Jahren vor.

Anzeige

Egal ob klein oder groß…

Anzeige

In der Gesamt-Bevölkerung treten derzeit ebenfalls vermehrt Magen-Darm Infektionen auf, außerdem Atemwegserkrankungen wie Influenza und RSV-Infektionen. Auch Corona spielt für Fachleute noch eine Rolle - genauer: die Spätfolgen. Für sie zeichnet sich ein Nachholeffekt ab. Viele Krankheiten, die es wegen der Coronaschutzmaßnahmen kaum oder weniger gab, würden jetzt wieder mehr durchgemacht.

Anzeige
Anzeige
Anzeige