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Zwangsprostitution in Münster
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Tecklenburger bleibt bis auf weiteres in der Geschlossenen
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Zwangsprostitution in Münster

Dass es Zwangsprostitution auch in unserer Region gibt, zeigt ein Urteil aus Münster. Das Landgericht hat zwei Brüder und eine Frau ins Gefängnis geschickt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 11.12.2025 11:28

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Zwei Brüder und eine Frau kommen ins Gefängnis, weil sie junge Frauen mehrfach zur Prostitution gezwungen haben. Die Jüngste war unter 18. Der Hauptangeklagte bekam sechs Jahre und neun Monate, seine Lebensgefährtin zweieinhalb Jahre und sein jüngerer Bruder zwei Jahre und neun Monate.

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Haupttäter war schon vorbestraft

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Der ältere Bruder (36) bekam eine deutlich längere Haftstrafe, weil er auch gewalttätig war. Außerdem war er schon vorbestraft. Seine 37-jährige Lebensgefährtin und sein 33-jähriger Bruder hatten ihn unterstützt.

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Freispruch für weitere Familienmitglieder

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Freisprüche gab es dagegen für die ebenfalls angeklagten Eltern der beiden Männer. Die Staatsanwaltschaft hatte ihnen ursprünglich vorgeworfen, für die Prostitution ihre Wohnung bereitgestellt zu haben. Die Richter sahen jedoch nicht, dass die Eltern damit aktiv und zielgerichtet die Prostitution gefördert hätten. Für eine Verurteilung wäre das notwendige Voraussetzung gewesen.

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