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Zukunft für Galeria-Gebäude
© Stadt Münster
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Zukunft für Galeria-Gebäude

Die Stadt Münster kauft das Galeria-Gebäude aus der Insolvenzmasse der Warenhauskette. Die Vertragsverhandlungen sind schon in der finalen Phase.

Veröffentlicht: Donnerstag, 12.12.2024 11:03

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Für das Gebäude und dazugehörige Grundstücksflächen gibt die Stadt eine niedrige zweistellige Millionensumme aus. Das Warenhaus an der Ludgeristraße gilt als bedeutender Standort. Mit dem Kauf sichert die Stadt den Fortbestand des Warenhauses und der verbundenen Arbeitsplätze in Münster. Gleichzeitig ist sichergestellt, dass das zentrale Grundstück in der Innenstadt nicht zum Spekulationsobjekt wird. Damit ist auch ein langjähriger Leerstand, wie beispielsweise beim Karstadt-Gebäude in Rheine, verhindert, das mittlerweile abgerissen ist.

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Stadt wird Gebäude vermieten

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Die Stadt hat vor das Gebäude an Galeria zu vermieten. Der Stadt gehört schon der Großteil des fast 4.000 Quadratmeter großen Grundstücks. Das Warenhaus wurde im Jahr 1962 auf einem rund 2.300 Quadratmeter großen, städtischen Grundstück errichtet und 1967 zum ersten Mal auf eine Fläche von 466 Quadratmeter vergrößert. 1984 folgte ein weiterer Ausbau auf 1.109 Quadratmeter. Diese Grundstücksteile sind derzeit im Besitz von Firmen des insolventen Signa-Konzerns. Das Gebäude hat fünf Etagen mit insgesamt 14.000 Quadratmetern Verkaufs- und Restaurantflächen. Knapp 6.000 Quadratmeter sind für Lager-, Neben-, und Sozialräume und Büros.

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Umfangreiche Modernisierung erforderlich

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Die Verwaltung hat ein externes Gutachten in Auftrag gegeben, um bauliche und finanzielle Chancen und Risiken zu analysieren. Verzichtet die Stadt auf den Kauf des Gebäudes und der Grundstücke, droht wegen der komplexen Eigentumsverhältnisse ein langfristiger Leerstand in Münsters bester Innenstadtlage. Dem Gutachten zufolge ist eine Nutzung des in den 1960er-Jahren konzipierten Gebäudes nur durch das vorhandene Warenhaus sinnvoll. Bei einem Mieterwechsel wären umfangreiche Umbauten notwendig, was wegen des baulichen Zustands einen Neubau erforderlich machen würde. Gleichzeitig erfordert das Gebäude wegen seines Alters und des energetischen Zustands in den kommenden Jahren umfangreiche Instandhaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen. Die Kosten dafür überträgt die Stadt im Mietvertrag vollständig auf Galeria.

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