
Nachdem zwei Zoos Notschlachtungspläne wegen der Coronakrise veröffentlicht haben, reagieren auch die Zoos aus der RADIO RST-Region. Der Naturzoo in Rheine hat solche Pläne nicht, genauso wie auch der Zoo in Münster.
Der Zoo Osnabrück befindet sich in einer besonders schwierigen Situation, 75 Prozent der Einnahmen stammen sonst aus Eintrittsgeldern. Doch auch hier gibt es keine Schlachtungspläne. "Wir haben die Tiere damals selbst durch den zweiten Weltkrieg bekommen", sagte eine Sprecherin des Zoos. Außerdem gibt es einen Rettungsschirm der Stadt.
Im Zoo Nordhorn werden viele Haustierbestände, wie in anderen Zoos auch, immer wieder geschlachtet. In der aktuellen Coronakrise bedeutet das, dass einige Tiere etwas früher als sonst geschlachtet werden, um Futterkosten zu sparen. Für die Exoten in Nordhorn gibt es solche Pläne nicht.