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Ältere Frau bekommt Pullover von jüngerem Mann zugeknöpft. Man sieht sie von vorne, ihn nur teilweise von hinten und seine Hände
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Neuer Zivildienst?

Bei einem neuen Zivildienst würden viele Einrichtungen im Kreis Steinfurt Zivis beschäftigen. Caritas Rheine und Mathias Stiftung Rheine, beispielsweise, würde das entlasten.

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Neuer Zivildienst: Einrichtungen in der Region würden sofort Zivis nehmen

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Sozialverbände und Einrichtungen im Kreis Steinfurt schauen mit großem Interesse auf die Pläne der Bundesregierung für einen neuen Zivildienst. Sollte die Wehrpflicht wieder eingeführt werden, gäbe es für Kriegsdienstverweigerer als Zivildienstleistende in vielen sozialen Bereichen viel zu tun. Gerade dort, wo im Alltag Personal fehlt, wäre das für viele Einrichtungen eine echte Hilfe. Seit der Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011 gibt es keinen klassischen Zivildienst mehr. Zwar kam danach der Bundesfreiwilligendienst – doch die Bufdis gleichen den Wegfall der Zivis nicht annähernd aus. Dass es dieses Jahr keinen Abi-Jahrgang gibt, hat das noch verschärft.

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Caritas Rheine könnte sofort 50 Zivis aufnehmen

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Allein die Caritas Rheine könnte nach eigenen Angaben aus dem Stand 50 Zivildienstleistende in 50 Einrichtungen aufnehmen. Die Einsatzmöglichkeiten wären vielfältig: von Seniorenheimen über ambulante Pflegedienste und Familienhilfe bis hin zur Kinder- und Jugendhilfe. Aus Rheine heißt es, junge Menschen könnten dort wichtige soziale Erfahrungen fürs Leben sammeln. Viele, die heute in sozialen Berufen arbeiten, haben genau dort früher einmal als Zivildienstleistende angefangen.

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Mathias Stiftung wäre ebenfalls interessiert

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Auch die Mathias Stiftung Rheine mit rund 4.500 Beschäftigten in vier Krankenhäusern, vier Senioreneinrichtungen und ambulanten Pflegediensten signalisiert Interesse an einem neuen Zivildienst. Konkrete Zahlen nennt die Stiftung bislang noch nicht. Dort soll zunächst abgewartet werden, wie genau die Pläne der Bundesregierung aussehen.

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