
Seit Tagen kursieren Bilder und Videos von möglichen Wolfs-Sichtungen in Hörstel, Emsdetten und Greven - und jetzt das: Auf dem Hof von Bernd Gerdes in Altenberge ist in der Nacht zu Montag ein Schaf gerissen worden. "Sah übel aus," sagt Gerdes - und trotzdem hält er sich zurück bei der Frage, ob das wirklich ein Wolf war.
Bis feststeht, ob es wirklich ein Wolf war, kann es Wochen dauern, weil Fachleute das sehr genau prüfen. Für Gerdes nicht ganz so schlimm. Bei ihm ist es nur eine Hobbyhaltung mit vier Mutterschafen, die rund um den Hof und die Ställe die Wiesen kurz halten. Ob Wolf oder streunender Hund - seine Schafe hat er erstmal in Sicherheit gebracht.
Und wenn es wirklich ein Wolf war? Dann bräuchte Hof Gerdes eine Menge neue Zäune und das wäre nicht einfach und auch nicht billig. Die alten Zäune sind nur dafür da, dass die Schafe nicht abhauen. Einen Wolf halten sie nicht ab. Mit alldem hat Gerdes nicht gerechnet, wie er selbst sagt. Gleichzeitig bleibt er aufgeräumt: "Zum Wolfs-Hasser macht mich das nicht."



