
Wohin mit dem Laub? So entsorgt ihr es richtig und nutzt es im Garten
Der Herbst zeigt sich von seiner bunten Seite. Die Blätter landen aber auf Gehwegen und vor Hauseingängen. Eigentümer und Mieter müssen sie dort regelmäßig wegkehren, weil Rutschgefahr besteht. Dann steht ihr mit dem Besen da und fragt euch, wohin mit dem ganzen Laub. Wir haben die Antworten.
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Biotonne, Restmüll, Feuer: Was beim Laub tabu ist
Die Faustregel: Kleine Mengen Laub dürfen in die Biotonne. Wichtig ist, dass es trocken ist, sonst wird die Tonne schnell zu schwer. Habt ihr richtig viel Laub, gehört es weder in die Biotonne noch in den Restmüll.
Auch das Verbrennen im Garten ist in der Regel keine Option. Dabei entstehen Feinstaub und andere Schadstoffe. Außerdem können sich Igel, Mäuse oder Käfer im Laub verstecken. Wer trotzdem das Feuer anzündet, riskiert meist ein Bußgeld von bis zu 150 Euro.
Bei großen Mengen hilft der örtliche Entsorgungsbetrieb. Dort könnt ihr oft eine spezielle Laubtonne oder Laubsäcke bestellen. Auch Wertstoffhöfe nehmen Laub an. Fragt am besten vorher bei eurer Stadt oder dem Entsorgungsunternehmen nach, welche Regeln bei euch genau gelten.
Laub im Garten: Kein Müll, sondern Gold wert
Laub ist kein Abfall, sondern wertvoll für euren Garten. Auf Beeten, unter Hecken und unter Bäumen darf es einfach liegen bleiben. Es schützt den Boden vor Frost und liefert später Nährstoffe.
Ein Laubhaufen in einer ruhigen Gartenecke ist außerdem ein gutes Winterquartier für Igel und Insekten. Wollt ihr kompostieren, zerkleinert das Laub und mischt es mit anderen Gartenabfällen. Nur auf dem Rasen solltet ihr es entfernen, weil es dort das Licht blockiert.
Ihr müsst das Laub also nicht zwingend loswerden. Mit dem richtigen Plan spart ihr euch Ärger und Bußgeld und tut etwas für die Natur im eigenen Garten.