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Wirtschaft und Handwerk in der RADIO RST-Region und die Corona-Folgen
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Wirtschaft und Handwerk in der RADIO RST-Region und die Corona-Folgen

Die Unternehmen in der RADIO RST-Region kommen im Vergleich noch glimpflich durch die Coronakrise. Wir haben mit der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf und der IHK Nord Westfalen gesprochen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 16.09.2020 07:27

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Das Handwerk in der RADIO RST-Region blickt optimistisch in die Zukunft. Für den Kreis Steinfurt rechnet der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf Tischner mit einem Minus von 5,5 bis 6 Prozent. Das Handwerk im Kreis Steinfurt geht mit einem dicken blauen Auge durch die Corona-Krise. So hat es Tischner auf RADIO RST-Nachfrage ausgedrückt. Für das erste Halbjahr 2021 sieht Tischner zumindest eine schwarze Null, wenn die positive Entwicklung der letzten Wochen sich fortsetzt. Von Branche zu Branche seien die Auswirkungen sehr unterschiedlich. Die Frage sei, was in den nächsten Wochen und Monaten kommt. Noch ein Lockdown wie von März bis Mai dürfe nicht passieren.

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Zweiradmechaniker und Coronakrise

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Den Zweiradmechanikern und -händlern im Kreis Steinfurt hat die Coronakrise am wenigsten geschadet. Für Frank Tischner von der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf liegt das daran, dass Viele Menschen während der Krise beschlossen haben, aufs Fahrrad umzusteigen oder mehr Radsport zu treiben. Am härtesten hat die Krise den Metall-Bereich getroffen, vom Maschinenbau über Auto-Zulieferer bis hin zu den Kfz-Werkstätten. Auf dem Bau sind noch Aufträge aus der Zeit vor der Krise abzuarbeiten. Bei aufgeschobenen Investitionen zeigt sich erst noch, ob sie wirklich verschoben sind oder abgesagt.

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IHK zur wirtschaftlichen Lage

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Die Wirtschaft in der RADIO RST-Region ist in der zweiten Jahreshälfte von einem Aufschwung geprägt. Für den Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen in Münster kehren die Unternehmen langsam zurück zur Normalität. Der Tiefststand in der Corona-Pandemie sei überwunden und eine Erholung setze langsam ein. Gewinner der Krise sind laut IHK der Online-Handel und das Fahrrad-Geschäft. Verlierer sind die Messe- und Eventbranche sowie die Gastronomie und Unternehmen im Tourismusbereich.


Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom Corona-Absturz setzt sich nach Einschätzung des Statistischen Bundesamtes fort. Nach dem tiefen Einbruch im zweiten Quartal habe sich die deutsche Wirtschaft in den Sommermonaten Juli und August wieder etwas erholen können, heißt es.

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IHK-Hauptgeschäftsführer mit seiner Einschätzung

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Fritz Jaeckel
Fritz Jaeckel zur wirtschaftlichen Lage
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