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Wildunfälle
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Ursache für Unfall am frühen Morgen steht noch nicht fest.
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Wildunfälle

Mit der Zeitumstellung am Sonntag steigt das Risiko für Wildunfälle in der Dämmerung. Polizei und Landesamt raten zu erhöhter Vorsicht im Straßenverkehr.

Veröffentlicht: Freitag, 24.10.2025 04:49

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Zeitumstellung: Gefahren für Mensch und Tier

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Am Wochenende, in der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober 2025, werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Mit der Zeitumstellung verlagert sich der Berufsverkehr in die Dämmerung, was das Risiko für Wildunfälle deutlich erhöht. Besonders betroffen sind Strecken entlang von Wald- und Feldrändern. Das Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung (Lave) sowie die Kreispolizei Steinfurt warnen daher eindringlich vor erhöhter Unfallgefahr. Laut Lave müssen sich nicht nur Menschen, sondern auch Wildtiere wie Rehe, Wildschweine und Igel an die veränderten Lichtverhältnisse anpassen. Dies führt häufig zu Orientierungslosigkeit bei den Tieren, was die Gefahr von Kollisionen mit Fahrzeugen erhöht. Im vergangenen Jagdjahr wurden allein in Nordrhein-Westfalen knapp 25.000 Rehe, 7.500 Feldhasen und 2.200 Füchse Opfer von Verkehrsunfällen.

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Verhaltenstipps bei Wildwechsel

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Um Unfälle zu vermeiden, sollten Verkehrsteilnehmer in der Dämmerung besonders vorsichtig fahren. Nico Reinhardt von der Forschungsstelle des Landes rät:

  • Abblenden: Wenn Wild im Scheinwerferlicht auftaucht, sofort abblenden, um die Tiere nicht zu blenden.
  • Bremsen und hupen: Kontrolliertes Abbremsen und Hupen können die Tiere vertreiben.
  • Nachzügler beachten: Wildtiere bewegen sich oft in Gruppen – ein Tier kommt selten allein.

Kommt es dennoch zu einem Unfall, gilt:

  • Warnblinker einschalten und die Unfallstelle sichern.
  • Die Polizei verständigen.
  • Verletzte Tiere nicht eigenständig verfolgen oder mitnehmen.


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