
Wieder Land unter?
Das Landesamt für Natur und Umweltschutz hat den Hochwassermeldedienst aktiviert. Unter anderem im Bereich der Ems sei mit einem kleinen Hochwasser zu rechnen, wenn es bis Freitagvormittag den vorhergesagten Dauerregen gibt. Der Deutsche Wetterdienst rechnet bis dahin in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens mit Dauerregen und 40 bis 60 Litern pro Quadratmeter.
Veröffentlicht: Mittwoch, 07.02.2024 13:50
Einen Monat nach dem letzten Emshochwasser würde das bedeuten, dass Bäche und Flüsse über die Ufer treten und Äcker und Waldstücke oder einzelne Straßen wieder überflutet werden. Eine Gefahr für Gebäude besteht bei dieser Warnstufe noch nicht.
So hoch wie letztes Mal wird es wohl nicht
Das letzte Emshochwasser von Weihnachten bis zum Jahreswechsel war deutlich höher ausgefallen. An den Emspegeln war abschnittsweise die Meldestufe 3 überschritten. Besonders betroffen war damals der Unterlauf der Ems in der Grafschaft Bentheim und im Emsland bei Meppen. Dort waren Einsatzkräfte tagelang rund um die Uhr im Einsatz, um Deiche zu sichern und auch Teile von Wohngebieten zu evakuieren.