
Wie geht es Erzieher:innen und Eltern? Kitas im Notbetrieb
Seit Mittwoch (28.04.) gehen Kita-Kinder im Kreis Steinfurt wieder in die Notbetreuung: Die 7-Tage-Inzidenz lag drei Tage lang über 165. Genau wie bei den Schulen bedeutet das ständige Hin und Her für Eltern: Stress. Für die Erzieher:innen heißt das: Dank eines Entgegenkommens des NRW-Familienministeriums hat im Prinzip jede(r) die Chance auf Notbetreuung.
Veröffentlicht: Freitag, 30.04.2021 13:25
Die aktuellen Regeln
Liegt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 165, greift die Kita-Notbetreuung. Anspruch auf Betreuung haben Kinder...
- die laut Jugendamt oder Gericht besonders schutzbedürftig sind.
- die in sogenannten „belasteten Lebenslagen“ leben, behindert sind oder im nächsten Jahr eingeschult werden.
Trifft dies alles auf Eltern nicht zu, gibt es dennoch die Chance auf Notbetreuung: Mit diesem Formular. Eltern erklären hier, dass sie keine Möglichkeit haben, das Kind selbst zu betreuen. Laut Jugendamtselternbeirat des Kreises Steinfurt ist dieses Formular täglich abzugeben. Der Grund: Sie hinterfragen sich jeden Tag, ob eine Notbetreuung wirklich nötig ist. Mit dieser Regel kommt das NRW-Familienministerium Eltern sehr entgegen.
Das sagen Erzieher:innen
Gerburg Große Lordemann ist die Verbundleiterin der katholischen Kindertageseinrichtungen St. Martin, St. Nikolaus und St. Lamberti in Altenberge. Etwa ein Drittel aller Kinder, die sonst da sind, gehen aktuell in die Kita. Wie stark wird das Formular genutzt?
War zu Anfang noch große Unsicherheit bei Erzieher:innen in Sachen Ansteckung, hat sich das jetzt gebessert.
Und das hier wünscht sich Gerburg Große Lordemann von der Politik:
Das sagen Eltern
Genauso wie für Erzieher:innen und Kita-Leitungen heißt das ständige Hin und Her hier: Stress. Wie gehen Eltern in der Region mit der Situation um? Anne, 39, aus Ochtrup: Ist dein Kind in der Kita?
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