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Ein kleines Schlafzimmer
© Foto von SR LEE auf Unsplash
In Münster und Osnabrück sind viele WG-Zimmer zu teuer für Studierende.
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WG-Zimmer in Münster und Osnabrück bleiben teuer

In Münster und Osnabrück sind viele WG-Zimmer zu teuer für Studierende. Das zeigt eine neue Studie des Moses Mendelssohn Instituts und des Portals WG-Gesucht.de.

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Ein gewöhnliches WG-Zimmer kostet in Münster durchschnittlich 450 Euro, in Osnabrück sind es 400 Euro. Im Vergleich zu anderen Städten in Deutschland sind die Preise etwas günstiger. Bundesweit liegen die Wohnkosten für Studierende bei 510 Euro. „Allerdings sind auch in den beiden genannten Städten die Durchschnittswerte relativ hoch. Und insofern wird es immer schwieriger, hier auch passenden Wohnraum zu finden“, erklärt Prof. Dr. Stefan Brauckmann, Geschäftsführender Direktor des Moses Mendelssohn Instituts.

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BAföG hilft nur selten

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Das liegt auch daran, dass die typischen WG-Zimmer in Münster und Osnabrück teurer sind als die aktuelle BAföG-Wohnkostenpauschale von 380 Euro. „Wir finden zwar noch Angebote innerhalb der BAföG-Wohnkostenpauschale, aber die typischen Zimmer, die liegen eben bereits drüber“, sagt Brauckmann. Für Studierende, die zum Wintersemester neu auf Wohnungssuche sind, sei das „ein Alarmsignal“.

Die BAföG-Wohnkostenpauschale soll zum kommenden Sommersemester von derzeit 380 auf 440 Euro steigen. In Münster würde selbst diese neue Pauschale unter dem genannten Preis für ein WG-Zimmer liegen.

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