
Wenig passiert durch Tief Poly
Stürmische Böen haben im Kreis Steinfurt viel Totholz aus Bäumen gebrochen und auch ganze Bäume umgerissen. Die Feuerwehr ist kreisweit bis 17 Uhr zu 23 Einsätzen ausgerückt. Insgesamt sei die Lage ruhig, hieß es auf RADIO RST-Nachfrage.
Veröffentlicht: Mittwoch, 05.07.2023 15:23
Insgesamt sei die Lage ruhig, hieß es auf RADIO RST-Nachfrage bei der Feuerwehr-Leitstelle – auch im Rettungsdienst. Dort war mit 183 Einsätzen bis 17 Uhr vergleichsweise wenig los. Normal sind bis um diese Zeit bis zu 280 Einsätze.
Das übliche Wege-Freimachen
Bei den Einsätzen unter dem Stichwort „Baum Straße“ ging es wie immer darum, Verkehrsstörungen und Gefahrenpunkte zu beseitigen, meistens mit der Motorsäge.
Ein Schwerpunkt ist nicht auszumachen, die Einsatzorte sind über das gesamte Kreisgebiet verteilt, von Altenberge über Rheine, Hörstel, Hopsten und Lengerich bis Tecklenburg und von Ochtrup über Laer, Emsdetten, Greven und Ibbenbüren bis nach Recke.
Meistens waren heruntergefallene Äste wegzuräumen, seltener lagen ganze Bäume auf Straßen, Wegen oder, wie in Altenberge, auf einem Radfahrschnellweg, der um diese Zeit wegen des Wetters so gut wie nicht befahren war. Auch auf Telefonleitungen sind Bäume gestürzt. Sturmschäden sehen allerdings anders aus.
Unter Bäumen auch jetzt noch riskant
Dadurch, dass die Bäume voll im Laub stehen, bieten sie mehr Angriffsfläche und auch jetzt, wo das Tief weiterzieht, ist es noch möglich, dass Äste herunterfallen. Unter Bäumen bleibt es damit riskant.
Im nördlichen Emsland wurde eine Fußgängerin von einem umstürzenden Baum erschlagen.