
Jedes Jahr ist am 8. Mai Weltrotkreuztag. In den DRK Kreisverbänden Steinfurt, Münster und Osnabrück-Land arbeiten 2.000 ehrenamtliche Mitarbeiter. Langfristig ist dies für die Bereiche Katastrophenschutz und Pflege zu wenig, heißt es aus Osnabrück. Für eine ehrenamtliche Arbeit im Katastrophenschutz ist eine längerfristige Ausbildung nötig. Ein Großteil der potenziellen Mitarbeiter meldet sich nur für eine kurzzeitige Projektarbeit von einem halben Jahr oder weniger. Diese mit einzubinden sei schwer umzusetzen, da die Mitarbeiter eine gewisse Zeit brauchen, um ausgebildet und angeleitet zu werden. Wenn sie das DRK nach kurzer Zeit wieder verlassen, bringt dies die ehrenamtlichen Teams durcheinander. Die Kreisverbände in der RADIO RST-Region würden sich über längerfristige Anfragen freuen.
Besonders stolz sind die Verbände auf ihre Jugendarbeit und die Integrierung von Leitern in der ehrenamtlichen Koordination. Acht ehrenamtliche Mitglieder sitzen beim Kreisverband Münster im Präsidium. Das Leitungsteam setzt sich für alle Ehrenamtlichen ein und bestimmt auf höchster Ebene mit. Die Arbeit als Leiter ist zeitintensiv, doch durch das Team ist es machbar, heißt es aus Münster.
Die Blutspendezahlen beim Deutschen Roten Kreuz in der RADIO RST-Region sind seit Jahren rückläufig. Es fehlt nicht nur an Blutreserven für Krankenhäuser, sondern auch an Helfern für die Durchführung von Blutspendeterminen.
Die Kreisverbände Steinfurt, Münster und Osnabrück-Land hoffen auch in Zukunft genügend Mitarbeiter zu haben, um jedem zu helfen, der ihre Hilfe benötigt.