
„Die drei Windparks […] eröffnen Hunderten Familien die Chance, sich direkt an der Energiewende zu beteiligen, und sorgen zugleich dafür, dass ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung in unserer Region bleibt“, betonte Dennis Schenk, stellvertretender Vorsitzender des Vereins energieland2050. Das neue Zertifikat bestätigt, dass die Windparks in Hollich, Hauenhorst und Altenrheine West hohe Standards erfüllen. Mehr Details zur Zertifizierung gibt es hier.
„Wir freuen uns über die mittlerweile dreizehn erfolgreichen Zertifizierungen mit insgesamt 100 Anlagen und 300 Megawatt“, erklärte Silke Wesselmann, Geschäftsführerin des Vereins energieland2050. Sie ergänzte: „Wir möchten, dass der Marktanteil von zertifiziertem Bürgerwind weiter steigt – zur Sicherung von Akzeptanz und Wertschöpfung vor Ort.“
So funktioniert Bürgerwind
Beim Bürgerwind investieren Privatpersonen und lokale Investoren gemeinsam in Windenergieanlagen. Der erzeugte Strom wird entweder selbst genutzt oder verkauft. Die Erlöse kommen denjenigen zugute, die investiert haben. Ein Teil der Einnahmen wird für die Wartung der Anlagen und Betriebskosten verwendet. Teilweise setzen Bürgerwindparks auch Mittel ein, um lokale Naturschutzprojekte zu unterstützen.