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Weihnachtsmärkte und Corona
© Finke-Ennen
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Weihnachtsmärkte und Corona

Der Historische Weihnachtsmarkt beginnt am Montag (15.11.) mit der 2G-Regel statt der 3G-Regel. Essen und Trinken und Karussellfahrten gibt es also nur für Geimpfte und Genesene.

Veröffentlicht: Donnerstag, 11.11.2021 16:00

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Damit die Regel befolgt wird, setzt die Stadt Osnabrück auf Bändchen, die am Handgelenk getragen werden. Die Bändchen gibt es gegen den 2G-Nachweis an einer von acht Ausgabestellen am Domhof vor dem Dom. Weil an den Ausgabestellen jeweils zwei Personen für die Kontrolle der Nachweise und die Ausgabe der Bändchen zuständig sind, können zu Spitzenzeiten bis zu 16 Personen gleichzeitig ihre Bändchen bekommen. Außerdem ist alles mit mehr Abstand geplant.

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Weihnachtsmärkte und Corona
© Stadt Osnabrück, Simon Vonstein
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Von 3G auf 2G umgeswitcht

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Die Corona-Zahlen kennen momentan nur eine Richtung: aufwärts. Die Stadt Osnabrück hat regiert und ihre Pläne für den Historischen Weihnachtsmarkt überarbeitet. Ging nicht anders, sagt Simon Vonstein.

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Simon Vonstein von der Stadt Osnabrück: "Ging nicht anders"
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Ab Montag dann also mehr Vorsicht als das Land Niedersachsen vorgibt. Immerhin: Damit ist zum jetzigen Stand maximale Sicherheit gegeben. Dass die Stadt den Weihnachtsmarkt auf jeden Fall möglich macht, ist für Vonstein ein wichtiges Signal.

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Vonstein: "Wichtiges Signal für etwas Normalität"
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Der Krisenstab in Münster denkt auch über 2G nach und beim nächsten Bund-Ländertreffen am kommenden Donnerstag dürfte es um 2G auf Bundesebene gehen. Bloß gut, dass wir unseren Adventsmarkt abgesagt haben, denkt sich Carsten Ausmann vom Verkehrsverein Saerbeck.

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Carsten Ausmann: "Die richtige Entscheidung"
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Dass andernorts Märkte laufen werden, ist für Ausmann kein Problem: Münster und Osnabrück hätten ganz andere Möglichkeiten und in kleineren Orten sei ein Weihnachtsmarkt in dieser Zeit eine echte Herausforderung.

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Ausmann: "Größere Städte haben ganz andere Möglichkeiten"
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Andernorts wird ständig an den Sicherheitskonzepten nachjustiert. Wir haben stichprobenartig gefragt, wie es bei den kleineren Märkten aussieht: In Emsdetten, Greven, Rheine und Neuenkirchen halten die Planer:innen sich an den Leitfaden vom Kreis Steinfurt und haben mit 3G geplant. In Lengerich geht nicht mal das, weil der Krippenmarkt in der Fußgängerzone ist. Und das ist nun mal eine öffentliche Straße wo auch Leute unterwegs sind, die mit dem Markt nichts am Hut haben. Immerhin: Es besteht Maskenpflicht in den Hütten und überall da, wo es sich knubbelt.

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Wo es geht, alles auf Abstand

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So auch in Greven. Und es gibt Kontrollen, zum Beispiel am Eingang zum Ballenlager. Da werden alle direkt auf 3G gecheckt. Mehr geht im Moment nicht, wie es scheint. Was die Planer:innen etwas beruhigt: Die meisten Märkte sind draußen, da ist die Ansteckungsgefahr geringer und sie organisieren alles mit etwas mehr Abstand. Der Bereich für den Emszauber in Rheine wäre auch absperrbar, wenn nötig. Beim Sterntalermarkt in Neuenkirchen geht das nicht. Dafür gibt es dort ein professionelles Spülmobil für die Tassen von den Glühweinständen und Masken sind immerhin empfohlen - Stand heute. Abwarten, was die Ministerpräsidentenrunde am Donnerstag beschließt...

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