
Im Aasee und an der Münsterschen Aa ist die Blaualgen-Konzentration erhöht. Die Stadt Münster warnt deshalb aktuell davor, mit dem Wasser in Kontakt zu kommen oder es zu schlucken.
Auch Hunde bleiben besser draußen und trinken dort nicht. Zu sehen sind die Blaualgen zum Beispiel an der Freitreppe bei den Aasee-Kugeln. Die Stadt Münster beobachtet die Lage weiter. Bei Bedarf gehen auch die Belüfter an.
Hitze ist Herausforderung für Seen
Wir erleben gerade in Westeuropa den heißesten Juni und Juli seit gemessen wird. Das teilt heute Morgen der EU-Klimadienst Copernicus mit. Die Hitze treibt auch die Temperaturen in den Badeseen hoch. Und das bleibt nicht ohne Folgen. Wird ein See über längere Zeit zu warm, kippt er schneller um. Dann fehlt Sauerstoff im Wasser, Tiere sterben und der See wird zur grünen Brühe. Schon vorher gibt es ein Risiko für Menschen und Hunde. Bei Hitze breiten sich Blaualgen leichter aus. Ob in einem See Blaualgen sind, das erkennt man an ein paar Merkmalen. Auf dem Wasser ist so ein schmieriger Film und eine grünliche Oberfläche. Für Badestellen gibt es auch eine interaktive Karte vom Landesamt für Natur, Umwelt und Klima. Auf der sind alle Badestellen eingezeichnet und da sieht man, ob es unbedenklich ist, schwimmen zu gehen oder ob man lieber nicht in das Wasser geht. Der Link ist hier.