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Wald erholt sich - etwas
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Wald erholt sich - etwas

Der nasse Winter war für den Wald eine wichtige Zeit, um sich zu erholen. Forstleute sehen die Lage trotz der Stürme der letzten Wochen etwas optimistischer.

Veröffentlicht: Freitag, 18.03.2022 12:52

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Die Speicher im Boden sind aufgefüllt, heißt es beim Landesbetrieb Wald und Holz in Münster zum Tag des Waldes (Montag, 21.03.). Allerdings werde es Jahrzehnte dauern, die vielen Kahlflächen wieder zu bewalden.

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"Kahlschlag" - auch ohne den Menschen

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Mehr als jeder zehnte Baum ist in den letzten Jahren der Dürre, Stürmen und Schädlingen wie dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen. Die tausend Hektar Waldgebiet des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, beispielsweise, haben besonders unter den Stürmen der vergangenen Jahre gelitten, in unserer Region besonders in Lengerich und Münster. Es gibt Pläne, das als klimastabilen Mischwald aufzuforsten.

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Nach Dürre und Stürmen kam der Borkenkäfer

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Besonders der Borkenkäfer bereitet Forstleuten weiter Sorgen. Ab 16,5 Grad werden die Tiere, die im Boden und unter Rinden überwintern, wieder aktiv. Nach dem vielen Regeln bilden Fichten allerdings wieder mehr Harz zum Selbstschutz. Was außerdem hoffen lässt: In einigen früheren Fichtengebieten steht kein einziger Baum mehr – keine Nahrung, keine weitere Ausbreitung.

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Mischwald ist widerstandfähiger als Fichtenschonungen

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Ansonsten ist der Wald in unserer Region überwiegend Mischwald. "Unseren Wäldern geht es besser, aber nicht gut genug", heißt es beim LWL. In NRW gibt es mehr als 935.000 Hektar Wald. Er besteht zu 58 Prozent aus Laubbäumen, meist Buchen und Eichen. Auf 42 Prozent der Waldfläche wachsen Nadelbäume, vor allem Fichten. Rund 115 000 Hektar sind in den vergangenen Jahren zerstört worden.

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