
Vorbereitungen für den Ernstfall
Der Kreis Steinfurt ruft die Bevölkerung dazu auf, sich auf mögliche Stromausfälle vorzubereiten. Hintergrund sind etwa Extremwetter, Cyberangriffe oder Sabotage, die zu längeren Ausfällen führen könnten. Der Kreis verweist dafür auf seine Katastrophenschutz-Leuchttürme als Anlaufstellen im Ernstfall und empfiehlt zugleich private Vorsorge im Haushalt. Dazu gehören unter anderem Taschenlampen, Batterien, Kerzen, Powerbanks und ein Kurbel- oder Batterieradio.
Veröffentlicht: Freitag, 24.07.2026 13:22
So sorgt der Kreis Steinfurt vor
Die sogenannten Katastrophenschutz-Leuchttürme sind notstromgesicherte Gebäude, die Hilfesuchenden im Blackout als Orientierung und Anlaufstelle dienen sollen. Je nach Kommune werden sie lageabhängig eingerichtet und können Notrufe annehmen, Informationen weitergeben und Hilfeersuchen koordinieren. Teilweise sind dort auch Ärzte oder Apotheken eingebunden; als Notunterkunft sind die Leuchttürme aber meist nicht gedacht.
Wie du selbst vorsorgst
Der Kreis empfiehlt, für mindestens 72 Stunden, besser noch für mehrere Tage, selbst vorsorgen zu können. Dazu zählen ein Vorrat an Trinkwasser und haltbaren Lebensmitteln, Medikamente, Batterien, Ersatzakkus, eine Taschenlampe und ein Radio, das ohne Strom funktioniert. Für das Kochen eignen sich nur sichere Alternativen wie Campingkocher oder Gasgrill, die aus Brandschutz- und Erstickungsgründen ausschließlich draußen genutzt werden dürfen.
Informationen im Krisenfall bei RADIO RST
Wichtig bleibt im Ernstfall vor allem die Information aus verlässlicher Quelle. Das heißt: RADIO RST einschalten! Die Leitstelle informiert direkt über das Programm von RADIO RST. Ergänzend verweist die Kreisverwaltung auf weitere Hinweise und Checklisten zur Blackout-Vorsorge im Internet.