
© Bischöfliche Pressestelle / Gudrun Niewöhner
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Mit Plakaten protestierte Pfarrer Peter Kossen aus Lengerich vor dem Werkstor einer Großschlachterei in Coesfeld gegen die Arbeits- und Wohnsituation der Leiharbeiter. Von ihnen haben sich allein am Standort Coesfeld fast 200 mit dem Corona-Virus infiziert. Unterstützung bekam Kossen von Dominik Blum aus Stapelfeld.
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Der Pfarrer bezeichnet deren Lebens- und Arbeitsbedingungen schon seit acht Jahren als „moderne Sklaverei“. Ministerpräsident Laschet zeichnet Kossen am Sonntag (23.08.2020) in Köln aus.
Der Pfarrer aus Lengerich gilt als scharfer Kriker der großen Schlachthof-Betreiber. Spätestens mit den Corona-Ausbrüchen bei Westfleisch in Coesfeld und Tönnies in Rheda-Wiedenbrück wurde er bundesweit bekannt als hartnäckiger Kämpfer gegen menschenunwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen und für Menschenwürde und Gerechtigkeit. Die Strukturen in der Fleisch-Industrie bezeichnet Kossen als „mafia-ähnlich“.
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