
© pxhere.com
© pxhere.com
Anzeige
Rund elf Millionen Euro aus einem illegalen Waffengeschäft des Waffenherstellers Sig Sauer aus Emsdetten gehen an den Staat. Der Bundesgerichtshof hat ein Urteil des Landgerichts Kiel weitgehend bestätigt und eine Revision dagegen abgewiesen. Sig Sauer hatte zwischen April 2009 und Juni 2012 knapp 40.000 in Deutschland produzierte Pistolen über die USA ins damalige Bürgerkriegsland Kolumbien geliefert.
Das Waffen-Geschäft flog 2014 auf. 2019 wurde unter anderem ein Emsdettener Manager der L&O Holding, zu der Sig Sauer gehört, zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Im Gegenzug hatte der Angeklagte ein Geständnis abgelegt und eine Geldstrafe von gut einer Million Euro akzeptiert.
Anzeige