
Ursprünglich war geplant, die Südeschschule 3-zügig auszubauen. Sie deckt mit ihrem Zweigstandort Konradschule den kompletten südlichen Bereich rechts der Ems ab. Für die Zeit des Umbaus würden die Kinder in das leerstehende Gebäude der ehemaligen Overbergschule ziehen, so, wie es schon einmal bei der Renovierung der Paul-Gerhard-Schule lief. Dann kam die Planänderung. Vorwurf der Eltern: Weil sich alles verzögert, habe die Stadt die Idee in den Raum gestellt, die Südeschschule dauerhaft in die Overbergschule umziehen zu lassen.
Schule ohne Einzugsgebiet?
Für die Eltern steht fest: Die Stadt ändert ihre Pläne vor allem aus Geldgründen. Dabei wohne kaum eins der Kinder dort, wo ihre neue Schule wäre. Mit der Südeschschule habe die Stadt noch für das angrenzende Neubaugebiet geworben. Statt dessen würden die meisten Kinder bei einem Umzug zu Buskindern und sie bekämen nicht mal ein Bus-Ticket. Ihr Schulweg wäre knapp zwei Kilometer länger – gerade nicht weit genug für das Ticket. Schlimmer noch: Die Kinder würden ihren sozialen Treffpunkt verlieren. Morgen (Di., 17.09.) ist das Thema im Schulausschuss.