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Zehn Helferinnen und Helfer vor den offenen Ladeflächen von zwei beladenen Hilfstransporten.
© Blau-Gelbes Kreuz e.V., Filiale Rheine
Fertig zur Abfahrt: Ehrenamtliche vom Blau-Gelben Kreuz Rheine vor zwei beladenen Lkw. Die Ladung geht in die Ukraine. Damit die Transporte weiterrollen, braucht der Verein Geld für seine Lagerhallen.
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Ukraine-Helfer brauchen Geld

Erst abseits, jetzt mittendrin: Rheiner Ukraine-Helfer laden in zentralen Hallen Lkw für das Kriegsland. Doch die Miete von 936 Euro können sie nicht allein stemmen.

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Von Dreierwalde nach Rheine: Ukraine-Helfer brauchen Geld

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Bis vor kurzem haben die Ukraine-Helfer vom Blau-Gelben Kreuz in Rheine Spenden für das überfallene Land in einer Halle auf dem abgelegenen Flugplatz Dreierwalde sortiert und auf LKW geladen. Seit Oktober arbeiten sie in zwei Hallen mitten in Rheine, an der Bergstraße. Der neue Standort bringt viele Vorteile, kostet allerdings auch mehr Geld. Die Miete liegt bei 936 Euro netto im Monat. Aus Spenden kann der Verein sie nur noch kurze Zeit zahlen. Deshalb suchen die Helfer dringend Geldgeber.

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Umzug macht es besser - und teurer

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Der Umzug war nötig, weil der bisherige Hauptmieter einer Halle kündigte. Gleichzeitig kamen so viele Sachspenden an, dass eine Halle nicht mehr reichte. Die Gruppe mietete deshalb beide Hallen in Rheine an, damit die Hilfe nicht abbricht - und das, obwohl die Finanzierung nicht gesichert ist. Die Lage macht den Unterschied. In Dreierwalde gab kaum jemand etwas ab, denn der Weg war zu weit. An der Bergstraße ist das anders: Menschen aus Rheine, Neuenkirchen, Wettringen, Ibbenbüren, Hörstel und Spelle kommen mit ihren Kartons vorbei, und das Lager ist oft voll. Der Verein sagt klar: Ohne einen zentralen Ort bleiben die Spenden aus.

Die Bürgerwind Hörstel hat schonmal 3.000 Euro gespendet. Das hilft für den Anfang. Für eine dauerhafte Lösung sucht der Verein weitere Partner.

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Was die Lkw in die Ukraine bringen

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Ein Platz vor einer Halle, daruf ein LKW mit offener Ladeklappe. Davor eine große Anzahl von Rollstühlen.
© Blau-Gelbes Kreuz e.V., Filiale Rheine
Rollstühle warten auf ihre Verladung für den nächsten Hilfs-Transport in die Ukraine.
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Seit Februar 2022 haben die Rheiner Helfer rund 50 Lkw mit je 40 Tonnen Ladung in die Ukraine geschickt, zehn davon seit Februar diesen Jahres. Auf den Ladeflächen liegt, was Familien im Krieg dringend brauchen: Lebensmittel, medizinisches Material, Stromgeneratoren, Babyboxen, Schulmaterial und Rollstühle, wie auf dem Bild. Im Mai fuhren zwei Lkw mit Rollstühlen, Rollatoren, Fahrrädern für Menschen mit Behinderung und Kartons voller Windeln los. Ein Rollstuhl gibt Freiheit zurück, eine Babybox Sicherheit, Schulmaterial ein Stück Alltag mitten im Krieg. Deutsche und Ukrainer packen gemeinsam an, alle ehrenamtlich. Auf jeden Karton wartet ein Mensch, den die Helfer nie treffen werden.

Damit die Hilfe weitergeht, sucht der Verein Unternehmen, Stiftungen, Vereine und Privatleute, die die Hallenmiete ganz oder teilweise übernehmen. Möglich ist ein fester Monatsbetrag, etwa 100 oder 250 Euro, eine einmalige Spende oder eine Sachleistung wie ein Transport. Jeder Monat zählt.

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Geldgeber herzlich willkommen

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Spender bekommen eine Zuwendungsbestätigung für die Steuer.

Das Spendenkonto: Kreissparkasse Köln, Blau-Gelbes Kreuz e.V. - Filiale Rheine, IBAN DE79 3705 0299 0000 7540 39, BIC COKSDE33XXX, Verwendungszweck „Lager Rheine“. Sachspenden nimmt das Lager an der Bergstraße 80 jeden Freitag von 15:00 bis 18:00 Uhr an, außer an Feiertagen. Der nächste Termin ist Freitag, der 30.10.2026.

Das Blau-Gelbe Kreuz ist ein gemeinnütziger deutsch-ukrainischer Verein aus Köln. Er startete 2014 als Hilfsinitiative und liefert neben Hilfsgütern auch Rettungs-, Feuerwehr- und Krankenwagen, Stromgeneratoren und Wassercontainer in die Ukraine. Die Rheiner Gruppe ist eine Außenstelle. Sponsoren lädt sie ein, sich die Hallen vor Ort anzusehen.

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