
Nach einer öffentlichen Überlastungsanzeige durch Mitarbeiter von Intensivstationen der Uniklinik gibt es Überlegungen, einen Mediator einzuschalten. „Wir möchten auf jeden Fall im Gespräch bleiben,“ hieß es auf RADIO RST-Nachfrage. In einem offenen Brief der Vertrauensleute an den Vorstand im Namen von knapp 70 der insgesamt 300 Intensiv-Pflegekräfte ist von einer eheblichen Belastung die Rede. Wie es derzeit laufe, sei patientengefährdend.
Klinik-Leitung widerspricht
Ärztlicher Direktor und Pflegedirektor widersprechen: Alles sei im Rahmen. Natürlich sei die Belastung in Corona-Zeiten hoch. Darum komme die Beschwerde jetzt zur Unzeit.
Dünne Personaldecke ist ein allgemeines Problem in der Pflege
Dass Personal-Engpässe im Gesundheitswesen kein neues Problem sind, sieht auch Ver.di so. Die Gewerkschaft sieht Politik und Klinik-Leitung in der Pflicht, schnell für Abhilfe zu sorgen, sagte uns eine Sprecherin. Mehr sei noch nicht spruchreif.