
Trügerische Eisflächen
Wie in jedem Winter mit richtigem Frost, sind Wasserflächen in der Region zugefroren und beim Blick auf die Eisflächen denken manche ans Schlittschuhfahren oder Schlittern. Besonders in diesem Winter ist, dass durch das Hochwasser über Weihnachten riesige Flächen überschwemmt sind.
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.01.2024 13:16
Das Hochwasser zieht sich langsam zurück und damit entstehen neue Gefahren durch trügerische Eisflächen. Die Stadt Emsdetten, beispielsweise warnt davor, die Eisflächen der Emswiesen zu betreten: Das Eis trägt nicht und es besteht jederzeit die Gefahr, einzubrechen. Ähnlich die Warnung aus Osnabrück: Auch wenn das Wetter große Lust aufs Schlittschuhfahren mache, seien die Eisdecken nicht dick genug. Dickeres Eis am Ufer führe oft zu gefährlichen Fehleinschätzungen. Wichtig sei es daher, Kinder, Jugendliche und ausländische Mitmenschen auf die Gefahren hinzuweisen – und, dass Erwachsene mit gutem Beispiel vorangehen und die Eisflächen nicht betreten.
Emsdetten nach dem Hochwasser
Unterdessen geht vom Hochwasser selbst keine direkte Gefahr mehr aus: Es zieht sich langsam zurück. Der Pegelstand in Greven ist aktuell etwa einen Meter unterhalb der ersten Hochwassermeldestufe, Tendenz weiter fallend. Erste Absperrungen sind aufgehoben, zum Beispiel auch die der Brücke zwischen Hembergen und Greven. Die Brücke zwischen Hembergen und Saerbeck bleibt dagegen nach Aussage des zuständigen Kreises Steinfurt noch länger gesperrt. An einigen Stellen im Stadtgebiet steht das Wasser allerdings noch auf den Wegen. Deshalb bleiben mehrere Absperrungen wie zum Beispiel an der Unterführung der Neubrückenstraße oder am EmsAuen-Steg weiter bestehen. Erste Aufräumarbeiten laufen seit Anfang der Woche. Ausbesserungsarbeiten an Wegen und Straßenrändern sind für die Zeit nach dem Frost angepeilt.