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Tönnies-Ausbruch: Kreis Warendorf droht Lockdown
© Kreis Borken
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Tönnies-Ausbruch: Kreis Warendorf droht Lockdown

Auch der Kreis Warendorf hat die Obergrenze für Neuinfektionen inzwischen überschritten. Helfer aus dem Kreis Steinfurt unterstützen bei den Coronatests im Kreis Gütersloh. Stadt und Landkreis Osnabrück stellen Arbeiter unter Quarantäne. Wir fassen die Folgen des Ausbruchs bei Tönnies für die Region zusammen.

Veröffentlicht: Dienstag, 23.06.2020 06:01

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Der Kreis Warendorf liegt aktuell bei rund 69 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen (Stand: 23.06.20, 00:00 Uhr). Damit droht auch dort ein Lockdown. Der Grund für den Anstieg sind mehr als 200 infizierte Tönnies-Mitarbeiter. Sie arbeiten in Rheda-Wiedenbrück und leben hinter der Kreisgrenze. NRW-Gesundheitsminister Laumann aus Riesenbeck sagte gestern bei einem Besuch in Warendorf, aktuell seien keine einschränkenden Maßnahmen nötig. Die Regierung behalte die Situation im Blick. Sie berät zurzeit auch über Maßnahmen für den stark betroffenen Kreis Gütersloh.

In der Stadt und im Landkreis Osnabrück sind aktuell 30 Tönnies-Arbeiter in Quarantäne. Der Kreis Steinfurt testet zurzeit vorsorglich nochmal alle 350 Arbeiter aus Fleisch-Betrieben. Außerdem waren am Wochenende neun Helfer des Roten Kreuzes aus dem Kreis Steinfurt im Kreis Gütersloh, um bei den Coronatests dort zu unterstüzten. Heute (23.06.20) machen sich auch 14 Einsatzkräfte der DLRG aus dem Kreis Steinfurt auf den Weg. Auch im Kreis Borken laufen Corona-Tests in Fleisch-Betrieben.

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