
Themenwoche: Wie autark ist unsere Region?
Unsere Energiepreise steigen schon seit Jahren massiv. Der Ukraine-Krieg lässt sie explodieren. Der Krieg sorgt auch für Engpässe und höhere Preise bei einigen Lebensmitteln. Wir beschäftigen uns damit, wie unabhängig wir in der Region schon sind und was noch zu tun bleibt.
Veröffentlicht: Dienstag, 29.03.2022 10:20
Zu viele Hürden
Die hohen Preise für Gas, Öl und Sprit belasten auch hier in der Region viele Menschen. Der Bund setzt unter anderem darauf, noch schneller mehr erneuerbare Energien zu nutzen. Der Kreis Steinfurt hat die Chance, schon bis 2035 unabhängig von anderen Energiequellen zu sein. Das sagt Experte Professor Konrad Mertens von der FH Steinfurt. Noch gibt es allerdings ein paar Hürden:
Noch viel zu tun
Deutschland ist bei der Energie zu abhängig von fossilen Stoffen und von anderen Ländern. Immerhin arbeitet der Kreis Steinfurt darauf hin, bis 2050 energieunabhängig zu sein. Bis jetzt klappt das nur beim Strom schon ganz gut, sagt Silke Wesselmann vom Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit:
Autark ohne Geld zu sparen
Die Gemeinde Saerbeck produziert schon längst Strom aus Wind, Sonne und Biomasse - mehr als die Einwohner:innen brauchen. Alle, die an den Anlagen im Bioenergiepark beteiligt sind, verdienen damit Geld. Wir haben Bürgermeister Tobias Lehberg gefragt, ob denn auch die anderen Menschen da jetzt während der Energiekrise billiger davonkommen?
Versorgungslücken bei Lebensmitteln
Landwirt Andreas Tiemann lebt mit seiner Familie auf dem Hof in Steinfurt zu 98 Prozent energieautark - mit erneuerbaren Energien. Diesen Vorteil haben die wenigsten Menschen in der Region. Und die Abhängigkeit von Lebensmitteln aus anderen Ländern, wie Weizen oder Sonnenblumenöl, kommt noch hinzu:
Links zum Thema: FH Steinfurt, Kreis Steinfurt, Klimakommune Saerbeck, Hof Tiemann.







