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Themenwoche Mobilität
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Themenwoche Mobilität

Knapp 80.000 Menschen pendeln jeden Tag aus dem Kreis Steinfurt heraus zur Arbeit - nach Lingen, Ahaus, Osnabrück oder Münster. Die Menschen in der RADIO RST-Region sind ständig in Bewegung. Wir beschäftigen uns eine Woche lang mit dem Thema Mobilität. Wie bewegen wir uns jetzt? Und wie sieht die Zukunft aus?

Veröffentlicht: Freitag, 11.09.2020 07:19

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Wir fahren Rad, mit Bus und Bahn und besonders mit dem Auto. Die Straßen werden immer voller und für die Umwelt ist es mega schädlich, wenn jeder alleine mit seinem Wagen zur Arbeit und zurück fährt. Forschungsministerin Karlizeck aus Brochterbeck sagt, dass wir künftig individuell und verknüpft unterwegs sein werden:

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Anja Karliczek
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In den letzten Jahren nutzen wir öfter das Rad oder öffentliche Verkehrsmittel. Doch gleichzeitig fahren wir auch mehr mit dem Auto. Dreiviertel der gefahren Kilometer gehen aufs Auto zurück.

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Das Auto als Statussymbol

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Das Auto ist Jahrzehnte lang DAS Statussymbol gewesen. Generationen von Männern haben Samstags das Auto gewaschen, während im Radio die Bundesliga lief. Die Zeiten sind vorbei: Für viele Jugendliche ist das Auto nur noch ein fahrbarer Untersatz, sagt Fahrlehrer Claus Arnold aus Rheine:

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Fahrlehrer Claus Arnold
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Früher war klar: Wer 18 wird, bekommt den Führerschein. Das ist heute nicht mehr so: Je größer die Stadt ist, in der man lebt, desto weniger braucht man ein Auto. Auch auf dem Land gibt es Veränderungen.

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Fahrlehrer Claus Arnold
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Vor- und Nachteile von SUVs

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Ein großes Streitthema sind Sport Utility Vehicle - kurz SUV. Für die einen sind sie superpraktisch - für die anderen sind es Protzkarren, die die Umwelt verpesten. Wir haben die Vor- und Nachteile zusammengestellt:


Pro:


  • SUVs bieten sehr viel Platz.
  • Sie haben meist mehr PS. Damit lassen sich z.B. Wohnwagen problemlos ziehen.
  • Sie haben eine größere Knautschzone und bieten bei Unfällen mehr Sicherheit.


Contra:


  • SUVs stehen in der Unfallstatistik weit oben. Unter anderem passieren wegen der Größe schneller Unfälle beim Parken.
  • Reparaturkosten sind teilweise deutlich höher.
  • SUVs verbrauchen mehr Sprit. Das belastet die Umwelt, sorgt für eine höhere KfZ-Steuer und höhere Versicherungsbeiträge.
  • SUVs haben einen sehr hohen Kaufpreis


Unser Fazit: Es spricht mehr gegen ein SUV als dafür.

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Mobilität in der Corona-Krise

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Langsam normalisiert sich der Verkehr auf unseren Straßen wieder. Doch gerade am Anfang des Lockdowns war kaum einer unterwegs. Auf der A1 bei Münster oder auf der A30 beim Lotter Kreuz – tote Hose. Das war in ganz NRW so, sagt Thomas Müther vom ADAC:

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Thomas Müther vom ADAC
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Dass der Verkehr so stark zurückgeht, hat es zuletzt während der Ölkrise vor fast 50 Jahren gegeben. Verlierer der Corona-Krise sind auch ganz klar Busse, Bahnen und andere Systeme:

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Thomas Müther vom ADAC
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Auch zu Beginn der Sommerferien in NRW und Niedersachsen ist dieses Jahr die große Reisewelle mit den Mega-Staus ausgefallen. Im Vergleich zum Vorjahr hat es ein Drittel weniger Staus gegeben.

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