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Tausende Eichen werden gegen EPS besprüht
© Stadt Lingen (Ems)
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Tausende Eichen werden gegen EPS besprüht

Mit Biozid-Sprüheinsätzen an rund 5700 Eichen und an Baumhecken mit einer Gesamtlänge von 5500 Metern beginnt die Stadt Münster in der ersten Mai-Hälfte mit der präventiven Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners.

Veröffentlicht: Freitag, 30.04.2021 04:01

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Um gegen den Eichenprozessionsspinner vorzugehen, werden in Münster 5.700 Eichen mit einem Biozid besprüht. Damit werden die Raupen vernichtet, bevor sie die gefährlichen Brennhaare entwickeln. Die reizen bei vielen Menschen die Haut und führen zu Atemproblemen. Bei dem Biozid handelt es sich um ein in der Natur vorkommendes Bakterium.

Die Raupen nehmen das Präparat auf, wenn sie die Blätter fressen. "Damit die Eichenblätter gezielt besprüht werden können, am Ende auch vollständig benetzt sind und das Mittel möglichst wenig verweht, wird mit Hubsteigern und Sprühlanzen gearbeitet", berichtet Stadtförster Hans-Ulrich Menke. "Hubschrauber setzen wir aus diesen Gründen nicht ein."

Der Sprühnebel sollte nicht eingeatmet werden und nicht in die Augen gelangen. Deshalb tragen die Mitarbeiter der Stadt und der beauftragten Fachfirma Schutzkleidung. Absperrungen sorgen während der Einsätze dafür, dass Passanten Abstand halten. Für Bienen und Käfer ist das Biozid nicht gefährlich.

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