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Studium „zu Hause“
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Studium „zu Hause“

Die Mehrzahl der Studierenden aus dem Kreis Steinfurt wohnt bei den Eltern. Das zeigt die Landesstatistik für das Jahr 2022.

Veröffentlicht: Mittwoch, 04.12.2024 14:01

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Damals wohnten knapp 68 Prozent der 8.950 Studierenden im Kreis Steinfurt bei den Eltern – deutlich mehr als im Landesschnitt (44%). Die Gründe sind vielfältig: Ob aus Finanznot oder Liebe zum gewohnten Komfort, geht aus der Statistik nicht hervor. Ebenso wenig, ob die Lage zwischen den Hochschulstandorten Münster und Osnabrück das Zu-Hause-Bleiben begünstigt.

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Mehr Männer als Frauen wohnten zu Hause

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Zum Zensus-Stichtag Mitte Mai 2022 hatten von insgesamt knapp 616.000 Studierenden in NRW mehr als 267.000 ihren alleinigen Wohnsitz zu Hause. Dabei lag der Anteil bei den Männern mit 45,9% etwas höher als der der Frauen (41%). Mit zunehmendem Alter nimmt das ab.

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Uni vor Ort und doch nicht bei den Eltern

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Die meisten Studierenden wohnten an großen Hochschulstandorten wie Münster, Bonn, Bochum, Köln, Düsseldorf, Bielefeld, Dortmund, Essen, Wuppertal sowie in den Kreisen Siegen-Wittgenstein, Paderborn und der Städteregion Aachen. Die höchsten Studierendenanteile an der Gesamtbevölkerung hatten Aachen (14,9%) und Münster (10,8%). Münster hatte gleichzeitig den geringsten Anteil ausschließlich zu Hause wohnender Studierender (rund 10%).

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