
Präsenzveranstaltungen gibt es so gut wie keine, fast alles findet online statt. Während viel über Schulen und Kitas gesprochen wird, spielen Unis und Hochschulen bei den Diskussionen um die Öffnungen kaum eine Rolle.
Von den Studierenden selbst ist auch nicht viel zu hören, sie lernen vor sich hin. Die Studentenjobs sind ebenfalls futsch, es gibt keine Partys, keine Auslandssemester und Praktika - das typische Studentenleben ist weit weg. Ronja Vollmari studiert an der Uni Münster und ist im Vorsitz vom AstA. Auch sie ist not amused.
Das Lernen zuhause klappt bei den einen besser, bei den anderen schlechter. Auch Ronja hatte schon Probleme mit der Internetverbindung. Und es fehlt den Studierenden eben an klaren Perspektiven.
Immer mehr Studiernende wenden sich mit ihren Problemen an den AstA in Münster. Genauso sehen die Psychologen vom Studentenwerk Osnabrück die wachsenden Schwierigkeiten. Einer von ihnen ist Stefan Biele. Er kennt die Sorgen und Nöte.
Biele bekommt mit, dass die Treffen mit Freunden fehlen, das gemeinsame Rumhängen, Aktivitäten und Partys. Die Zahl der Beratungsgespräche hat durch die Corona-Krise um rund zehn Prozent zugenommen.







