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Streit um Rettungsdienst-Kosten: Wüst fordert Entgegenkommen der Krankenkassen
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Streit um Rettungsdienst-Kosten: Wüst fordert Entgegenkommen der Krankenkassen

Der Streit um die Finanzierung von Rettungsdiensteinsätzen in Nordrhein-Westfalen spitzt sich weiter zu. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) fordert von den Krankenkassen mehr Entgegenkommen und wirft ihnen vor, den Konflikt auf dem Rücken der Versicherten auszutragen.

Veröffentlicht: Dienstag, 21.04.2026 11:45

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Hintergrund ist, dass einige gesetzliche Krankenkassen seit Jahresbeginn nicht mehr alle Kosten für Rettungseinsätze vollständig übernehmen. Besonders umstritten sind sogenannte Fehlfahrten – Einsätze, bei denen kein Transport ins Krankenhaus erfolgt. Kommunen und Kassen konnten sich bislang nicht auf eine Lösung einigen, das Land vermittelt ohne Erfolg.

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Hohe Kosten für Patienten im Kreis Steinfurt

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Für Patientinnen und Patienten kann das teuer werden. Im Kreis Steinfurt kostet ein Rettungswageneinsatz aktuell rund 1.200 Euro, die zunächst selbst bezahlt werden müssen. Ob die Krankenkasse diese Kosten später erststattet, ist unklar. Kommt zusätzlich ein Notarzt zum Einsatz, steigen die Kosten um weitere etwa 1.000 Euro.

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Wüst warnt vor Folgen

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Wüst betont, dass niemand aus Angst vor Kosten zögern dürfe, den Notruf zu wählen. Gleichzeitig wächst der Druck auf Krankenkassen und Kommunen, schnell eine Übergangslösung zu finden.

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