Anzeige
Steuerzahlerbund besorgt über Situation der Regionalflughäfen
© FMO
Eingang Flughafen Münster/Osnabrück in Greven
Teilen:

Steuerzahlerbund besorgt über Situation der Regionalflughäfen

Die Corona-Krise hat die Flughäfen hart getroffen. Der Bund der Steuerzahler fordert Reformen. Auch der Landtag beschäftigt sich mit dem Thema. Der FMO steht im Vergleich gut da.

Veröffentlicht: Mittwoch, 02.09.2020 04:05

Anzeige

Der Bund der Steuerzahler in NRW sieht die Entwicklung der Regionalflughäfen mit Sorge. Heute beschäftigt sich der Verkehrsausschuss im NRW-Landtag mit dem Luftverkehrskonzept. Die Flughäfen machen Verluste und deshalb fordert der Steuerzahlerbund Reformen und eine engere Zusammenarbeit der Flughäfen Dortmund, Paderborn und Münster/Osnabrück.

Am FMO in Greven ist die Passagierzahl in der Corona-Krise um 72 Prozent gesunken. Die Zahl der Flugbewegungen ging nicht so drastisch zurück. Geschäfts-, Privat,- Ambulanz und Hilfsflüge waren kaum rückläufig, sagte ein FMO-Sprecher. Die Entwicklung am FMO sei damit besser als im Durchschnitt der Airports in Deutschland. 85 Prozent der 500 Mitarbeiter der Flughafengesellschaft seien in Kurzarbeit.

Wegen Corona verliert der FMO jeden Monat eine Million Euro. Der Plan ist, 10 Millionen Euro als zusätzliches Eigenkapital zuzuführen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige