
"Das ist ein Größenbereich, der zu erwarten war", sagte eine Sprecherin des Kreises Steinfurt auf RADIO RST-Anfrage. Verglichen mit den anderen Münsterlandkreisen habe der Kreis Steinfurt mehr Einwohner und damit auch vergleichsweise viele Alten- und Pflegeheime. Die Heime seien zurzeit besonders stark vom Virus betroffen. Die Bewohner gehören wegen ihres hohen Alters zur Risikogruppe und haben oft Vorerkrankungen. Von den 41 Menschen, die im Kreis Steinfurt im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind, lebte etwa die Hälfte im Altenheim. Am stärksten betroffen ist das Sankt Josef-Stift in Emsdetten. Dort starben mindestens 14 Bewohner an den Folgen des Virus.
Im Kreis Steinfurt gibt es nun 1.052 bestätigten Infektionen (Stand: 17.04.20, 10 Uhr). Das sind 16 bestätigte Fälle mehr als gestern. 481 Menschen sind wieder gesund.
In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:
In Altenberge: 9 Personen (Vortag: 7)
In Emsdetten: 65 Personen (70)
In Greven: 29 Personen (30)
In Hopsten: 12 Personen (13)
In Hörstel: 14 Personen (13)
In Horstmar: 3 Personen (3)
In Ibbenbüren: 65 Personen (66)
In Ladbergen: 4 Personen (6)
In Laer: 3 Personen (3)
In Lengerich: 61 Personen (60)
In Lienen: 13 Personen (13)
In Lotte: 19 Personen (20)
In Metelen: 35 Personen (35)
In Mettingen: 13 Personen (13)
In Neuenkirchen:10 Personen (9)
In Nordwalde: 3 Personen (4)
In Ochtrup: 20 Personen (20)
In Recke: 43 Personen (45)
In Rheine: 52 Personen (53)
In Saerbeck: 5 Personen (8)
In Steinfurt: 28 Personen (29)
In Tecklenburg: 8 Personen (8)
In Westerkappeln: 4 Personen (4)
In Wettringen: 6 Personen (8)