Anzeige
Spanien testet Vier-Tage-Woche
© pxhere.com
Teilen:

Spanien testet Vier-Tage-Woche

Vier Tage arbeiten, drei frei haben - das klingt nach Wunschdenken. In Spanien wird es für 200 Unternehmen Realität. Das Pilotprojekt Vier-Tage-Woche ist eine Idee der linken Partei in Spanien.

Veröffentlicht: Montag, 22.03.2021 14:45

Anzeige

Etwa 200 Unternehmen werden drei Jahre lang mit insgesamt 50 Millionen Euro unterstützt, so der Plan. Mit dieser Unterstützung soll die Arbeitszeit auf 32 Wochenstunden sinken. Anfang des Jahres hat die spanische Regierung den entsprechenden Antrag angenommen.

Der Start des Projekts ist für Herbst angesetzt. „In Spanien arbeiten die Menschen mehr Stunden als der europäische Durchschnitt. Dennoch gehören wir nicht zu den produktivsten Ländern“, schreibt der Parteigründer von Más País, auf Twitter.

Wie das Projekt am Ende aussieht, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Damit die Unternehmen kein großes finanzielles Risiko eingehen, bekommen sie finanzielle Unterstützung.

Anzeige

Vorteile einer Vier-Tage-Woche:

Anzeige

1.Längere Ruhephasen

Ein Vorteil der 4-Tage-Woche ist die längere Erholungsphase der Mitarbeiter*innen. Allein die Aussicht sorgt für einen großen Motivationsschub. Das Gefühl, mehr Freizeit zu haben, steigert die Bereitschaft für Überstunden sagen Expert*innen. Außerdem bekommen die Mitarbeiter*innen so mehr Zeit zum Ausschlafen, für Hobbys oder gemeinsame Zeit mit der Familie. Krankheiten lassen sich so besser auskurieren oder sogar verhindern.

Anzeige

2.Mehr Zeit für Termine

Termine wie Arzt- oder Werkstattbesuche lassen sich auf den freien Tag unter der Woche verschieben und stehen damit für einen wichtigen Vorteil der 4-Tage Woche. Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin fällt bei 4 Arbeitstagen pro Woche so nicht stundenlang aus.


Anzeige

3.Das Unternehmen wirkt attraktiver

Start-ups und auch etablierte Firmen können dieses Angebot gut bei der Mitarbeitersuche mit einbringen. Sie erscheinen dadurch besonders innovativ und flexibel. Zum Beispiel bei der Suche nach qualifizierten Fachkräften kann dieses Argument für Bewerber*innen entscheidend sein. Das Konzept lässt sich zum Beispiel gut mit der Familienplanung vereinen.

 

Anzeige
Anzeige
Anzeige