Anzeige
Arbeiter in orangener Arbeitskleidung und mit Bauhelm vor einem Kran trinkt aus einer Wasserflasche. Das Bild ist von unten aufgenommen, die Sonne leuchtet in der Flasche.
© IG BAU | Florian Göricke
Wer draußen in der Sommerhitze arbeitet, braucht jede Viertelstunde einen kräftigen Schluck Wasser
Teilen:

Sonnenschutz auf dem Bau

Sommerhitze auf Baustellen und Feldern: Die IG BAU fordert im Kreis Steinfurt mehr Wasser, Sonnencreme, Schatten und bessere Arbeitszeiten.

Veröffentlicht: Mittwoch, 15.07.2026 09:41

Anzeige

IG BAU: "Sonnenschutz auf dem Bau im Kreis Steinfurt wird zum Muss"

Anzeige

Wer im Kreis Steinfurt draußen arbeitet, spürt die Sommerhitze oft stundenlang direkt auf der Haut. Genau deshalb drängt die IG BAU auf mehr Schutz vor Sonne und Hitze. Vor allem auf dem Bau, in der Landwirtschaft und im Gartenbau steigt an heißen Tagen das Risiko für Sonnenbrand, Hautschäden und Kreislaufprobleme deutlich.

Anzeige

Wasser, Sonnencreme und Schatten im Arbeitsalltag

Anzeige

Die IG BAU bringt den Hitzeschutz mit einer einfachen Regel auf den Punkt: Wasser, Sonnencreme, Schatten. Gerade bei körperlich anstrengender Arbeit unter freiem Himmel komme es darauf an, regelmäßig zu trinken, die Haut mit Lichtschutzfaktor 50 zu schützen und immer wieder Pausen im Schatten einzulegen. Nach Einschätzung der Gewerkschaft brauchen Beschäftigte bei schwerer Arbeit in großer Hitze drei bis fünf Liter Flüssigkeit pro Tag. Hilfreich bleibt ein voller Schluck Wasser oder kalter Tee etwa alle 15 bis 20 Minuten. Ebenso wichtig: luftige Schutzkleidung, ein Helm mit Nackenschutz und Arbeitsplätze, an denen Schatten erreichbar bleibt.

Anzeige

Gewerkschaft sieht Unternehmen in der Verantwortung

Anzeige

Aus Sicht der IG BAU müssen Unternehmen für ausreichend Wasser, Sonnencreme und geeignete Schutzkleidung sorgen. Zusätzlich empfiehlt die Gewerkschaft, körperlich belastende Arbeit bei großer Hitze stärker in die frühen Morgenstunden oder auf den Abend zu verlegen. Wer regelmäßig unter freiem Himmel arbeitet, trägt außerdem ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs. Deshalb rät die IG BAU zu einem Hautkrebs-Check einmal pro Jahr.

Anzeige
Anzeige
Anzeige